Gast
#3993745
Ich bastle mir einen kleinen Verstärker mit einem ATTiny841. Am OCR1A und OCR1B sitzen zwei N-kanal Fets im Gegentakt auf einem Ausgangstrafo. Die bifilar gewickelte Primärwindung geht mit dem Mittelabgriff direkt an 12Volt. Dort mit dreifacher Windungszahl ist die Sekundärwicklung aufgebracht, an der ein kräftiges 11 Ohm Druckkammerchassis hängt. (iM. 10OHM Lastwiderstand) Als Trafo hab ich einen aus nem alten ATX Netzteil verwendet und neu gewickelt (2x4Wdg bif. und 1x12Wdg für die Last). Im Augenblick habe ich die Halbwellen aufgeteilt: im Falle sie negative ist, gibt es entsprechende PWM-Impulse auf die eine Spule, die andere Halbwelle dann auf die andere Spule. Die PWM Frequenz beträgt (ca.)64 KHz. Offensichtlich habe ich ein Problem mit meiner Topologie, denn wenn der eine Transistor seine Impule der unteren Halbwelle bekommt, bekommt der andere Transistor: nichts. Dabei stirbt der im Augenblick schaltende Transistor an Überspannung, beim anderen brennt die BodyDiode weg. Offenbar reicht die magnetische Kopplung zwischen Primär- und Sekundärwindung nicht aus, das Konstrukt läuft quasi im Leerlauf. Ursprünglich war auch geplant, den Lsp. direkt zwischen die Fets zu schalten, sodass beide Fets als Step-Up mit gekoppelter Induktivität arbeiten. Ich werde wohl doch mit 50/50 in den Pausen arbeiten, sodass immer einer der beiden Transistoren durchschaltet. Wie würdet ihr das machen? Man hätte den Trafo nehmen können und erstmal 40 Volt erzeugen um dann einen Class-D mit dieser Spannung zu betreiben. Ich wollte nun SMPS und Class-D miteinander verheiraten. Schaltung fehlt, ich weiss... Gruß Axelr.
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