Aha, ich hab's selbst gefunden:
Weiter unten im Wiki-Artikel steht drin, dass der vom Router gemessene
Dämpfungswert das Mittel über alle bei der Leitungs-Aushandlung
genutzten Frequenzen und ein "grober Anhaltspunkt" für den Wert bei
300 kHz wäre.
Thema erledigt.
> Mein Router gibt die "Leitungsdämpfung" für die DSL-Verbindung (ADSL2+)> an, 36 dB.
Diese Werte anzuzeigen gibt es nicht bei so vielen Routern, der Typ wäre
welcher?
Mit 36 dB bei ADSL2+ wären das ca. 3 km TAL mit 0,4 mm, was kommt da am
Ende eigentlich noch an DSL-Vmax bei raus?
Etwas wichtiger sind wohl eher dazu noch die SNR-Werte, wie sähen die
denn so aus? CRC und FEC Fehler keine im Log?
> Das machen Fritzboxen.
ist mir bekannt! danke für den Hinweis.
Worin liegt eigentlich der prozentuale Unterschied zwischen den
Meßwerten eines sogenannten DSL-Meßgerätes ala VIT-A2 oder Kurth KE XXX
, Intec Argus und der Werte aus einer z.B. Fritzbox?
Die FB kann ja wohl nicht Messungen ausführen und in den einfachen
DSL-Testern ist auch bloß ein DSL-Modem drin, u. vllt. noch eine
Leitungsnachbildung!
Also kommen die Werte doch aus dem Trainingsablauf und liegen im Port am
DSLAM > COE und werden der FB > CPE übertragen und dort nur angezeigt!
Einzig der Unterschied in HW des DSL-Modems zum DSLAM-Port ist
entscheidend.
Aus Ebermannstadt > Vierling, Engingen > Kurth oder Lüdenscheid > Intec
ist hier nicht zufällig jemand dabei, solange das nicht unter geschäftl.
Geheimnisse fällt?
Ich glaube die Kochen auch nur mit Wasser.
Auf dem Kurth läuft ja zum Bsp. ein Debian.
Man kann Ihn am Ende auch als Modem / Router nehmen, steht mal so in der
Bedienungsaleitung.
Das die Werte jetzt am DSLAM liegen und zur FB übertragen werden kann
ich mir so nicht vorstellen, das sie über den Trainingsablauf kommen
sehr wohl.
der KE synct ja auch bevor da Werte stehen.
Sonnst könnte man ja auch mal einen DSLAM simulieren und eine FB
ranhängen und schauen was passiert.
Ich denke die DSL Chips mit den richtigen Treiben können schon ne Menge.
Nimm zwei Cisco 18xx mit SHDSL Modem und schließe sie über eine oder
zwei DA an, dann kannst du eine als COE und eine CPE laufen lassen.
Bist das eig. Du? https://www.youtube.com/watch?v=keaHty9Al6A
> Auf dem Kurth läuft ja zum Bsp. ein Debian.
auf welchem von den dortigen Teilen, wahrscheinlich der mit Display?
> Man kann Ihn am Ende auch als Modem / Router nehmen, steht mal so in der> Bedienungsaleitung.
was meinst du warum ich das da oben drüber so detailiert schrieb, dass
das eigentl. nur ein DSL-Modem ist?
> Das die Werte jetzt am DSLAM liegen und zur FB übertragen werden kann> ich mir so nicht vorstellen,
und warum nicht?
Bei einer Ferndiagnose über den T-Prüfplatz werden die Werte wie bitte
ausgelesen, und was muß dazu zwingend nötig sein > ein DSL-Modem am
Anschluß was sich synchronisiert hat.
> der KE synct ja auch bevor da Werte stehen.
ja genau - und was sagt dir das?
Meinst du der Prüfplatz hat ein Teamviewer-Tool um auf ein Fremdgerät >
Fritzbox draufzuschauen was dort für Werte anstehen?
Die Werte stehen je Port am DSLAM, und die Fritzbox hat garantiert
keinen DSL-Meß-Kopf in sich drin, genau wie die einfachen oder teuren
DSL-Tester das auch nicht haben, weil sie es ganz einfach nicht
brauchen!
