Hallo,
bei unserem Garagentor sind mittlerweile nur noch zwei funktionierende
Sender übrig, das ist für vier Schlüssel dazu zu wenig und da regelmäßig
drei Personen rein- und rausmüssen sehr lästig und auf lange Sicht
unzumutbar.
Die erste Idee: Beim Hersteller ein Ersatzteil kaufen. Gibt es nicht.
Nicht mal ein einzelnes Gehäuse oder einen Schlüsselsatz. O-Ton
"Hammwanich." Klasse. RUKU ist bei uns unten durch, der Toröffner ist
keine sieben Jahre alt und keine Ersatzteile mehr geschweige denn
Support. Großes Kino.
Wie dem auch sei, wir haben keine Lust, eine neue Anlage einzubauen und
würden gerne ein externes Funkschaltsystem, vorzugsweise das von Pollin,
anschließen und da gleich ein paar Sender auf Vorrat kaufen. Nur ist es
so, dass der Impulstaster nach unten zeigt, wir also beim Anschluss
zweier Kabel für die Überbrückung durch das Relais nicht
drumherumkommen, überkopf zu löten.
Hat das schon mal jemand gemacht und kann was dazu sagen?
Grüße
name schrieb:> nicht> drumherumkommen, überkopf zu löten.
Ja und?
Du musst deswegen keinen Kopfstand machen.
Und der Lötkolben wird trotzdem am kalten Ende angefasst.
name schrieb:> Nur ist es so, dass der Impulstaster nach unten zeigt, wir also beim> Anschluss zweier Kabel für die Überbrückung durch das Relais nicht> drumherumkommen, überkopf zu löten.
Daß man Platinen beim daran herumlöten auch umdrehen kann, ist Dir
bekannt?
Oder willst Du etwa in situ löten?
Mal ernsthaft!
Beim Überkopflöten fummelt man natürlich nicht mit der Lötdrahtrolle
direkt überkopf an der Lötstelle rum!
Wenn die Lötstelle noch unverzinnt ist ein wenig Flussmittel angeben.
Mit der heissen Lötkolbenspitze etwas Lötzinn an die Lötstelle bringen.
Die Enden vom Kabel (in normaler Arbeitsposition)gut verzinnen so das
eine Lötzinn-Perle am Ende sitzt.
Jetzt das Kabel ohne Weitere Lötzinnzugabe anlöten!
@Axel
Der Torantrieb ist schon montiert. Dass ich das am Pollin-Teil vor der
Montage machen kann weiß ich schon. ;)
@user
Der Tipp war der richtige, habe nochmal kontrolliert und bin fündig
geworden. War allerdings ein gewisses Risiko, weil es von Ruku keine
Anleitung gibt, nur eine Boardbeschriftung. Die Schraubklemmen hatten
zwei dabei, die dieselbe Bezeichnung wie der Impulstaster hatten. Das
habe ich dann einfach riskiert und gewonnen.
Das Problem mit Überkopflöten hat sich damit fürs erste erledigt.
Wenn man löten kann, sollte das machbar sein.
Wenn man allerdings zwei linke Hände hat...
Die eine Hand führt den Lötkolben und die
andere das Lötzinn.
Meist fehlt einfach nur ne dritte Hand.
Mit ein paar Krokoklemmen kann man sich u.U.
behelfen oder muss anders tricksen.
Ist nicht das erste Mal, dass ich löte, nur hatte ich bisher eben immer
eine Werkbank und eine dritte Hand zur Verfügung, das ist bei Überkopf
eben ein bisschen schwieriger. Aber das Problem hat sich ja fürs erste
erledigt, durch kurzschließen der angeschlossenen Kabel geht das Tor zu
/ auf. Ziel erreicht. :)
Früher (TM) hatten wir kein Internet und keine Foren, da haben wir eine
Schrottleiterplatte in den Schraubstock gespannt und das ganze dann mal
von unten ausprobiert.
Heute wird wegen jedem Fliegenschiss eine Diskussion in epischer Breite
gestartet.
Früher haben die Leute auch Unkrautex kaufen können und damit ein
Blutbad anrichten können.
Bitte nicht diese Leier. Wenn jemand damit Erfahrungen hat, dann darf
man da auch danach fragen, oder?
Wenn dir das Thema nicht passt, dann lies es halt nicht.
Erfahrungen anderer sind nicht aussagekräftig, weil deine speziellen
motorischen Fähigkeiten die Hauptrolle spielen.
Der Versuch hätte 5 min gedauert, dann hättest du Klarheit gehabt.
Wo ist das Problem?
Bevor das Lötzinn runter tropft saugt es sich an die Lötstellen/Kabel
durch den Kapillareffekt.
Und selbst wenn...du lötest ja nicht direkt über deinem Kopf sondern
stehst etwas davor, wenns tropft dann tropfts eben.
Wir reden ja vom Löten und nicht Autogenschweißen.....
name schrieb:> st nicht das erste Mal, dass ich löte, nur hatte ich bisher eben immer> eine Werkbank und eine dritte Hand zur Verfügung.
MIt ein bisschen Feinmotorik kannst du Draht und Lötzinn mit der
gleichen Hand halten, Lötkolben mit der anderen. Und nur weil der Aufbau
an der Decke hängt, tropft das Lötzinn nicht nach oben - also keine
Sorgen.
No Name schrieb:> MIt ein bisschen Feinmotorik kannst du Draht und Lötzinn mit der> gleichen Hand halten
Nur ein Vollpfosten fummelt mit der Lötzinnrolle überkopf rum!
solange man die Lötstelle sehen kann geht das doch ganz leicht. Eklig
ist das löten ohne Sichtkontakt... Geht aber auch!
Dieses konkrete Problem hier konnte ja aber ganz ohne Löten gelöst
werden.
Es gibt eigentlich keinen Grund, beim Überkopflöten den Arm, das Auge
oder sonstige Körperteile so zu platzieren, dass tropfendes Zinn auf
Selbige trifft ;-)
Mein Tipp: Erst alles separat gut verzinnen, dann erst zusammenlöten.
dann dauert die Überkopfaktion pro Lötstelle ca. 2 Sekunden. Ohne
Tropfen...
Stefan M. schrieb:> Mein Tipp: Erst alles separat gut verzinnen, dann erst zusammenlöten.> dann dauert die Überkopfaktion pro Lötstelle ca. 2 Sekunden. Ohne> Tropfen...
Beim Zusammenlöten vielleicht - beim verzinnen der Überkopfteile schon.
Stefan M. schrieb:> Mein Tipp: Erst alles separat gut verzinnen, dann erst zusammenlöten.> dann dauert die Überkopfaktion pro Lötstelle ca. 2 Sekunden. Ohne> Tropfen...
Lies mal den 6. Post von oben;-)