Hallo, würde gerne an einer Arbeitsmaschine (Startwinde Segelflugplatz) einen zweiten Generator einbauen, weil zu wenig Strom zur Verfügung steht. Leider gibt es keinen größeren Generator. Mechanisch wäre es kein Problem einen zweiten anzubauen, Halterung ist schon da. Bräuchte nur passende Riemenscheibe und längere Keilriemen. Zweite elektrische Anlage mit getrennter Batterie wäre ungünstig, deshalb würde ich die Generatoren gerne parallel schalten. Kann man das mit einer 200A-Schottky-Diode machen oder wird dann die Batterie nicht mehr richtig geladen? Es handelt sich um "normale" Kfz-Lichtmaschinen von Bosch mit internem Regler.
Wenn der/die Accu(s) gross genug sind um den Strom aufzunehme kannst du sie einfach parallel schalten.
CheckThemBeatz schrieb: > zweiten Generator einbauen 1.Ein Generator mit 100kW nützt wenig, wenn Deine Motor nur 3W hat. 2.Es gibt einige Elektroaggregate, die geeignet sind, zusammengeschlossen zu werden, aber ob DEIN Fall dazu geeignet ist, kann aus den bisherigen Fakten keiner auch nur ansatzweise erkennen. Da kannst Du nur selbst forschen. z.B. da http://www.kipor-power.de/
Ok, versuche es nochmal verständlicher: Vorhanden ist: Dieselmotor einer Arbeitsmaschine, 200kW 2 Batterien 12V 170Ah, parallel 1 Generator 12V 140A Der Generator reicht nicht ganz, da immer mehr elektrische Verbraucher dazugekommen sind. Der Motor läuft immer nur kurz und hat lange Pausen dazwischen. Deshalb brauche ich mehr Ladestrom. Meine Frage ist: Kann ich einen zweiten Generator 12V 140A einbauen und ebenfalls zum Laden der vorhanden Akkus und Versorgen der el. Verbraucher verwenden? Ohne die Verbraucher oder Akkus zu trennen und damit die elektrische Anlage zu verändern? Mein Plan wäre, die über zwei Leistungs-Schottky-Dioden (200A) parallel zu schalten.
Ist keine gute Idee. Entweder gibt es doch eine grössere Lima 12V 200A oder man baut den ganzen Kram (Lima, Anlasser und eh zwei Akkus schon dran) gleich auf 24V LKW-Technik um. Dort sollte es ordentliche Lima geben. Gruss
Über die Schottky Dioden verlieren die auch 0,4-0,6 V. Das würde dazu führen, dass deine Batterie nicht mehr zu 100% geladen wird. Ausserdem haben beide Lichtmaschinen eine Regelung der Ausgangsspannung. Parallelgeschaltet kann das dazu führen, dass die Regelungen sich gegenseitig hochschaukeln und das Ganze anfängt zu schwingen. Andere Idee: Du sagst da sind immer mehr elekrische Verbraucher dazugekommen? Werden die nur gebraucht wenn die Winde läuft, oder ist das eher das Problem, dass die dauernd die Batterie leernuckeln und du nur immer ein paar Minuten hast zu laden wenn die Winde halt läuft. Wenn das letztere der Fall ist, dann solltet ihr eher über ein getrenntes Stromaggregat nachdenken, das die Verbraucher versorgt. Man könnte pro LiMa je eine Batterie laden und die Verbraucher auch entsprechend verteilen.
Als ehemaliger KFZ Elektriker Stift, sehe ich da kein Problem 2 Limas zusammen zuschalten. Getrennte Ladekontrolleuchten sollten da dann schon sein. Wenn die eine ein paar mV eher anfängt abzuregeln ist das nicht schlimm. >LKW-Technik. >Dort sollte es ordentliche Lima geben. 24V Reisebusse. (Manche sind da mit 2 Limas ausgestattet) 48V für Kanalschiffchen auch mit ca 200A (Gleichstrom Limas) >Schottky Die lass weg. Dioden sind in den Drehstromlimas schon drin.
Klingt alles nicht gut, du beanspruchst den Akku jetzt schon gewaltig (170Ah, 140A). Mehr Sinn macht es, einen kleinen zus. Benzingenerator und den Faktor Zeit zu benutzen, also längere Laufzeiten, aber weniger Strom.
Du solltest auf die Dioden verzichten und direkt parallel schalten. Mit den Dioden werden deine Batterien nie voll, weil der Generator immer eine "zu hohe" Spannung sieht und abregelt. Das wird dein Problem aber nicht lösen. Die Batterien können nur begrenzt Strom aufnehmen und wenn du "mit Gewalt" Ladung hinein drückst, hast du nach einer Saison eine defekte Batterie. Die sinnvollste Lösung ist, unter der Woche, wenn die Winde in der Ecke steht, mit einem kleinen Ladegerät die Batterien wieder auf zu füllen. Falls du keine Steckdose hast, ist eine kleine Solaranlage (10W Modul) auch hinreichend.
