Gast
#3989391
Hallo, ich möchte bei einer Messeinrichtung zur Messung der gestrahlten Emissionen ein neues Kabel zum Setup hinzufügen. Dafür muss ich die Kabeldämpfung des neuen Kabels bestimmen. Ich wähle folgendes Vorgehen: Ich stelle am Signalgenerator ein Signal ein mit -30dB(µV) Pegel ein. 1kHz Sinus 80% AM. Ich verbinde den Signalgenerator mittels eines Referenzkabels mit dem Spektrumanalyzer und wähle als detektor Quasiepeak. Jetzt stelle ich beim analyzer und signalgenerator die frequenz ein und lese den Pegel am analyzer ab. Das mache ich für alle interessierenden Frequenzen. Das gleiche wiederhole ich, jedoch schalte ich noch das neue Kabel zum Referenzkabel hinzu und lese die Pegel ab. Jetzt bilde ich die Differenz der Pegel und habe dadurch meine Dämpfung des Kabels über die gemessenen Frequenzen. Meine Problem: Ich habe von 30 MHz bis 6 GHz gemessen. Jetzt ist es so, dass mit steigender Frequenz eine stärkere Dämpfung auftritt...das scheint auch plausibel, jedoch schnellt die Kurve ab 5 GHz nach oben bis auf 0 dB. Das ist natürlich unlogisch. Man muss dazu sagen, dass ich da nur noch an 2 Frequenzen gemessen habe, nämlich 5 und 6 GHz. Woran liegt es? Ist es falsch das ich einen 1kHz Sinus nehme und den amplitudenmoduliere? Soll ich einfach einen Sinus nehmen und den in der Frequenz verändern? Kann mir nicht vorstellen warum es daran liegen sollte.... Liegt es daran das ich den Quasiepeakdetektor abgelesen habe? Liegt es daran, dass ich zu schnell abgelesen habe? Vielleicht hat jemand ne Idee was da schief gelaufen ist. Ich werde das ganze morgen nochmal probieren. grüsse freddy