Kennt jemand das Voltcraft PSP 1405??

#3992380
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Heyho miteinander,

ich bin ja erschrocken, als ich nach einem einfachen Labornetzteil 
gesucht habe, welches wenigstens eine RS232 Schnittstelle hat, und 
wenigstens die vier wichtigsten Kenngrößen gleichzeitig darstellen kann 
(U/I Soll und U/I ist). Und nachdem ich das Netzteil auch als 
Konstantstromquelle nutzen  können will, sollte der Strom auch halbwegs 
brauchbar einstellbar sein.

Das einzige Gerät, dass das für halbwegs bezahlbares Geld liefert, ist 
das PSP 1405 von Voltcraft. Danach ist man ratz fatz in der 1200 Euro 
Klasse o.O

http://www.conrad.de/ce/de/product/512411/Labornetzgeraet-einstellbar-VOLTCRAFT-PSP-1405-0-40-VDC-0-5-A-200-W-Anzahl-Ausgaenge-1-x-RS-232-programmierbar?ref=searchDetail

10mV Restwelligkeit ist jetzt natürlich nicht berühmt, aber für ein 
getaktetes Netzteil dieser Preisklasse darf man wohl auch nicht arg viel 
mehr erwarten. Daher meine Frage: Ist das Ding halbwegs brauchbar? Hat 
das jemand vielleicht sogar? Oder gibt es Alternativen?

Danke, Grüße

M. S.
Gast #3992408
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Hi, ich habe das Gerät bereits in der Firma benutzt.

Die Bedienung ist etwas friemelig mit den Tastern. Insbesondere nervig 
ist, dass man Imax immer vom maximal möglichen Wert nach unten drehen 
muss anstatt von null nach oben.

Darüber hinaus produziert das Gerät deutliche Spannungsspitzen beim 
Abschalten des Ausgangs. Wenn man in diesem Moment gleich wieder 
zuschaltet, könnte dies für die angeschlossene Schaltung eventuell 
bedenklich sein.

Davon abgesehen hat es bisher aber immer getan was es sollte, wobei das 
aber nie anspruchsvolle Aufgaben waren. Die Fernsteuerung haben wir 
bisher nicht benutzt.
Gast #3992415
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Martin Schwaikert schrieb:
> Also das sollte überhaupt nicht sein, und ist eigentlich schon ein
> KO-Kriterium. Wenn hinten eine sensible 3,3V Schaltung hängt, dann darf
> da nix spitzen...

Wie gesagt, nach dem Wegschalten des Ausgangs. Ich gehe davon aus, dass 
der Stromkreis unterbrochen ist, bevor dies passiert. Man hört dies auch 
sehr deutlich, da intern offensichtlich mittels Relay geschaltet wird.

Die Warnung ist so zu verstehen, dass man nach dem Wegschalten lieber 2, 
3 Sekunden warten sollte, bevor man wieder zuschaltet. Der 
Spannungspegel hat sich dann wieder normalisiert.
#3993196
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hk_book schrieb:
> Martin Schwaikert schrieb:
>> 10mV Restwelligkeit ist jetzt natürlich nicht berühmt, aber für ein
>> getaktetes Netzteil dieser Preisklasse darf man wohl auch nicht arg viel
>> mehr erwarten.
>
> dann mache dich mal auf deutlich mehr gefasst: in den Kurzdaten steht
> "rms", also Effektivwert. Was dann wohl "pp" ´rauskommt?

Ich hätte Wurzel(2) veranschlagt. Es wird ja von "Welligkeit" 
gesprochen, nicht "Eckigkeit" duck-und-weg

Also ich tendiere dann doch langsam zum Rigol. Ich habe über das Teil 
inzwischen bei Amazon eine recht vernichtende Kritik gelesen. Von einem 
viel zu lauten Piepser bis hin zu gar keiner echten Automatisierbarkeit.

Rigol ist zumindest mehr oder minder ein Name und ich denke, so verkehrt 
sind die nicht:

http://www.zeitech.de/Rigol-DP832-programmierbares-lineares-Labornetzteil-30V-3A

Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Aber daß das was mit Kanda zu tun haben soll ... nee, echt nicht.

Naja, die Homepage hat CA als Sitz angegeben. Also nur Augenwischerei. 
Aber nur weil es ein Chinese ist, muss es nicht gleich schlecht sein. 
Immerhin ist bei denen die Zeit der Plagiatiererei auch so langsam 
vorbei. Bei den Japanern war es ja lange Zeit das gleiche. Im 
Hifi-Sektor sind sie Weltmarktführer.

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