Modelliermasse - Prototypen

#3951438
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Hallo,

ich bin dabei ein Gehäuse für mein aktuelles Projekt zu entwerfen.
Leider ist es in CAD Systemen ja nicht sofort ersichtlich, wie man 
Bedienelemente und Displays am intuitivsten und ergonomischsten anordnen 
kann..
Deshalb möchte ich das Design vorher einmal mit einer Art Modelliermasse 
erproben.

Das Gehäuse wird so ca. 15x10x20 cm groß. Also sollte die Modelliermasse 
einigermaßen hart sein, damit das Gehäuse nicht nach 3 Stunden unter 
seinem Eigengewicht zerfließt.
Am liebsten wäre mir eine nicht lufttrocknende Masse. So kann ich auch 
nach ein paar Tagen noch Änderungen erproben.

Die Modelliermasse muss sonst keinen weiteren Optischen oder 
physikalischen Anforderungen genügen.
Das richtige Gehäuse werde ich dann später aus Alu fräsen.

Hat da jemand von euch ein paar Erfahrungen gemacht und/oder kann mir da 
ein Produkt empfehlen?

Grüße...
Gast #3951773
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Bei diesen Gehäusegrößen wirst du Probleme haben, die entsprechenden 
Flächen mit einer Modelliermasse zu bauen. Wenn es ein hauptsächlich 
eckiges Gehäuse ist, empfehle ich dir, es aus Pappe zu bauen. Das geht 
schnell und ist kostengünstig, außerdem lassen sich damit gerade Flächen 
sehr gut bauen.
Ton ist gegebenenfalls auch etwas für dich, mag ich aber nicht so.
Für viele Dinge finde ich Polycaprolacton praktisch (gibt's z.B. bei 
plaast.de). Dabei handelt es sich um einen Kunststoff, der bei ca. 60°C 
schmilzt und dann von Hand verformt werden kann. Das trocknet nicht, 
sondern wird beim Abkühlen nur wieder fest, kann aber nach Belieben 
durch Erwärmung wieder nahezu beliebig oft neu geschmolzen bzw. 
aufgeweicht werden. Das Problem hierbei ist, wie auch bei anderen 
Modelliermassen: Gerade Flächen sind von Hand nur schwer zu bauen. Dein 
Gehäuse wird also immer ziemlich "handgestrickt" aussehen.
Gast #3951847
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Jost ... schrieb:
> michael_ schrieb:
>> Wenn man weiß wie es geht, ist es wunderschön ersichtlich.
>
> In gewissen Sachen sicherlich.
> Jedoch finde ich es gerade bei Geräten die man in der Hand hält und
> bedient schwer auf dem Computer einzuschätzen..

Wenn es nur für dich ist und ein Einzelstück, dann kannst du es auch 
gleich richtig bauen.
Du kannst es auch mit 3D-Druck machen. Aber dazu mußt du es erst mal im 
CAD haben.
Was hast du gegen CAD? Da kannst du drehen, rendern, Lichter setzen, 
Bewegungskollission kontrollieren oder Kamerafahrten machen.
Was wilst du mehr?
#3951894
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Nabend..

Vielen dank erstmal für alle Ratschläge...
Die Sache mit den geraden Flächen wird wahrscheinlich wirklich ein 
Problem werden. nun ja, es soll ja kein schönheitswettbewerb gewinnen, 
sondern einfach nur Aufschluss auf die gute/schlechte Positionierung von 
bedienelmenten geben.
das mit dem "Kern" in der Mitte ist auch eine gute Idee.. werde ich 
testen.
Habt ihr noch weitere Tipps bzw. Erfahrungen?

@Michael:

Du hast natürlich in allem Recht - CAD Dateien mit 
kollisionsberechnungen und hübschen gerenderten Bildern sind auf jeden 
fall praktisch (sind auch schon vorhanden und werden ja auch später zum 
fräsen benötigt)..
Was mir das Programm leider nicht sagen kann ist, ob ich mit dem Finger 
auch leicht an einen Knopf komme oder sich ein handgriff auch an der 
richtigen Position befindet etc...

Ich denke ich werde es mit einer bestimmten knete probieren.. wurde bei 
amazon als ziemlich hart und gut modellierbar bezeichnet.. (und die 
einmaligen 8 Euro kommen wesentlich günstiger als später ein fertiges 
Gehäuse in der Hand zu haben und zu merken, dass es vorne und hinten 
nicht passt :D )

Grüße, Jost.

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