Gebrauchtwagenhändler Inzahlungnahme

OP #3932255
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Moin,

kenne mich nicht so gut mit dem Verkauf von Fahrzeugen aus:
Habe mir ein Auto gekauft, der gleiche Händler (Vertragshändler, keine 
Hinterhofwerkstatt) nimmt meinen alten Wagen in Zahlung.

Er sagte mir, dass der Betrag (5 stellige Summe) auf mein Konto 
überwiesen wird.

Ist das so üblich? Im Privatverkauf ist klar - Bargeld gegen Brief. Dass 
ein Vertragshändler nicht mit den 500er durch die Gegend läuft ist auch 
irgendwie klar.
#3932391
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Hast du was unterschrieben? Wenn ja, hast du dir auch ALLES, sprich auch 
das Kleingedruckte durchgelesen?
Verkauf auf Kommission ist auch eine Möglichkeit und scheint bei dir der 
Fall zu sein. Nicht, das die dir eine Stellplatzgebühr berechnen. 
Sprich, deine Karre steht dort bis zum Sankt Nimmerleinstag und du 
siehst kein Geld, sondern zahlst drauf!
Alles schon gehört...
OP #3932396
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Nene, ist einfach ein ganz normaler Kaufvertrag. Hab halt nur bisschen 
Bauchschmerzen wegen der Überweiserei - weiß auch gar nicht wie er das 
genau regeln will. Sprich, wir unterschreiben den Kaufvertrag und er 
macht dann gleichzeitig die Überweisung in meinem Beisein - dagegen 
gibts den Brief.

Oder er will den Brief und macht die Überweisung "irgendwann".
#3932405
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Filth __ schrieb:
> Normalerweise ja, in dem Fall haben wir uns so geeinigt, dass er mir den
> Kaufpreis auszahlt.

Neuwagenkauf, oder was?

Wenn der Händler den Preis nicht verrechnet, ist irgendwas faul im 
Staate Dänemark.

Entweder hast Du Deinen Wagen dann tatsächlich nicht "in Zahlung" 
gegeben, sondern "in Kommission". Und in dem Fall bekommst Du das Geld 
dann, wenn der Händler das in Kommission genommene Fahrzeug 
weiterverkauft hat. Und wenn er es nicht zum angepeilten 
Kommissionspreis verkauft bekommt, mußt Du mit dem Preis runter oder 
bekommst den Wagen sogar irgendwann als nicht verkauft zurück.

Oder der Händler dreht irgendwas mit seiner Jahresabschlußprovision: 
Markenhändler müssen im allgemeinen zum Jahresende immer noch Fahrzeuge 
verkaufen, um Sollvorgaben der Marke zu erfüllen, für bestimmte Modelle 
um bestimmte gute Einkaufskonditionen aufs ganze Jahr gerechnet zu 
erhalten. Da kann es dann durchaus sein, dass er vielleicht diese 
Fahrzeuge verkaufen muss, ohne dafür ein anderes in Zahlung zu nehmen. 
Und da das Jahresende bevorsteht, versucht er es dann so zu drehen, dass 
er die Inzahlungsnahme nicht diesem Verkauf zuordnet, sondern einem 
anderen Verkauf, den er erst im Januar tätigt.

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