Hallo, ich habe mal eine frage bezüglich Drucktastern z.B. http://www.conrad.de/ce/de/product/183373/Drucktaster-12-V-DCAC-005-A-1-x-AusEin-Mentor-12541004-tastend-1-St/?ref=detview1&rt=detview1&rb=1 So wie dieser, sind ja viele aufgebaut. Warum aber? Also warum eine verbindung von 1 nach 2 und von 3 nach 4 und nur ein taster von 1,2 nach 3,4? wieso macht man das nicht so wie man es zeichnet? also von einfach nur 1 nach 3. Peter
Die Dinger werden ja meistens nur von den Lötstellen gehalten, und da ist es sinnvoll, an jede Ecke eine zu machen. Fertigungstechnisch ist es einfach, die korrespondierenden Gegenüber einfach durchzuverbinden, bzw. aus einem Stück zu machen und wer mit den Tastern eine Matrix aufbaut, weiss diese Anordnung oft zu schätzen.
Peter schrieb: > wieso macht man das nicht so wie man es zeichnet? Stell dir vor, dass wären Einzelpins im Plastik. Was gäbe das für eine Wackellei. So bilden die Kontaktpaare eine halbwegs stabile Basis für den Tastkontakt.
>und wer mit den Tastern eine Matrix aufbaut, weiss diese Anordnung oft zu >schätzen. Hier fehlt aber noch die Erklärung... Oft will man mit solchen Tastern mehr oder weniger große Tastenfelder aufbauen. Dabei verschaltet man die Taster vorteilhafterweise als Matrix, denn dann kann man sie mit vergleichsweise wenigen µC-Pins auslesen (genauer: ein Feld aus n * m Tasten erfordert nur n + m Pins). Bei einer solchen Matrix überkreuzt sich nun jede der n Spalten- mit jeder der m Zeilenleitungen, d. h. es gibt eine Leitungsüberkreuzung pro Taste. Wie soll man die jetzt auf der Platine realisieren? Eine Drahtbrücke neben jeden Taster? - Dann kann man die Tasten nicht mehr dicht aneinandersetzen; außerdem sind Drahtbrücken von Bestückungsautomaten schlecht handelbar. Doppelseitige Platine? - Möchte man aus Kostengründen vermeiden. Die clevere Lösung ahnst Du schon: Man stellt die Taster genau so her wie Deine. Da jeder "seine Drahtbrücke" schon integriert hat, kann man dann eine Matrix auf einer billigen, einseitigen Platine realisieren.
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