Hallo, ich habe eine Drehstromleitung und möchte hier gerne ein binäres Signal abgreifen, sobald Strom fließt. Eigentlich solle es ja reichen, wenn ich dabei eine Phase überwache. Soweit ich das bisher gelesen habe, wäre es aufgrund der galvanischen Trennung sinnvoll, hier einen Optokoppler einzusetzen. Zur Versorgnung steht mit zusätzlich noch ein 12V Trafo zur Verfügung. Wie baue ich hier die Schaltung auf, bzw. welcher Optokoppler empfiehlt sich?
Musst Du wirklich wissen ob Strom fließt oder meinst du wissen zu wollen ob Spannung anliegt? Spannung kann man mit einem 230V Relais feststellen oder natürlich mit einem Unterspannungswächter
Ob Strom fließt ist im Prinzip egal. Mich interessiert nur, ob der Schalter am Drehstrom ein oder aus ist. An ein Relais hatte ich auch schon gedacht, aber nachdem auf der anderen Seite des Optokopplers ein recht teurer Regler hängt, wäre mir die galvanische Trennung schon wichtig! ;)
Ein Relais ist in der Regel galvanisch Getrennt.
z.B. +12V
L1 --| |
| \
RELAIS ----- \
| |
| |
N --| Signal
Frank schrieb: > Ein Relais ist in der Regel galvanisch Getrennt. > > z.B. +12V > L1 --| | > | \ > RELAIS ----- \ > | | > | | > N --| Signal Eine Relais für jede Phase (L1, L2. L3) und die drei Relaiskontakte in Reihe geschaltet. Ist nicht viel mehr Aufwand, aber du siehst, ob auch alle drei Phasen da sind.
Dem Optokoppler eine Strombegrenzung vorschalten, wie hier im Beispiel. Im Datenblatt des Optokopplers schauen, wie groß der Maximale Strom sein darf.
M. Foerbsn schrieb: > An ein Relais hatte ich auch schon gedacht, aber nachdem auf der anderen > Seite des Optokopplers ein recht teurer Regler hängt, wäre mir die > galvanische Trennung schon wichtig! ;) WAS macht dieser Regler? Prüfst Du jede Halbwelle oder ...?
Danke für den Schaltplan. Die Strombegrenzung sollte ich dann auch noch hinbekommen! :) Der Regler regelt gar keinen Strom, sondern Kühlwasser. Es soll mit der Schaltung nur geschaut werden, ob die Maschine aktiv ist oder nicht. Also ob das Kühlwasser aktiv geregelt werden muss. Habt ihr irgendeine Empfehlung, welcher Optokoppler hier gut geeignet wäre? Ansonsten gehts jetzt wohl mal ans Datenblatt-Durchschauen.
M. Foerbsn schrieb: > welcher Optokoppler hier gut geeignet wäre? Nimm einen AC Koppler, dann sparst du dir 1. die Diode und hast 2. ein stabileres "Ein"-Signal. Such einfach mal hier im Forum, die Frage kommt immer wieder...
Da haben schon viele was Entwickelt, heißt Unterspannungsüberwachung Unterspannungsrelais z.B. Von der Firma Phoenix Contakt https://www.phoenixcontact.com/online/portal/de?1dmy&urile=wcm%3apath%3a/dede/web/main/products/subcategory_pages/monitoring_relays_p-13-08/c0effb02-6041-4619-a5ce-be1d56de3da1 oder z.B. http://de.rs-online.com/web/p/uberwachungsrelais/4072302/
Naja, das ist schon ein deutlicher Kostenunterschied, ob ich mir jetzt was mit Bauteilen im Cent-Bereich baue, oder ob ich gleich was für 40 - x € kaufe. Gibt es eine Faustregel, in welchem Verhältnis Kondensator und der Widerstand zur Strombegrenzung sein sollen? Ich habe mir mal den EL814 (https://secure.reichelt.de/Optokoppler/EL-814/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=3046&ARTICLE=146655&OFFSET=16&&gclid=Cj0KEQiA0aemBRC8p87zv_mc5qYBEiQAiEEMQYOf1mThAgdtOc5QMtxVKsVKpzVlhunS3kS5D2N_pm8aAs5j8P8HAQ) ausgesucht, hier ist I_max 50 mA. Bei einem vernachlässigbaren Widerstand des Optokopplers komme ich insgesamt also auf 4600 Ω als Vorwiderstand (mit 230 V für eine Phase). Hier ist ja auch mit Spannungsspitzen im Netz zu rechnen, also am Besten mal 5500 Ohm. Als reiner Bildwiderstand wären das 69,2 nF (57,8 nF), was ja völlig irrsinnig ist. Den Ausgang würde ich potentialfrei lassen, das lässt sich am Regler einstellen.
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