Ausgeatmete Luft magnetisiert?

Gast #3998251
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Hallo!

Ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, dass ausgeatmete Luft wohl 
"magnetisch" sei. Finde dazu aber keine weiteren Informationen, 
wahrscheinlich weil ich falsch suche. Kann mir dazu jemand etwas sagen?
Abwegig ist es ja schonmal nicht, dass die Luft irgendwelche Ionen 
enthält...?

Danke Euch!
Joe
#3998254
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Joe schrieb:
> Hallo!
>
> Ich habe mal irgendwo aufgeschnappt, dass ausgeatmete Luft wohl
> "magnetisch" sei. Finde dazu aber keine weiteren Informationen,
> wahrscheinlich weil ich falsch suche. Kann mir dazu jemand etwas sagen?
> Abwegig ist es ja schonmal nicht, dass die Luft irgendwelche Ionen
> enthält...?
>
> Danke Euch!
> Joe

Hmm, das würde zumindest erklären, warum man manchmal Leute sieht, die 
am Mund zusammenhängen.
Gast #3998874
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Wenn ich mich richtig erinnere, geht Magnetismus auf eine vermehrte, 
gleiche Ausrichtung der magnetisierbaren Moleküle zurück.

Die ausgeatmete Luft aber ist, konstruktiv bedingt, fast ideal heterogen 
bzw. verwirbelt.

Letzteres ändert sich vielleicht, wenn der Festkörpermagnet in Deinem 
Kopf, die Luft, die durch den Rachen geht, ausrichtet.

Interessant dürften auch die Nebeneffekte sein, wenn der Patient gerade 
im Kernspinn rumhängt.
Gast #3998909
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Amateur schrieb:
> Wenn ich mich richtig erinnere, geht Magnetismus auf eine vermehrte,
> gleiche Ausrichtung der magnetisierbaren Moleküle zurück.

Das stimmt im diskutierten Zusammenhang nicht. Vermutlich denkst du an 
Ferromagnetismus und die Weiß'schen Bezirke.

Verantwortlich für die Magnetisierbarkeit des Sauerstoffmoleküls sind 
die beiden ungepaarten Elektronen dieses Diradikals.
Der Effekt ist aber vieltausendfach geringer als der Ferromagnetismus, 
und man braucht schon starke Magnete um ihn nachzuweisen.
Das Erdmagnetfeld reicht dafür nicht, und eine Kompaßmissweisung gibt es 
dadurch auch nicht.
Gast #4001556
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Naja, eher:
Stell die Vakuumpumpe ab, entferne den Dewar mit Flüssigstickstoff um 
die Kühlfalle (i.d.r erschütterungsfrei möglich) und lade deine 
Laborkollegen auf einen Kaffee ein.
Zu 99.9% passiert dann einfach gar nix, der Sauerstoff verdampft und 
Ruhe ist. Druckentlastung der Falle vorausgesetzt. Ich hab in meinem 
Leben schon mehrere blaue Kühlfallen gesehen, nie ist eine explodiert.
#4001590
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>"Wenn man flüssigen Sauerstoff in ein Becherglas füllt sieht man erstens
>das das Zeug blau ist und zweitens kann man mit einem Magnet sehr schön
>damit herumspielen

LO2 ist entgegen der weitläufigen Meinung relativ harmlos.

 Habe persönlich schon damit gespielt, so brennt z.B. in LO2 getränktes 
Klopapier nur sehr schnell mit ziemlich heisser Flamme, in etwa mit 
schlecht nitrierter Nitrocellulose vergleichbar. So ähnlich wird es auch 
mit dem Lösemittel sein und sofern da niemand ein Feuerzeug ranhält, 
passiert rein gar nix. Einzig mit organischen Materialien mit sehr 
grosser Oberfläche/Masse wie Aktivkohle etc. muss man aufpassen. Ist vom 
Prinzip her vergleichbar mit gut gemischtem Schwarzpulver, wo Oxidation 
und Brennstoff gut gemischt und sehr nah beieinander sind und daher sehr 
viel Oberfläche zur chemischen Reaktion vorhanden ist. Soll einscheinend 
sogar detonationsfähig sein.
Gast #4003025
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Andy D. schrieb:
> Ein flüssiges organisches Lösemittel IST ein organisches Material mit
> sehr sehr grosser Oberfläche :)

Eine Flüssigkeit an sich ist die kleinstmögliche Oberfläche überhaupt. 
Verglichen mit obigem Beispiel (Aktivkohle) hat eine Flüssigkeit selbst 
sehr wenig Oberfläche. Eben nur die geometrisch berechenbare. Aktivkohle 
dagegen (oder andere poröse Materialien) haben jede Oberfläche jeder 
einzelnen Pore und Vertiefung zusammenaddiert als Gesamtoberfläche. Als 
Beispiel nehme man die Oberfläche der Lunge. Wenn man die Lunge als 
Beutel sieht, hat sie ein Volumen von ca. 5 Liter mit der entsprechenden 
(glatten) Oberfläche. Aber wenn man die Oberfläche der einzelnen 
Lungenbläschen zusammenrechnet, hat die Lunge eine Oberfläche von ca. 
100m². Ähnlich verhält es sich mit einer glatten Flüssigkeitsoberfläche 
im Gegensatz zur Oberfläche von Aktivkohle.
Gast #4003206
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?!? schrieb:
> Eine Flüssigkeit an sich

Honig an meinen Fingern, oder was bedeutet "Flüssigkeit an sich"?

?!? schrieb:
> ist die kleinstmögliche Oberfläche überhaupt.

Also kleiner z.B. als die Oberfläche eines Helium-Atoms?

?!? schrieb:
> Aktivkohle
> dagegen (oder andere poröse Materialien) haben jede Oberfläche jeder
> einzelnen Pore und Vertiefung zusammenaddiert als Gesamtoberfläche. Als
> Beispiel nehme man die Oberfläche der Lunge.

Ich habe zwar früher geraucht, aber ich will doch nicht hoffen, dass ich 
Aktivkohle in der Lunge habe.

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