Guten Tag,
also ich habe gleich zwei Probleme, auf die ich mir bisher noch keinen
Reim machen konnte, die jedoch vielleicht zusammenhängen könnten.
Das eine Problem ist, dass mein Bildschirm (jetzt schon ein paar Jahre
alt, kein Röhrenmonitor) immer im Stand-by und im ausgeschaltetenen
Zustand bei angelegter Netzspannung piepst, mal lauter mal leiser.
Das zweite Problem ist, dass mein neuer PC (3 Wochen alt, selbst
zusammengestellt, jedoch mit Hilfe von Computerexperten) welcher beim
Hochfahren mehrfach neustartet (kalter Zustand). Dabei ist zu erkennen,
dass die Tastatur bei den ersten malen kein Signal bekommt (beleuchtete
Tastatur), da die Tastenbeleuchtung aus bleibt.
Momentan hab ich zwei Thesen zu den aufgeführten Problemen, einerseits
vermute ich, dass der Monitor bald das zeitliche segnet und andererseits
könnte das Netzteil des Computers nicht genug Leistung besitzen.
in deinen beiden Fällen sind das wohl die Erscheinungen zum baldigen
Ableben der Technik, beim Monitor das SNT beim PC sicher das gleiche
Problem,
schau dir die C´s mal genauer an so du davon was verstehst, oder änder
die Temperatur von kalt auf warm > Fön, wenn es sich dann bessert, wird
sich bald nichts mehr richtig drehen > Exitus = elektronischer
Verschleiß
Es ist möglich, daß dein PC-Netzteil unterdimensioniert ist oder defekte
Elkos hat (falls das ein gebrauchtes ist).
Oder du hast irgendwo einen Wackelkontakt oder einen Manchmal-Kurzschluß
zwische Mainboard und Gehäuse.
Monitor Elkos kontrollieren. Wenn der ein externes Netzteil hat,
probehalber ein anderes passendes anschließen.
Hi,
Helferchen schrieb:> Das eine Problem ist, dass mein Bildschirm (jetzt schon ein paar Jahre> alt, kein Röhrenmonitor) immer im Stand-by und im ausgeschaltetenen> Zustand bei angelegter Netzspannung piepst, mal lauter mal leiser.
Was genau bedeutet Piepsen - hat das Teil einen Piepser eingebaut, kommt
der Ton aus einem evtl. integrierten Lautsprecher oder vibriert da
irgendetwas heftig? Piepst es auch wenn der PC nicht angeschlossen ist?
> Das zweite Problem ist, dass mein neuer PC (3 Wochen alt, selbst> zusammengestellt, jedoch mit Hilfe von Computerexperten) welcher beim> Hochfahren mehrfach neustartet (kalter Zustand).
Piepst der auch? Wenn ja dann google mal nach POST*, das sollte schon
Hinweise liefern. Die benötigte Leistung des Netzteils kann man mit
Hilfe von PSU-Rechnern** überschlagen; das Netzteil selber könnte man
auch mal nachmessen*** (und ggf. ein paar Taler in ein Markengerät
investieren, so teuer sind die nicht).
* "Power On Self Test", siehe z.B.
http://www.website-go.com/artikel/beepcodes.php
** z.B. von Enermax: http://www.enermax.de/psurechner/ (um fair zu
bleiben: BeQuiet etc. haben sowas auch online)
*** auf die Schnelle gefunden:
http://www.pc-erfahrung.de/hardware/atx-netzteil.html
Dort wird zumindest schonmal die Spannungsmessung erläutert.
Netzteil kann Otto-normal doch heutzutage kaum mehr unterdimensionieren,
oder hast du eine sehr potente Grafik drin? Aber auch dann sollte die
beim Start nicht voll hochdrehen und auch das 350W Teil ausreichen.
Ich hatte schon öfter Probleme mit defekten Ram-Riegeln, würde da
anfangen (1 raus und ausprobieren, dann den wieder rein und den anderen
raus, vorausgesetzt du hast 2 Stück drin).
Wetten das es an der CMOS Batterie liegt? Wenn diese nicht vorhanden,
falschrum oder leer ist denkt das Bios jedes mal das es der erste Boot
wäre. Dann wird ein vollständiges Speichertraining durchgeführt und
mindestens 1 Reset ausgeführt. Anschließend kann es noch einen Reboot
geben um die Speicherallokierung vom Bios anzupassen.
Falls es nicht die CMOS Batterie ist, prüfen ob der Speicher vom
Mainboard Hersteller für das Board freigeben ist oder mal Riegel um
stecken, nur einen einbauen etc.
