Hallo liebe Mitglieder, vielleicht ein Problem, dass dem ein oder anderen schon sehr geläufig ist: Wir messen bei unseren Hochtemperaturofen, Temperaturen bis 800 Grad. Ab einer Temperatur von etwa 400 Grad, kommt es während der Datenlogger Aufzeichnung zu extremen Frequenzen bzw. Störungen. Die Messung erfolgt über einen Laptop, wenn es vom Netz genommen wird, also über den Akku läuft, sind diese Störungen weg. Jemand vielleicht schon Erfahrungen mit so einem Problem gemacht? LG Dave
Gast
#3964244
Flo Norbert schrieb: > Ab > einer Temperatur von etwa 400 Grad, kommt es während der Datenlogger > Aufzeichnung zu extremen Frequenzen bzw. Störungen. Vermutlich beginnt da schon die Regelung die Leistung zu reduzieren. Mögliche Ursache der Störungen ist z.B. eine ungeignete Regelung (Phasenanschnitt ist ab bestimmten Leistungen nicht mehr erlaubt), oder ein nicht entstörtes Relais, falsche Verkabelung, etc. Für einen Vorschlag zur Abhilfe müsste man viel mehr über das gesamte System wissen. Zur Zeit gibt es noch viele Unbekannte.
Flo Norbert schrieb: > Wir messen bei unseren Hochtemperaturofen ... Vermutlich gibt es weltweit nur einen Typ Hochtemperaturofen mit nur einem Typ Sensor und nur einem Typ Regelung und nur einen Typ Laptop, daß man sämtliche Angaben weglassen kann und trotzdem jeder weiß, worum es geht.
Reich mal ein Foto des Aufbaus rueber
Sorry, dachte eher an ein allgemeines Problem: Kammerofen: "Nabertherm LT/5/11/HA/P330". Verwendet wird Datenlogger "Pico TC-08" mit einem Drahtthermoelement "Typ J". Laptop: Es wurden verschiedene Laptops ausprobiebert, auch ein Stand-PC (überall das gleiche Problem, ebenso mit Stromkreis wechseln). Ich habe leider nicht mehr Angaben. Bei dem Bild ist zu sehen, wie die Messung funktioniert (Akkubetrieb) und wenn die Störungen vorhanden sind (bei Netzbetrieb). Gemessen wurden ebenfalls die Öfen: -Nabertherm LHT 04/17 -Nabertherm HTCT 08/16 .. bei diesen Öfen tritt dieses Problem nicht auf.
Ja. Eine Einkopplung.
Gast
#3964608
versuch mal 4 leitermessung mit Schirm
Flo Norbert schrieb: > Sorry, dachte eher an ein allgemeines Problem: > > Kammerofen: "Nabertherm LT/5/11/HA/P330". > > Verwendet wird Datenlogger "Pico TC-08" mit einem Drahtthermoelement > "Typ J". Nur ein Sensor. Keine anderen zeitgleich angeschlossen? Was für ein Messaufbau? Mantelelement isoliert/nicht isoliert oder wirklich Drahtthermoelement also mit frei liegender Messspitze? Welche Drahtdurchmesser? Geschirmte/ungeschirmte Leitungen zum Messgerät? Leitungen sind Ausgleichsleitungen oder Thermoleitungen? Bei einem Mantelthermoelement mit normalerweise isolierter Messstelle könnte es durchaus sein, dass diese dann den Mantel berührt... Typ J = Eisen gegen Kupfer/Nickel, wenn das offen (Draht) liegt rostet das, über 500 °C steigt die Oxidationsrate (Drahtdurchmesser...), über 769 °C erfolgt eine magnetische Umwandlung des Eisenschenkels über 910 °C eine Veränderung der Kristallstruktur... > Gemessen wurden ebenfalls die Öfen: > -Nabertherm LHT 04/17 > -Nabertherm HTCT 08/16 > .. bei diesen Öfen tritt dieses Problem nicht auf. Das TC-08 hat gerade mal einen Eingangswiderstand von 2 MOhm und je nach Version nur einen zulässigen Gleichtaktbereich von +-5V bis +-7.5V... Gleich- und Gegentaktunterdrückung sind (auf den ersten Blick) nicht im Datenblatt zu finden... Wie der interne Aufbau ist/die Messung abläuft, ist ebenso nicht angegeben...
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