Man kocht halt doch mit einfachem Wasser.
Der DSLAM ist das aktive Gerät, gibt das Trainung vor und stellt sich
dann auf diese Werte ein, ein DSL-Modem ist ein passives Gerät und nimmt
die Werte nur an, abgesehen von ein paar Einstellungsmöglichkeiten an
gewissen FB > SNR-Werte von sicher auf grenzwertig zu ändern, also etwas
anzupassen.
Der ganze Schnickschnack an den Argus oder Kurth-Geräten sind
Einstellungsänderungen über ein Displaymenü um nicht immer mit dem LT
über LAN das ganze Prozedere durchführen zu müssen.
Weiter ist da auch nichts sonderlich Großartiges drin!
Läßt sich aber ganz gut verkaufen, abgesehen von der ganzen Reihe von
xDSL- Standards und damit einem Kombi-Chipsatz, also doch etwas mehr als
in einer Fritze von annodazumal.
> Sonnst könnte man ja auch mal einen DSLAM simulieren und eine FB> ranhängen und schauen was passiert.
an welchem der DSL-Tester soll das bitte möglich sein?
> Ich denke die DSL Chips mit den richtigen Treiben können schon ne Menge.
In einem Vieling VIT-A2 läuft keine SW also auch kein Treiber, abgesehen
von dem Programm im DSL-Chip.
> Nimm zwei Cisco 18xx mit SHDSL Modem und schließe sie über eine oder> zwei DA an, dann kannst du eine als COE und eine CPE laufen lassen.
das sind aber keine Konsumergeräte und mit ADSL hat das auch nix mehr zu
tun, gibt es von einigen Herstellern und man kann dazu noch einen
Ton-F-Kanal zur Telefonieübertragung im unteren F-Bereich mit nutzen.
Haben denn diese Kisten in Ihrem Menü eine grafische Diagnose-GUI drin?
Sven F. schrieb:>> Auf dem Kurth läuft ja zum Bsp. ein Debian.> auf welchem von den dortigen Teilen, wahrscheinlich der mit Display?
NE ist ein KE3400, der mit dem einfachen LCD
>>> Man kann Ihn am Ende auch als Modem / Router nehmen, steht mal so in der>> Bedienungsaleitung.> was meinst du warum ich das da oben drüber so detailiert schrieb, dass> das eigentl. nur ein DSL-Modem ist?
Ist ja eig auch logisch
>>> Das die Werte jetzt am DSLAM liegen und zur FB übertragen werden kann>> ich mir so nicht vorstellen,> und warum nicht?
Weil man zum übertragen von Werten ein Prookoll braucht.
> Bei einer Ferndiagnose über den T-Prüfplatz werden die Werte wie bitte> ausgelesen, und was muß dazu zwingend nötig sein > ein DSL-Modem am> Anschluß was sich synchronisiert hat.
Wie willst Du denn auch modemspzifische Werte haben, wenn kein Modem
angeschlossen ist. Ist ja klar, das Modem synct wenn es dazu in der Lage
ist und auf der anderen Seite wird gemessen und gerechnet.
Wenn Du eine Ethernetverbindung hast, die Fehlerbehaftet ist, geht ja
auch auf beiden Seiten der Fehlerzähler hoch. Beide Seiten tauschen sich
aber nicht über Fehler aus
>>> der KE synct ja auch bevor da Werte stehen.> ja genau - und was sagt dir das?
Das eine DSL Verbindung stehen muss um DSL spezifisch zu messen.
> Meinst du der Prüfplatz hat ein Teamviewer-Tool um auf ein Fremdgerät >> Fritzbox draufzuschauen was dort für Werte anstehen?
Die Fritzbox zeigst Du mir!
Was beim auf der einen Seite Sendefehler sind, sind auf der anderen
Seite Empfangsfehler.
Gewisse Infos werden dann wohl beim Aushandeln mit übergeben, könnte ich
mir vorstellen.
