Gast
#3981125
Hallo, ich habe ein MacBook Pro Retina (Ende 2013) gebraucht gekauft und da sind ja bekanntlich keine Installationsmedien mehr dabei. Der Vorbesitzer war offensichtlich ein Fan von Raubkopien und hat diverse gecrackte Programme aufgespielt. Leider habe ich über diesen Umstand vorher nicht nachgedacht und überlege jetzt, wie ich im Rahmen einer sauberen Neu-Installation sicherstellen kann, dass wirklich alles komplett entfernt wird und ich sicher sein kann, dass da keine Rootkits oder ähnliche Programme verbleiben... Auf welche Weise lässt sich die SSD im Mac so löschen, dass danach mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein potentieller Schadcode mehr vorhanden ist? Bei Windows 7 und MBR-Festplatten kann ich von einer Original-Windows DVD starten, den MBR via Konsole löschen und dann sauber neu partitionieren+installieren. Wie sieht das hier beim Mac und GUID aus? Und lässt sich der Mac nach dem vollständigen Zurücksetzen der Festplatte noch via Netzwerk starten, um Mavericks neu zu installieren? Ich bin mir nicht sicher, ob die Funktionalität dafür auf der Recovery-Partition sitzt, oder direkt im UEFI-BIOS? Einen Ethernet-Port hat die Kiste leider auch nicht mehr, aber die bei Apple beschriebene offizielle OS X Neu-Installation mit CMD+R konnte ich mit meinem USB-Ethernet-Adapter durchführen. Aber ob das auch nach dem Löschen der Recovery-Partition funktioniert? Viele Grüße, Ralle