Gast
#3977965
Ich habe einen 1MHz Ultraschallempfänger und muss das Empfangssignal verstärken (Größenordnungsmäßig um 20dB). Von den einschlägigen Halbleiterherstellern gibt es hierfür fertige ICs, aber die sind anscheinend alle für wirklich hochfrequente (medizinische) Ultraschallsignale und 8 Kanäle ausgelegt und daher entsprechend teuer und schwer erhältlich. Ich brauche nur einen Kanal, da müsste ein gewöhnlicher differentieller Verstärker doch ausreichen, oder? Was hat es mit der oft erwähnten Impedanzanpassung auf sich? So bewirbt z.B. Analog Devices ihren AD8432 explizit mit dessen einstellbarer Eingangsimpedanz. Ist das wirklich sinnvoll / notwendig? Dazu passend suche ich noch eine passende Endstufe. Momentan habe ich eine etwas zu schwache analoge AB Endstufe (max. +-30V Ausgangspegel möglich) im Einsatz, im "professionellen" Bereich scheinen aber eher digitale Pulser eingesetzt zu werden, der Ultraschallsender wird also mit einem Rechtecksignal mit +-100V hart angesteuert. Hat man damit nicht Probleme mit Oberwellen?