Pd G. schrieb:
> Gab da so nette Digitaluhren, damals der letzte Schrei. Dummerweise
> kamen die bei hellem Licht immer durcheinander.
> Damals hatte es geholfen, die IC-Gehäuse nachträglich zu schwärzen, um
> den Photo-Effekt zu reduzieren.
> :-)
Hattest Du so eine Uhr oder ist das Hörensagen?
Ich habe so ein Ding mit Digitrons im Wohnzimmer stehen und ich habe
mehrere davon für Freunde repariert. Der von Dir beschriebene Effekt
tritt da nicht auf, weder in den mit einzelnen K176 - CMOS Ics
bestückten Uhren noch bei denen mit einem einzigen, höher integrierten
Uhrenchip.
Ich selber habe mal beschrieben wie mich ein russischer Taschenrechner
(mit LED Anzeigen, sehr alt) ärgerte, ich habe da eine Weile nach einem
vermeintlichen Wackelkontakt gesucht der nicht wirklich da war, es war
die 20W Leuchtstoffröhre am Arbeitsplatz die den lichtempfindlichen
Rechnerchip durcheinander brachte, wenn das Gehäuse zu war ging aber
Alles (deswegen Suche nach Wackelkontakt).
Seit dem lese ich diese Story auf alle möglichen Arten und Weisen
verdreht überall im Netz...
Ja es gibt Dreckeffekte mit der grünbraunen Vergußmasse bei Russenchips,
besonders wenn die in der Vergangenheit mal Feuchtigkeit ziehen durfte
und dann wieder in Betrieb geht. Allerdings ist dieser Effekt durchaus
selten und wird überbewertet, denn die Chips verhalten sich damit nicht
anders als alte amerikanische National Semiconductor Chips. Letztere
haben sogar das Feature ihre Beinchen unmittelbar am Gehäuse
abzukorrodieren während die anderer Hersteller daneben nicht von dieser
Lepra betroffen sind.
BTDT.
Holm