Hallo, mal eine grundsätzliche Frage: Man hat eine 2-Lagen Platine. Ist es nun günstiger, die verwendeten Massen, AGND, DGND, PGND zu trennen und sternförmig zusammenzuführen oder ist es günstiger, die Massen alle kurz zu schließen und somit insgesamt eine größere zahl StromPfade bereit zu stellen? Anders gefragt: Gewinnt man durch einen definierten Sternpunkt soviel mehr, dass die ggf. längeren Wege und höherohmigen Verbindungen dadurch kompensiert werden? Mir erscheint es so, als wäre der Sternpunkt oftmals nur unter den Kosten einer etwas höherohmigen Leiterbahnführung möglich zu realisieren, d.h. die Masse ist nicht so niederimpedant wie es möglich wäre, wenn ich sie gemeinsam für mehrere Signale nutzen würde.
Star schrieb: > wenn ich sie gemeinsam für mehrere Signale nutzen würde. Genau das ist aber vielfach das Problem.
Was besser ist, kommt auf die Schaltung an. Und ist eine Glaubensfrage. Bestimmte Anwendungen brauchen notwendig eine andere Masseführung als nur eine große Massefläche. Beispiel Meßschaltung und PWM-Controller auf dem gleichen Stück Platine. Bei anderen Anwendungen ist das vollkommen gleichgültig, wie z.B. ein einfacher Kopfhörerverstärker. Dann kommt die Sache mit dem Glauben ins Spiel ;) Baust du irgendwas mit schnellen Signalen, kannst du mit einer Massefläche recht einfach geringere Abstrahlungen erreichen.
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