Hallo, hier ein Tipp von einem Servicetechniker: Lass mal den Quatsch!
Zunächst einmal, wie hier schon richtig beschrieben: unterschiedliche
Geräte haben unterschiedliche Fixiertemperaturen, daher auch sogenannte
´Geisterbilder´ wenn man z.B. ein bereits bedrucktes Blatt nochmal in
ein anderes Gerät einlegt um noch etwas draufzukopieren.
Hat der brother 165 Grad Fixiertemp. und der Canon 180 Grad dann
passiert das schonmal, aber wir sagen dazu ´Fehler läuft sich wieder
´raus´ , d.h. nach einigen Drucken ist die Welt wieder i.O.
Dann gibt es, ähnlich wie bei Tinte, zwei generelle Tonersysteme, einmal
mit Developer und einmal ohne. Bei den meisten Farbtonern diente der DV,
sprich eine Art Eisenteilchen als Transportmittel für den Toner, nämlich
um die Partikel an der Magnetwalze an der entscheidenden Position
abstehen zu lassen damit sie dann durch statische Kraft auf die Trommel
gezogen werden kann.
Diese Kräfteverhältnisse sind natürlich genauestens ausgetüftelt, es
werden BIAS-Spannungen angelegt usw. Auch die Alterung des Toners und
des Fotoleiters (organische = OPC-Trommel oder A-Si = Silizium) wird
berücksichtigt.
Sharp hatte mal so feinen Farbtoner entwickelt das dieser ´hautgängig´
war,
das hatte dann zur Folge das er nie zur Anwendung kam. Klar hätte es
schöne scharfe Konturen gegeben, wäre aber gesundheitsschädlich gewesen.
Hieran kann man bereits sehen wie fein das Zeug ist.
Na ja, kurz und gut - wenn du mal ein paar richtig ´vollgesaute´ Geräte
aussaugen durftest weil die Kunden experimentierfreudig waren dann
magst du solche Ideen dann nicht mehr besonders....
Wenn du etwas halbwegs sinnvolles mit Restposten an Farbtoner machen
willst: ein paar Glasscheiben besorgen, eine Küvette bauen und dann
vorsichtig reingleiten lassen - ergibt hingestellt einen schönen
Blickfang ;-)
Obwohl, dann schneidest du dich noch... ;-)
Also Korrektur: nimm Plexiglasscheiben und statt Toner farbigen Sand...
Schönes WE !