Balun für TI CC2510 Familie

Gast #3955076
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Hallo,
ich entwickel gerade was mit dem RF-SoC CC2510 von TI. Mir ist an dem 
Baustein eigentlich alles klar, nur die Auswahl vom Balun. Im RefDesign 
ist der "BD2425N50ATI" von Anaren angegeben. Der ist erhältlich und ich 
würde ihn gerne verwenden, aber da ich das von Hand bestücken werde ist 
die Bauform mit 1,05 x 1,05mm dann doch etwas undankbar.... Datenblatt: 
http://www.anaren.com/sites/default/files/BD2425N50ATI%20Data%20Sheet%20Rev%20A.pdf
Ich hab bei Mouser was von Murata gefunden was mir einigermassen 
plausibel erscheint und mit 0603 sogar angenehm zu löten ist.
http://www.mouser.com/ds/2/281/k99e_s0800-1076.pdf
Allerdings kann ich letztendlich mangels Wissen nicht beurteilen ob das 
funktioniert oder eben nicht. Ich wollte eine PCB-Antenne verwenden.
letztendlich kommt es mir auf Lötbarkeit (0603 ist ok) und Verfügbarkeit 
bei Mouser/Digikey/RS/Farnell... an.
Hat da jemand einen Tip für mich?
:-) Sarah
Gast #3956685
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Sarah schrieb:
> Hast Du da was zu lesen, wie ich die am besten berechne/layoute?

Ich  nicht, aber TI.
Rechne damit, daß die angegeben Maße für deinen Fall nicht exakt 
stimmen.
Wenn du optimale Daten brauchst, deshalb am besten erst ein Muster mit 
exakt dem später verwendeten Platinenmaterial, Gehäuse etc. anfertigen, 
dieses vermessen, trimmen, und erst danach die endgültigen Maße 
festlegen.
Moderator Persönliche Seite #3977763
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Sarah schrieb:
> Falls das von Interesse ist, bei TI gibt es die AN004 in der eine
> gefaltete Dipolantenne für die CC25xx beschrieben wird, also genau das,
> was ich gesucht habe.

Was nicht plausibel erscheint, sind die Angaben zum Gewinn.  Da stehen
Werte um die 5 oder 6 „dB“ (ohne Bezugswert).  Ein einfacher Dipol
hat einen theoretischen Gewinn von 2,15 dBi, und die vom Faltdipol
eingenommene Fläche ist nur unwesentlich größer.  Der Bezugswert dieser
Gewinnanangaben wird dann wohl vermutlich eine Keramikantenne mit einem
negativen „Gewinn“ sein und kein Isotropstrahler.

Interessant, dass sie die Harmonics der ersten Oberwelle hinreichend
unterdrückt bekommen (das ist kritisch, da der Halbwellendipol für
diese Frequenz ein Ganzwellenstrahler ist), wenngleich es etwas
verwundert, dass beim Reduzieren der Sendeleistung der Abstand der
ersten Oberwelle zum Träger dann irgendwann wieder geringer wird
(aber immer noch sicher im grünen Bereich).

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