CheckThemBeatz schrieb: > Dieselmotor einer Arbeitsmaschine, 200kW > 2 Batterien 12V 170Ah, parallel > 1 Generator 12V 140A Also nochmal! 2 Accus a 170Ah = 340Ah sind gross genug um 2*140A = 280A aufzunehmen und spannungsschwankungen zu puffern! Die Limas haben ja interne Dioden um Rückstrom zu verhindern. Also einfach parallel schalten! Edit: Für jede Lima natürlich ein eigenes Kabel zur Batterie! Nicht einfach eine Brücke an den Limas. sonst kann's tatsächlich zu Regelschwingungen kommen.
Max Mustermann schrieb: > 2 Accus a 170Ah = 340Ah sind gross genug um 2*140A = 280A aufzunehmen Soso, da hat sich ja offensichtlich einiges getan bei den ollen Bleiakkus (von denen reden wir doch, oder?) Für lange Lebensdauer: C/10, Schnellladung max C/3 Das sind so die Eckdaten, die ich noch kenne.
Hallo auch bei 10 Generatoren mit gleicher Spannung fließt nicht mehr Strom in die Akkus.
>2 Accus a 170Ah = 340Ah sind gross genug um 2*140A = 280A aufzunehmen
und spannungsschwankungen zu puffern!
Woher kommt die Annahme ? 140A in eine 170Ah Batterie ist viel zu viel.
Muessen die in minimaler Zeit kaputt gehen ?
Kann man machen, muß man aber nicht. Viel sinnvoller und gesünder für die Akkus (den Begriff "Accu" gibt es nicht, das ist weder Deutsch noch Englisch) wäre es, einen separaten (Benzin-, Diesel-)Generator dranzubauen. Noch viel einfacher wäre es, die bereits vorhandene Infrastruktur zu nutzen. Sprich, die Hauptmaschine länger laufen zu lassen. Das kostet nichts weiter als Treibstoff (der in den anderen Fällen aber auch benötigt wird) und tut sogar dem Diesel gut, weil er endlich mal längerfristig auf Betriebstemperatur kommt. Aber das Naheliegende wäre zu einfach, ist schon klar. Starterbatterien sind so oder so nicht für Zyklenbetrieb ausgelegt. Vermutlich ist das euer eigentliches Problem.
Man Leute! 1. Die 2*140A sind ein theoretischer Wert. Die Limaregler regeln das schon mal runter wenn die Batterien das nicht aufnehmen. Die C/3 kriegst du vielleicht mit einem Proviladegerät in eine fast leer Batterie gepresst. aber nicht mit einer Lima als Erhaltungsladung in eine halbgeladene Batterie. 2. der TO schrieb "zu wenig Strom zur Verfügung". Daher gehe ich davon aus das gleichzeitig grosse Verbraucher in Betrieb sind so das von den theoretischen 2*140A nur wenig bei der Batterie ankommt.
CheckThemBeatz schrieb: > Der Motor läuft immer nur kurz und hat lange Pausen > dazwischen. Deshalb brauche ich mehr Ladestrom. Max Mustermann schrieb: > Daher gehe ich davon aus das gleichzeitig grosse Verbraucher in Betrieb > sind so das von den theoretischen 2*140A nur wenig bei der Batterie > ankommt. merkste was?
H.Joachim Seifert schrieb: > merkste was? Ich merke nix.... Weiß aber, dass die Kombination von 85Ah Batterien und ca. 90A Limas bei Wohnmobilen üblich ist. Und das tuts gut, über lange Jahre. Und ein bisschen Überladung ist auch nur gut für stationäre Batterien. Dann wird die Säure wenigsten mal gut durchgesprudelt. Bei Gel Akkus würde ich davon absehen, weils da so schwierig ist, da wieder Wasser rein zu bekommen.
CheckThemBeatz schrieb: > Kann man das mit einer 200A-Schottky-Diode machen Du brauchst keine Diode, die sind in der Lichtmaschine schon drin, du kannst B+ direkt zusammenschalten und D+ mit je einer Ladekontrollleuchte.
H.Joachim Seifert schrieb: > Für lange Lebensdauer: C/10, Schnellladung max C/3 > Das sind so die Eckdaten, die ich noch kenne. Du hast kein Auto. 70A sind da üblich, bei 64Ah Akkus, also ca. 1C. Der Ladestrom ist nur kurz so hoch (maximal 1 Stunde) und geht dann zurück. Ebenso ist die Entladung mit 400A durch den Anlasser nur kurz, schadet offensichtlich auch nicht. Das sind halt keine Kinderspielzeugakkus, wie alles, was dir bisher in die Hände gefallen ist.
