diode1990 schrieb:
> Ist der Kondensator aber verdreht angeschlossen, das positive Beinchen
> auf Masse...
Unipolare Kondensatoren darf man nur in eine Richtung betreiben!
Das habe ich auf Wikipedia gefunden:
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrolytkondensator
Zitat-->
Umpolspannung
Die charakteristische Eigenschaft von Ventilmetallen ist, dass sie beim
Anlegen einer Spannung in richtiger Polarität eine in dieser Richtung
elektrisch sperrende Oxidschicht auf der Anodenoberfläche bildet. In
Gegenpolrichtung hat diese Oxidschicht halbleitende Eigenschaften. Wird
die Polarität, die am Ventilmetall anliegt, umgekehrt, so kann, wenn die
Spannung über einen Schwellenwert hinausgeht, ein Strom fließen.
Außerdem bildet sich die Oxidschicht zurück. Ergebnis ist, dass es zu
Durchschlägen durch das Oxid kommen kann. Eine längere Zeit am
Elektrolytkondensator anliegende Umpol- oder Falschpolspannung führt
damit unweigerlich zum Kurzschluss und somit zur Zerstörung des
Kondensators. Die Höhe der maximal zulässigen Falschpolspannung hängt ab
von dem Aufbau des jeweiligen Elektrolytkondensators.
Tantal-Elektrolytkondensatoren mit festem Elektrolyten verhalten sich
anders als Aluminium-Elektrolytkondensatoren mit flüssigem Elektrolyten.
<-- Zitat Ende
P.S.: Was passiert wohl, wenn man bei einer LED die Polung vertauscht?
Richtig, man benötigt keinen Vorwiederstand, weil die LED sowieso nicht
leuchtet. Bei mehr als 5V in Gegenrichtung hat man eine stromsparende
Dunkelkammer. Sie wird dann nie wieder mit elektromagnetischen Strahlen
nerven.