> Die Werte stehen je Port am DSLAM, und die Fritzbox hat garantiert> keinen DSL-Meß-Kopf in sich drin, genau wie die einfachen oder teuren> DSL-Tester das auch nicht haben, weil sie es ganz einfach nicht> brauchen!
Das Training beim DSL ist halt auch eine Art Try and Error Methode zum
rausfinden, was möglich ist und was nicht. Darum geht es bei einer
schlechten Leitung auch länger.
Was genau die Einzelnen Chips an Board haben, weiß ich im Detail
auch nicht, habe mir da jetzt kein Datenblatt zu angeschaut.
> Man kocht halt doch mit einfachem Wasser.
Aber das ist wie überall, alle kochen Sie mit Wasser, nur manche besser,
andere schlechte, wie im echten Leben eben.
> Der DSLAM ist das aktive Gerät, gibt das Trainung vor und stellt sich> dann auf diese Werte ein, ein DSL-Modem ist ein passives Gerät und nimmt> die Werte nur an, abgesehen von ein paar Einstellungsmöglichkeiten an> gewissen FB > SNR-Werte von sicher auf grenzwertig zu ändern, also etwas> anzupassen.
sehe ich gnauso.
> Der ganze Schnickschnack an den Argus oder Kurth-Geräten sind> Einstellungsänderungen über ein Displaymenü um nicht immer mit dem LT> über LAN das ganze Prozedere durchführen zu müssen.> Weiter ist da auch nichts sonderlich Großartiges drin!> Läßt sich aber ganz gut verkaufen, abgesehen von der ganzen Reihe von> xDSL- Standards und damit einem Kombi-Chipsatz, also doch etwas mehr als> in einer Fritze von annodazumal.
Du hast halt ein Gerät, mit Akku, das Du auch am KVZ oder sonst wo im
Keller anstöpseln kannst und brauchst zur Erstdiagnose keinen Laptop
usw.
Die Argus Tester sind schon leider recht teuer, scheinen aber gut zu
sein, ich hatte nur noch nie einen in der Hand.
>>> Sonnst könnte man ja auch mal einen DSLAM simulieren und eine FB>> ranhängen und schauen was passiert.> an welchem der DSL-Tester soll das bitte möglich sein?
Also ich kann mit meinem KE3400 einen Modemtest machen, da spielt der
Tester dann DSLAM-Port.
Man kann dann schauen, ob die Box syncron wird.
>>> Ich denke die DSL Chips mit den richtigen Treiben können schon ne Menge.> In einem Vieling VIT-A2 läuft keine SW also auch kein Treiber, abgesehen> von dem Programm im DSL-Chip.
Kann ich nicht beurteilen...
>>> Nimm zwei Cisco 18xx mit SHDSL Modem und schließe sie über eine oder>> zwei DA an, dann kannst du eine als COE und eine CPE laufen lassen.> das sind aber keine Konsumergeräte und mit ADSL hat das auch nix mehr zu> tun,
Ist mir schon klar.
> gibt es von einigen Herstellern und man kann dazu noch einen> Ton-F-Kanal zur Telefonieübertragung im unteren F-Bereich mit nutzen.> Haben denn diese Kisten in Ihrem Menü eine grafische Diagnose-GUI drin?
Nö aber Du kannst bei Cisco einiges über die Konsole machen. Bis in
welche Tiefem man die DSL Schnittstelle jedoch debuggen kann habe ich
nicht getestet.
Hier kannst beschreibt Cisco, wie man debuggt, da kannst Du dir mal
anschauen, welche Dinge Du da so ohne Messgeräte mal schnell auslesen
kannst:
http://www.cisco.com/c/en/us/td/docs/routers/access/interfaces/software/feature/guide/GSHDSL_EFM_HWICS.html
Sven F. schrieb:> Die FB kann ja wohl nicht Messungen ausführen
Warum nicht? Sie muss doch wissen, wie gut das Signal noch ankommt?
> Also kommen die Werte doch aus dem Trainingsablauf und liegen im Port am> DSLAM > COE und werden der FB > CPE übertragen und dort nur angezeigt!
