suche anständige Lötpaste

OP #3964148
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Hallo ersteinmal.

Ich habe ca 50 SMD Platinen zu löten und würde es ungern mit einem 
Lötkolben machen da es einfach zu lange dauert.  Ein Reflow Ofen ist 
noch nicht vorhanden von daher würde ich die Platinen gerne vorsichtig 
mit einer Hotair löten.

Jetzt stellt sich mir die Frage welche Lötpaste ich nehmen soll. Diesen 
riesen Dosen für ein Vermögen wären mengenmäßig zu viel, die kleinen 
Spritzen mit ein paar Gramm zu wenig.

Ob bleifrei oder nicht ist mir egal. No-Clean wäre schon angebracht. 
Könnt ihr mir eine gute Lötpaste empfehlen? Vorzugsweise bei ebay? 
Worauf muss ich generell bei der Lötpaste achten?

Danke schonmal im Voraus.
Moderator Persönliche Seite #3964236
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Rush ... schrieb:
> die kleinen Spritzen mit ein paar Gramm zu wenig.

Huch, wie dick willst du die Paste denn draufpappen?

Ich habe eher das Problem, dass das Zeug nach ein paar Jahren (auch
im Kühlschrank) allmählich in der Konsistenz zu schlecht wird, aber
alle habe ich noch keine derartige Spritze bekommen bislang.

OK, ich nehm' die Düse der Spritze und verteile kleine Tröpfchen,
aber selbst, wenn du rakelst, sollte eine Spritze voll für deine paar
Platinen reichen.  Wenn du die 50 Platinen hintereinander weg
verarbeitest, kannst du doch die Paste, die bei einer Platine beim
Rakeln übrigbleibt, als Anfang für die nächste nehmen.

Ich habe mir irgendeine bleifreie Paste gekauft, die mal jemand im
Forum als Überschussware aus einer Dose angeboten hat.  Benutze ich
sowohl mit Heißluft (China-„Fön“) als auch Infrarot (alter
Elektrogrill).
Gast #3966029
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Die Edsyn von Reichelt ist ganz gut. Hält nicht lange, kommt aber in 
einer Spritze mit Dosierspitze. Bei Hotair unbedingt vorwärmen! Kauf Dir 
einfach einen kleinen billigen Preheater bei Ebay oder Konsorten. Ohne 
das ist Heißluft äußerst kritisch für Keramikkondensatoren und ICs und 
geht auch nicht wirklich schön.
Gast #3968207
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Ganz andere Richtung: Bestückung in Auftrag geben? Bei PCB-Pool kann man 
sich mit dem Online-Rechner mal einen Eindruck verschaffen, was für 
Kosten da auflaufen.

Ansonsten ... wo wohnst Du denn? Vielleicht hat ja die nächste Uni ein 
wenigstens rudimentär ausgestattetes Packaging-Labor.
Wir nehmen meist eine Edelstahl-Schablone (oft von PCB-Pool), rakeln 
dann Heraeus F640 SAC 96.5/3/0.5 drüber (mit dem Prototyping-Kit von 
PCB-Pool, bei 50 würde ich den Schablonendrucker einrichten) und 
platzieren die Bauelemente mit einem manuellen Bestückplatz (geführte 
Pipette, Vakuum wird automatisch an- und ausgeschaltet). Das geht bis 
0402 sehr gut. Wobei man bei 50 Stück, gerade wenn es nicht zu viele 
verschiedene BE sind, schon darüber nachdenken könnte, den 
Bestückautomaten einzurichten ;-)
Löten dann meist in der Dampfphase, alternativ auch Heißluft 
(Durchlaufofen) oder Hotplate.
#3969008
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Benutze fürs Hobby die bleihaltife ChipQuik von Digikey. Alternativ 
gibts von dieselben Marke auch ohne Blei.

SMD291AX

http://www.digikey.de/product-detail/de/SMD291AX/SMD291AX-ND/1160002

Sohwohl mit der Heißluftstation als auch im China-Reflow-Ofen kein 
Problem.
Und kommt gekühlt an.

Ob diese allerdings anständig ist, weiß ich nicht. Von mir aus kann sie 
auch ein verkommenes Stück sein. Meine moralischen Ansprüche an Lötpaste 
halten sich in Grenzen.

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