Plexiglasgehäuse, High oder Low

Gast #3935543
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Hi, ich will mir aus Plexiglas eine Art Gehäuse bauen, es gibt dieses 
empfindliche Plexiglas welches schnell platzt wenn man es bearbeitet 
(bohrt, sägt usw.) und es gibt dieses sehr elastische widerstandsfähige 
Plexiglas, kann mit jemand die techn. Bezeichnung von dem stabilen 
sagen? (Damit werden zB auch Industriemaschinen verkleidet, also das 
hält schon richtig was aus.

Wenn ich beim Mikrocontroller eine LED zum leuchten bringen will, muss 
sie dann High oder Low sein?

Gruß
#3935584
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Außer Plexiglas gibt es auch Polykarbonat und auch klares Polystyrol.
PS ist am billigsten aber von der Durchsichtigkeit am besten, nur 
splittert es leicht und ist nicht kratzfest, Plexi ist deutlich besser, 
Polykarbonat das beste der drei.

Oft wird auch ein Mischkunststoff eingesetzt, das BAS 
(Butyl-Acryl-Styrol)
grob gesagt:
Styrol bringt die Durchsichtigkeit und niedrigen Preis, Acryl die 
bessere Festigkeit gegen Lösemittel und Bruch, Butyl die 
Schlagzähigkeit, je nach Mischungsanteil der drei Komponenten im BAS

Siehe auch Wikipedia
#3935718
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Plexiglas ist ein geschützer Begriff und wird dementsprechend unter 
diesem Namen verkauft. Plexiglas ist vom Material Acrylglas. Bei allen 
anderen Herstellern heisst es Acrylglas, danach solltest du also suchen. 
Es gibt davon diverse Sorten, da musst du dich schlau machen ob das für 
dich relevant ist.
Das zerbrechliche Bastlerglas aus dem Baumarkt ist zum Beispiel kein 
Acrylglas.
Gast #3935730
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Wenn es dir auf Kratzfestigkeit ankommt: Plexiglas (das richtige, kein 
Bastlerglas!!)

Wenn es dir auf Schlagzähigkeit ankommt: Makrolon (Markenname, müsste 
Polycarbonat sein)

Beides ist durchsichtig und von der Stabilität vergleichbar. Die 
Polizeischutzschilde sind aus Makrolon gefertigt. Das verformt sich 
(extrem), aber du kannst es problemlos im kalten Zustand mit dem Hammer 
um 90 Grad umhauen, das Zeug bricht nicht.


Beides ist übrigens ein Sauzeug zum Bearbeiten wegen der langen Späne! 
Und nicht vergessen: Kunststoff schmilzt irgendwann und dann ist die 
Schnittkante an der Stelle versaut.
Gast #3937447
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glaser schrieb:
> Beides ist übrigens ein Sauzeug zum Bearbeiten wegen der langen Späne!
> Und nicht vergessen: Kunststoff schmilzt irgendwann und dann ist die
> Schnittkante an der Stelle versaut.

ist eigentlich kein Problem, wenn man genug KSS bei der Bearbeitung 
verwendet. Wenn schon Allzweck-KSS für die Metallbearbeitung in der 
Maschine ist, dann kann man das meist auch für Kunststoff verwenden.

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