Also mein Speedport 701 zeigt mir einen SNR für den DSLAM und einen fürs
Modem an, genauso CRC-Fehler. Ergo muss eine gewisse Kommunikation dafür
vorhanden sein.
Macht ja auch Sinn, der DSLAM kann ja nicht einfach aufs Geratewohl
lossynchronisiseren und das Modem verstehts gar nicht mehr...
> Warum nicht? Sie muss doch wissen, wie gut das Signal noch ankommt?
woher soll sie wissen wie gut was noch ankommt? Der Sender sitzt ganz
woanders, und nach deiner Vermutung kommunizieren beide nicht so über
diesen Umstand miteinander.
> Also mein Speedport 701 zeigt mir einen SNR für den DSLAM und einen fürs> Modem an, genauso CRC-Fehler.
ein SP701 hat in seinem WEB-GUI keine Anzeige für für den SNR oder die
CRC-Fehler, dann hast du ihn wohl ganz sicher zu einer 7170 fritzisiert?
> Ergo muss eine gewisse Kommunikation dafür vorhanden sein.
da hast du es ja nun selbst erkannt!
> Macht ja auch Sinn,
nein, das muß nach den Standards seit über 10 Jahren auch so sein, dass
sich das Modem auf den DSLAM und andersrum anpasst, ohne feste Datenrate
oder HW-Gleichheit,
> der DSLAM kann ja nicht einfach aufs Geratewohl lossynchronisiseren und> das Modem verstehts gar nicht mehr...
der Hintergrund hinter dem technischen Begriff > Synchronisation sollte
dir aber schon bekannt sein!
Also steht die Frage immer noch im Raum, wo das wirkliche Meßequipment
nun steht.
Sven F. schrieb:> Also steht die Frage immer noch im Raum, wo das wirkliche Meßequipment> nun steht.
Wieso steht die Frage im Raum? Jeder (DSLAM und auch Fritzbox) messen
jeweils ihren Empfangspegel. Der wird jeweils der Gegenstelle
mitgeteilt, und da die Gegenstelle selbst weiß, mit welchem Pegel sie
sendet, kann sie daraus die Leitungsdämpfung berechnen.
Gruß Bernd
Sven F. schrieb:>> Warum nicht? Sie muss doch wissen, wie gut das Signal noch ankommt?> woher soll sie wissen wie gut was noch ankommt?
Sie muss doch wissen, ob da ein verwertbares Signal ankommt oder nur
Rauschen? Und wenn sie das erkannt hat muss sie ja auch wissen, ob
zwischen Signal und Rauschen noch Abstand ist. Falls ja könnte sie die
Datenrate steigern (sofern seitens DSLAM erlaubt), falls nein eben
nicht.
>> Also mein Speedport 701 zeigt mir einen SNR für den DSLAM und einen fürs>> Modem an, genauso CRC-Fehler.> ein SP701 hat in seinem WEB-GUI keine Anzeige für für den SNR oder die> CRC-Fehler, dann hast du ihn wohl ganz sicher zu einer 7170 fritzisiert?
Nein, original T-Home-Firmware. Status -> Details -> DSL -> staune.
> nein, das muß nach den Standards seit über 10 Jahren auch so sein, dass> sich das Modem auf den DSLAM und andersrum anpasst, ohne feste Datenrate> oder HW-Gleichheit,
Also macht der Standard ja auch Sinn ;)
>> der DSLAM kann ja nicht einfach aufs Geratewohl lossynchronisiseren und>> das Modem verstehts gar nicht mehr...> der Hintergrund hinter dem technischen Begriff > Synchronisation sollte> dir aber schon bekannt sein!
Ich hoffe, dir ist klar, worauf ich hinaus wollte.
> Also steht die Frage immer noch im Raum, wo das wirkliche Meßequipment> nun steht.
Meßequipment würde ich eine FB/SP nun nicht nennen wollen, aber ein Wert
kommt logischerweise vom Modem.