Netzteil ist es garantiert nicht, wie auch ein Vorposter schrieb ist es
heutzutage extrem schwer ein zu kleines Netzteil zu haben, außer die
Graka zieht schon alleine 300 Watt.
Falls die CMOS-Batterie defekt ist, oder fehlt müsste man doch
eigentlich jedes mal die Systemzeit neu einstellen oder seh ich das
falsch?
Nächster Punkt der dagegen spricht ist, wenn ich den Computer am Netz
lasse müsste er eigentlich auch ohne CMOS-Batterie normal hochfahren,
was er jedoch nicht macht, wenn er über mehere Stunden ausgeschaltet
ist.
Das Netzteil ist wie alle Bauteile im Computer neu und besitzt 450W.
Auch bei voller Auslastung funktioniert der Rechner einwandfrei,
lediglich das Hochfahren macht ihm/mir Probleme.
Anderer Ansatzpunkt, ist es irgendwie möglich, dass wenn der Bildschirm
defekt ist, bzw. nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, dass dadurch der
Pc beim hochfahren Probleme hat?
Ich werde mir im kommenden Monat sowieso einen neuen Bildschirm kaufen,
jedoch hatte ich mir eigentlich erhofft, dass ich den alten villt als
Zweitbildschirm nutzen kann, jedoch nur wenn er keine größeren Probleme
verursacht.
Ok, mit kaltem Zustand oben dachte ich du meinst wenn das Netzteil
abgeschaltet war.
Dann würde ich auf den Speicher tippen. Was ist es für ein Board, CPU
etc.?
http://archiv.raid-rush.ws/t-774673.html
Liegt anscheinend an meinem BeQuiet-Netzteil und scheint nicht gerade
selten vorzukommen.
Habe mir den Computer vor etwa 1 Monat bei Hardwareversand zusammenbauen
lassen, meint ihr die ersetzen mir das Netzteil, wenn ich ihnen mein
Problem schilder?
Du vergleichst gerade Äpfel mit Panzer O_o
Mein altes Netzteil hat 6 Jahre überstanden und ist immer noch in
Top-Zustand. Und das jetzige ist 1 Monat alt, wird somit wohl eher
vorerst nicht an Altersschwäche losgrillen.
Bezueglich Rechner:
1.Wie schon erwaehnt wurde: RAMmodule testen
2.Peu a Peu nicht benoetigte Hardware abstoepseln(CDrom etc...)u.
moeglichst
Standardmaus/Keyboard verwenden
3.Testweise von bootfaehigem USBstick oder CD Rechner hochfahren
um Betriebssystemfehler auszuschliessen
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Bezueglich Monitor:
1.Wurde auch schon erwaehnt - Elkos im Schaltnetzteil
und gegebenenfalls Inverter ueberpruefen(Inverter nur vorhanden bei
aelteren CCFL-Bildschirmen)
2.Das Piepsen kann auch was ganz banales sein !!
Nimm einen Schraubendreher (z.B) und uebe mit dem isolierten Handgriff
etwas Druck auf die Schaltnetzteil/Inverterplatine aus.Wenn Du Glueck
hast
ist lediglich eine lose Spule/Widerstand dieim Takte der
Schaltfrequenz
vibriert die Ursache des Piepsens - das Verbiegen der Platine bewirkt
eine
Verschiebung der mechanischen Resonanzfrequenz...mit etwas Heisskleber
kann man dann dies dauerhaft beseitigen.
Helferchen schrieb:> beim Hochfahren mehrfach neustartet
Zufällig mal Auge ins Bios was alles so eingestellt ist?
Bootreihenfolge?
Statt HD zur Gegenprobe Testsystem von CD gestartet? RAM-Test?
Helferchen schrieb:> Falls die CMOS-Batterie defekt ist
... könnte man das auch messen. Eine frische CR2032 hat 3V, bei 2,5V
sollte man unbedingt tauschen, um sich wunderliche Erscheinungen zu
ersparen.
Helferchen schrieb:> Netzteil des Computers nicht genug Leistung besitzen.
Sollte man messen oder durch entfernen stromhungriger, überflüssiger
Teile versuchen einzugrenzen.
Bin leider in Hinsicht mit Bios absoluter Frischling, wie sollte denn
die Bootreihenfolge aussehen?
CMOS-Batterie werde ich in den kommenden Tagen durchmessen.
Zu wenig Leistung dürfte das Netzteil icht haben, wie bereits gesagt,
wird es vorraussichtlich am Netzteil liegen, da gerade dieses
spezifische Problem bei vielen bequiet-netzteilen auftritt.
Werde daher auch heute noch Kontakt zu Hardwareversand aufnehmen und
fragen was Sache ist.