Überkopflöten?

Gast #3958171
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Hallo,

bei unserem Garagentor sind mittlerweile nur noch zwei funktionierende 
Sender übrig, das ist für vier Schlüssel dazu zu wenig und da regelmäßig 
drei Personen rein- und rausmüssen sehr lästig und auf lange Sicht 
unzumutbar.
Die erste Idee: Beim Hersteller ein Ersatzteil kaufen. Gibt es nicht. 
Nicht mal ein einzelnes Gehäuse oder einen Schlüsselsatz. O-Ton 
"Hammwanich." Klasse. RUKU ist bei uns unten durch, der Toröffner ist 
keine sieben Jahre alt und keine Ersatzteile mehr geschweige denn 
Support. Großes Kino.

Wie dem auch sei, wir haben keine Lust, eine neue Anlage einzubauen und 
würden gerne ein externes Funkschaltsystem, vorzugsweise das von Pollin, 
anschließen und da gleich ein paar Sender auf Vorrat kaufen. Nur ist es 
so, dass der Impulstaster nach unten zeigt, wir also beim Anschluss 
zweier Kabel für die Überbrückung durch das Relais nicht 
drumherumkommen, überkopf zu löten.

Hat das schon mal jemand gemacht und kann was dazu sagen?

Grüße
#3958332
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Mal ernsthaft!

Beim Überkopflöten fummelt man natürlich nicht mit der Lötdrahtrolle 
direkt überkopf an der Lötstelle rum!
Wenn die Lötstelle noch unverzinnt ist ein wenig Flussmittel angeben.
Mit der heissen Lötkolbenspitze etwas Lötzinn an die Lötstelle bringen.
Die Enden vom Kabel (in normaler Arbeitsposition)gut verzinnen so das 
eine Lötzinn-Perle am Ende sitzt.
Jetzt das Kabel ohne Weitere Lötzinnzugabe anlöten!
Gast #3958723
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@Axel
Der Torantrieb ist schon montiert. Dass ich das am Pollin-Teil vor der 
Montage machen kann weiß ich schon. ;)

@user
Der Tipp war der richtige, habe nochmal kontrolliert und bin fündig 
geworden. War allerdings ein gewisses Risiko, weil es von Ruku keine 
Anleitung gibt, nur eine Boardbeschriftung. Die Schraubklemmen hatten 
zwei dabei, die dieselbe Bezeichnung wie der Impulstaster hatten. Das 
habe ich dann einfach riskiert und gewonnen.

Das Problem mit Überkopflöten hat sich damit fürs erste erledigt.
Gast #3960193
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name schrieb:
> st nicht das erste Mal, dass ich löte, nur hatte ich bisher eben immer
> eine Werkbank und eine dritte Hand zur Verfügung.

MIt ein bisschen Feinmotorik kannst du Draht und Lötzinn mit der 
gleichen Hand halten, Lötkolben mit der anderen. Und nur weil der Aufbau 
an der Decke hängt, tropft das Lötzinn nicht nach oben - also keine 
Sorgen.

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