Bernd S. schrieb
> Jeder (DSLAM und auch Fritzbox) messen jeweils ihren Empfangspegel.
dass das der DSLAM macht ist wohl klar als aktive Komponenten, dass das
Modem auch irgenwelche Werte an seiner Empfnagsstelle braucht ebenso,
wie das passiert ist wohl eher unwichtig > Ermitteln durch int. Prozesse
...
> Der wird jeweils der Gegenstelle mitgeteilt
das war der Punkt welcher noch nicht so deutlich war, wenn man aber in
der Meßwertübersicht die Pegel des DSLAMs sieht, geht das ja wohl nicht
anders als durch gegenseitigen Datenaustausch.
> kann sie daraus die Leitungsdämpfung berechnen.
Reinhard schrieb
> ... ob da ein verwertbares Signal ankommt oder nur Rauschen?
ohne das Ursprungssignal wirkl. zu kennen? also doch eher über
Paketinhalte und Checksumme der Daten weil das Original nur am DSLAM
steht
> Und wenn sie das erkannt hat muss sie ja auch wissen, ob zwischen Signal> und Rauschen noch Abstand ist.
es geht um das Erkennen an Hand welcher Maßstäbe, wenn ich zwei Signale
oder zwei Zustaände eines Signals vergleichen kann, weil ich sie
parallel an beiden MeßStellen abgreifen kann, ist das keine Hexerei, das
Modem hat aber nur seine eigene Meßstelle und wozu den Vergleich?
Mit dem SNR ist auch eine Rechnerei basierend auf der Differenz von
Original- zu Istwerten. Die daraus resultierenden Maßnahmen bauen alle
auf Grundlagen auf welche wohl im Datenaustausch zwischen DSLAM-Port und
Modem beruhen!
Dass der SP701V so ein aussagestarkes Anzeigemenü hat konnte man in div.
Beiträgen erlesen, dass die Nachfolger SP723 un 724 das nicht mehr haben
? ist welchem Umstand geschuldet? Telekom-KonsumerEquipment wird
prinzipiell sehtr stark leistungsbeschnitten bei gleicher HW wie vom
OEM-Hersteller, deswegen die Vermutung dass dein SP gefritzt wurde.
Waren dann wohl die letzten Geräte aus Berlin > AVM statt nun aus
Fernost!
> Also macht der Standard ja auch Sinn
den Zustand davor kanntest du aber noch nicht? wo sich laufend Kdn. mit
Störungen meldeten, weil nach Umschaltung keine Synch mehr erfolgte
obwohl der DSL-Port aktiv war, nur das Kd.Modem zu alt.
> Ich hoffe, dir ist klar, worauf ich hinaus wollte.
war aber etwas sehr verwirrend oder einfältig dargestellt!
> Meßequipment würde ich eine FB/SP nun nicht nennen wollen, aber ein Wert> kommt logischerweise vom Modem.
jetzt kommt die große Frage: bei einer DSL-Störung oder gleich mehreren
an einem Anschluß nimmt man was als Bezugswert: die exorbitanten
Meßgeräte von Intec Argus oder das Kd.Modem in Form einer FB?
Dein SP701 ist eine 7170, womit an meinem Anschluß es vor nicht
allzulanger Zeit massive Probleme gab, LoS am DSLAM massive CRC- und
FEC-Fehler, und welche Aussage kam von den Kollegen > deine Modem ist
kaputt oder zu alt, nim einen neuen SP723 und alles ist gut.
Seltsam nur dass selbst mit einem SP200 und einer Eumex800V einer
anderen ähnlich oder noch älteren alten FB immer die gleichen Probleme
auftraten, die Meßwerte im VIT-A2 bis auf die Fehler fast die gleichen
wie in den FB waren, es sich aber ganz anders auswirkte als mit den
üblichen zu langsamen DL-Raten.
Es lässt sich mit dem Equipment nur die Übertragungsstrecke vom DSL-Port
bis zum Modem bewerten, was da aber paketmäßig davor und dahinter
abläuft ist außen soweit vor, wie man die wirkl. Datenübertragung nicht
mit dazu nimmt.