CheckThemBeatz schrieb: > Der Generator reicht nicht ganz, da immer mehr elektrische Verbraucher > dazugekommen sind. Der Motor läuft immer nur kurz und hat lange Pausen > dazwischen. > Deshalb brauche ich mehr Ladestrom. Du brauchst erst mal eine Inventur! WAS brauchen Deine Verbraucher zu welcher Zeit und wie LANGE muß Dein Generator laufen, bis die verbrauchten Ah wieder aufgeladen sind? https://de.wikipedia.org/wiki/Akkumulator#Ladungsmenge_.28Kapazit.C3.A4t.29 Evtl. ist Dein Akku auch einfach alt und hat Plattenschluss oder zu viel Selbstentladung wegen irgendeiner Handschuhfachbeleuchtung, die noch Tage brennt?
CheckThemBeatz schrieb: > Vorhanden ist: > > Dieselmotor einer Arbeitsmaschine, 200kW > 2 Batterien 12V 170Ah, parallel > 1 Generator 12V 140A > > Der Generator reicht nicht ganz, da immer mehr elektrische Verbraucher > dazugekommen sind. Der Motor läuft immer nur kurz und hat lange Pausen > dazwischen. Deshalb brauche ich mehr Ladestrom. > > Meine Frage ist: > Kann ich einen zweiten Generator 12V 140A einbauen und ebenfalls zum > Laden der vorhanden Akkus und Versorgen der el. Verbraucher verwenden? > Ohne die Verbraucher oder Akkus zu trennen und damit die elektrische > Anlage zu verändern? > > Mein Plan wäre, die über zwei Leistungs-Schottky-Dioden (200A) parallel > zu schalten. Was fürn Bullshit bisher... Du brauchst nicht mehr Generatorleistung, Du brauchst mehr Batterien. Die werden dann in der "Motor aus" Zeit nicht mehr so tief entladen. Haben dann also eher die Chance bei Motor an, geladen zu werden. Dein mittlerer Stromverbrauch liegt sicher weit unter 100A. Denn sonst würde "der Motor läuft nur kurz" schon längst zu toten Batterien geführt haben. Demnach reichen die 140A des Generators locker um den Ladestrom zu liefern, den 4 Batterien bei 14,4 V ziehen. Falls im state "Motor an" viel Strom durch andere Aggregate verbraucht wird, ok, dann hilft ein zweiter Generator. Aber Deine Problembeschreibung erzwingt als erste Massnahme mehr Akkukappazität!
Yoschka schrieb: > Du brauchst nicht mehr Generatorleistung, Du brauchst mehr Batterien. Als erstes muß man doch mal eine Aufstellung über sämtliche Verbraucher mit ihrem jeweiligen Stromverbrauch haben und die jeweilige Einschaltdauer. Und diese Ergebnisse muß man dann der Batteriekapazität gegenüberstellen. Einfach nur pauschal sagen, man braucht mehr Batterien, kann je nach dem Ergebnis der Gegenüberstellung nach hinten losgehen...
CheckThemBeatz schrieb: > Dieselmotor einer Arbeitsmaschine, 200kW > 2 Batterien 12V 170Ah, parallel > 1 Generator 12V 140A > > Der Generator reicht nicht ganz, da immer mehr elektrische Verbraucher > dazugekommen sind. Der Motor läuft immer nur kurz und hat lange Pausen > dazwischen. Deshalb brauche ich mehr Ladestrom. Wenn ich es richtig verstehe, 1. Du versorgst irgendein Kram aus den Akkus. 2. Die Akkus werden über eine Lichtmaschine geladen. 3. Die Lichtmaschine hängt am Antrieb der Seilwinde, einem 200kW Verbrenner. 4. Der Verbrenner läuft nur wenn man die Seilwinde braucht. 5. In der Zeit, in der er läuft, willst Du die Batterien wieder aufladen. Das geht so nicht, Bleiakkus sind nicht auf Schnelladung ausgelegt. Der Verbrenner muss länger laufen. Da hilft weder mehr Batterien (das macht nur die Pausen länger) noch mehr LiMas (bei kleinen Batterien gehen die Batterien kaputt). Gruß, Marek
H.Joachim Seifert schrieb: > CheckThemBeatz schrieb: >> Der Motor läuft immer nur kurz und hat lange Pausen >> dazwischen. Deshalb brauche ich mehr Ladestrom. OK! Das hab ich überlesen. Das ändert die Sache natürlich. Jetzt mus man wirklich mal anfangen zu rechnen! Was ist der Durchschnittliche Verbrauch? Nur für Anlasser? Wie lange(%) läuft der Motor? Welchen Ladestrom bekommst du effektiv? Aber gefühlsmäßig würde ich sagen das du mit nem kleinen 700-800w Stromagregat und nem Akkuladegerät am billigsten weg kommst.
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