Hallo bastler,
ich habe mir erst vorgestern so eine Sicherung konstruiert. Ich brauche
sie für ein Galvanik-Netzteil. Sie hat die Besonderheit, daß ich den
Kurzschlußstrom einstellen kann. Also den Strom, welcher fließt wenn die
Sicherung angesprochen hat.
Vielleicht ist sie auch für dich geeignet.
Im Anhang ein Ausdruck der Simulation unter LTSpice und die Quelldatei
dazu. In der Simulation ist schön zu sehen, wie der Strom bis zum
Auslösewert 1A steigt und dann schnell unterbrochen wird. Als Reststrom
fließt nur noch der, durch R1, R2 und R3 gegebene (Irest = Uin /
R1+R2+R3). Der Ansprechstrum wird durch R1 bestimmt. Er enspricht der
Basis-Emitterspannung von Q1 durch R1 (Ischalt = UBEQ1 / R1 ~
0,7V/0,68Ohm ~ 1A). Für das schnelle Abschalten sind R2 und R3, zusammen
mit Q1, zuständig. Für eine Sicherung ist ihr Verhältnis ca. 1:10. Wird
R3 größer, kann der im Ansprechfall fließende Strom bestimmt werden. Mit
Kondensator C1 wird das Ansprechverhalten (träge/flink) bestimmt. Nicht
zu flink (kleiner C1) wählen, sonst spricht die Sicherung bei jedem
kleinen Störimpuls an.
Die genaue Arbeitsweise kannst du für deinen Fall selbst einstellen. Ich
habe mir dafür schnell LTSpice heruntergeladen und nur Bauteile der
unveränderten Standardbibliotheken verwendet. M1 ist ein
PMOS-Transistor, er muß deine Spannung und deinen Strom können. Q1 ist
ein Standard-Silizium PNP-Transistor.
R5, R6, Q2 und V2 simulieren eine sich, dreieckförmig, ändernde Last.
Sie sind nur für die Simulation drinn und zeigen das Verhalten der
Schaltung bei zunehmender und abnehmender Last.
Die Schaltung kann an viele Geräte zur Strombegrenzung/Sicherung
angepaßt werden.
Ich hoffe es hilft dir weiter. Tom