Denn da stellte sich heraus, dass wohl massive Paketverluste auftraten
weil der Seitenaufbau oder die Linkausführung mehrfache Anläufe brauchte
und nun auch wieder braucht.
Am Anschluß wie am DSLAM-Port aber alles i.O. ist. Es wurde sogar die
zentrale Steuerbaugruppe im OD-DSLAM gewechselt, nur war danach das
Problem immer noch genauso vorhanden > die bekannten Seiten wie
Telekom.de oder T-Online.de brauchen fast eine 1/2 Minute zum kompletten
Seitenaufbau an einem 16 MBit Anschluß mit Vollspeed!
Der Test des letzten AD-Technikers der T direkt am DSL-Port am MFG18 war
im Ergebnis fast der gleiche wie am TAL-Ende (ca. 450 mtr.), mit seinem
Laptop die gleichen Probleme an dem Port.
Meßtechnisch alles schön und schick, bis auf eine kleine Beeinflussung
durch zwei DSL-Anschlüsse am selben APL, womit ich vermutete dass dies
das Problem wäre.
In der jetzigen DSL-Technik hier am Anschluß, eine HorstBox, ist dabei
gar nichts mehr auslesbar was den DSL-Part betrifft.
Würde mir auch nicht weiterhelfen, weil das Problem wohl zwischen HW und
SW im PC oder besser im OS > MS Win XP SP3 liegen muß!
Auf allen 3 PC´s hier bei mir war der gleiche Umstand zu verzeichnen,
alle das gleiche OS und alle am selben Anschluß, egal welches DSL-Modem
genutzt wurde, der selbe Schlamassel. Ergo kann es ja wohl weder am PC
noch am DSL-Modem liegen > Ausschlußmethode!
Nun mußte ich den Laptop neu aufsetzen und siehe da, mit dem fast
ungeschützten (keine aktuellen Updates) WIN XP sind diese Probleme fast
weg.
Was passiert aber nun wenn ich den weiter update und dann der selbe
Fehler > absolute Bremse dann wieder eintritt?
DSL-meßtechnisch ist die Ursache nicht zu finden.
Von 2 Kollegen von der T-NP wurde erklärt es läge am OS > WIN XP, weil
der Typ beim System-BG-Tausch vor Ort damals mit seinem Laptop ein super
Ergebnis hatte, total schneller Seitenaufbau!
Nur war auf seinem LT kein Win, es war Linux!
Die Werte die eine FB o.ä. anzeigt sind fast identisch mit denen aus dem
VIT-A2, also ist die Ermittlung auch identisch, es sind dann keine
wirkl. Meß-Geräte, wenn es in der FB gratis drin ist.
Einziger Vorteil im VIT-A2, man hat weniger Menüs u. bekommt eine deutl.
Fehleraussage bei Einwahlproblemen.
Kann dafür aber nicht am SNR-Wert herumdrehen, mit der Lastsimulation
als Zusatzoption nützt das nur was am DSL-Port direkt.
> > ... ob da ein verwertbares Signal ankommt oder nur Rauschen?> ohne das Ursprungssignal wirkl. zu kennen? also doch eher über> Paketinhalte und Checksumme der Daten weil das Original nur am DSLAM> steht
Schau dir mal etwas die digitalen Modulationsverfahren an... Man kann
durchaus ohne Kenntniss der Originaldaten ein gutes SNR schätzen. Geht
bei DVB-S/C/T oder DAB ja auch, die haben keinen Rückkanal. Natürlich
ist dafür zumindest eine Synchronisation auf das Signal notwendig, die
ist aber noch "unterhalb" dessen, was man so bei DSL gemeinhin
Synchronisation nennt.
Technisch gesehen geht die Schätzung der Signalqualität an mehreren
Stellen. Über echte Bitfehler ist ganz am Schluss, da ist eigentlich
schon alles gelaufen und digital... Vorher kann man sich noch Streuung
der Konstellationspunkte oder die Metriken der FEC-Dekodierung
anschauen. Mit den Konstellationspunkten der Einzelträge wird ja dann
auch das Training gemacht, Pegel alleine ist uninteressant.