Wie passives symmetrisches Filter vermessen?

OP #4015681
Lesenswert?

Hallo,

ich bin gerade dabei das im Anhang gezeigte Filter aufzubauen. Es 
handelt sich um ein symmetrisches Besselfilter mit einer Grenzfrequenz 
von 100 MHz. Die Frage die sich mir stellt ist, wie vermesse ich das 
Filter in Ermangelung einer symmetrischen Signalquelle. Wie ist hier die 
bewährte Vorgehensweise?

Die einzige Idee, die mir momentan einfällt wäre einen Mini-Übertrager 
zu verwenden wie z. B. die Schematic B Typen auf dieser Seite 
http://www.coilcraft.com/wbc.cfm. Vermutlich bekomme ich dabei jedoch 
Probleme mit der Anpassung. Ein Übertragungsverhältnis von 1/sqrt(2) 
lässt sich schlecht realisieren.

Mit freundlichen Grüßen
Guido
Angehängte Dateien:
Gast #4015706
Lesenswert?

Die HF-Übertrager werden oftmals als Impedanzverhältnis Ausgang zu 
Eingang beschrieben. Wenn dein Filter 100 Ohm hat, und dein Network 
Analyzer bzw. Signalgenerator 50 Ohm brauchst du ein Verhältnis von 2:1 
in der Impedanz.
Gast #4015714
Lesenswert?

Lastwiderstand nicht 1x 100 Ohm, sondern 2x 50 Ohm gegen Masse. Durch 
die Belastung durch den Sensor ergibt sich zwar ne kleinere Unsymmetrie, 
aber du willst ja hauptsächlich den Frequenzgang wissen.

Ansonsten habe ich da einige Bedenken. Dein Differenzsignal wird zwar 
gefiltert, aber alles, was an Gleichtakt kommt, geht ungehindert durch 
und wehe, wenn deine nachfolgende Elektronik damit nicht klarkommt. 
Besser wäre es, aus dem einen Filter zwei Filter zu machen: theoretisch 
alle C's verdoppeln (also aus 1x 10pF mache 2x 20pF) und selbige gegen 
Masse. Dann schmeißt du Gleichtaktsignale auch aus dem Signalpfad 
heraus.

W.S.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren