Ich habe vor Jahren mal mit einem Aloka und ein paar Siemens Diagnose
Ultraschallern rumgespielt. Die Sonde (in diesem Fall eine Linearsonde)
war recht komplex und wurde mit einigen dutzend Kabeln ans Gerät
angeschlossen.
Im Prinzip läuft es wie ein Radar, nur das es viele gleichzeitig
arbeitende Empfängersensoren gibt. Ein US-Puls wird ausgesendet und das
Echo zeitlich und nach der Amplitude aufgelöst wieder empfangen. (Die
Empfänger waren dabei in einer Reihe in der Sonde verbaut, ähnlich wie
ein LED Strip). Der Aloka hat dann mit etwa 30 Verstärkern das Signal
verarbeitet und dann auf AD Wandler geschickt. Diese schrieben in einen
Bildspeicher, so das man auf dem Schirm die 30 Signale nebeneinander
sah, zusammengesetzt zu einem Bild aus 30 Streifen.
Das sieht heute vermutlich anders aus, das war in der Pionierzeit der US
Diagnose.