Atmega8L SMD Fehler

Gast #4017242
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Hallo,

ich habe mir gerade eine Platine erstellt um den Atmega8L in SMD Bauform 
mit ISP zu testen.

Leider erhöhte sich nach Anlegen der Betriebsspannung von 3,3 V der 
Strom in etwa 5-10 Sekunden von 0 auf etwa 50 mA (Strombegrenzung). 
Leider passiert mir dies bei Ähnlichem Design nicht zum ersten mal.

Könnte sich jemand den Schaltplan und das Board ansehen und mir sagen ob 
ich dort bereits einen Fehler gemacht habe ?

Viele Grüße
Tex

PS: Die Sparsamkeit was die Anzahl der Stütz-Kondensatoren angeht und 
dass es auch 6-polige ISP-Stecker gibt, ist mir bewusst, doch wo ist der 
entscheidene Fehler ?
Angehängte Dateien:
#4017700
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Tex schrieb:

> Das was auf der rechten Seite stark nach Lötfehler aussieht, ist ein
> schwarzer Bereich, welcher erst nach der Inbetriebnahme entstanden ist
> (kein gutes Zeichen..).

Sollte aber auch nichts aus machen.
Denn der eine Pin ist AREF und der andere GND. Selbst wenn da ein 
Schluss bestehen würde, solange du den ADC nicht in Betrieb nimmst UND 
eine interne Referenzspannung auswählst, passiert da erst mal gar 
nichts.
Gast #4017702
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Vorher war zwischen den Beinchen nichts (habe ich ja auch gemessen). Es 
hat sich beim Einschalten dort etwas "Ruß" gebildet, ähnliche Phänomene 
hatte ich leider bei anderen Testplatinen dieser Art auch schon, weshalb 
ich eher einen systematischen Fehler vermute.

Dieses Zeug hat sich übrigens auch auf der linken Seite auf Höhe der VCC 
und GND Pins gebildet.

Gruß TEX
Gast #4017703
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Karl Heinz schrieb:
> Selbst wenn da ein
> Schluss bestehen würde, solange du den ADC nicht in Betrieb nimmst UND
> eine interne Referenzspannung auswählst, passiert da erst mal gar
> nichts.

Außerdem hätte ich einen direkten Kurzschluss ja am Netzteil gesehen, 
welches sofort in die Strombegrenzung gegangen wäre..

Bei vorangegangenen Tests gab es auch immer deutliche Probleme auf Höhe 
der Pins 3,4,5,6 (GND und VCC). Teilweise kleine Blitze o.Ä.. Es endete 
bis jetzt auf jeden Fall immer mit einem defekten Atmega.
Das kann doch eigentlich nicht so schwer sein :/

LG Tex
#4017946
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Tex schrieb:
> Leider erhöhte sich nach Anlegen der Betriebsspannung von 3,3 V der
> Strom in etwa 5-10 Sekunden von 0 auf etwa 50 mA (Strombegrenzung).

Wieso hast Du am TX einen Spannungsteiler dran?
Hast Du evtl. eine Software schon ausgespielt, die nach 5-10 Sekunden 
die beiden LED's an PC0 und PC1 einschaltet?
Was für einen Vorwiderstand hast Du an den LED's dran?
Gast #4018234
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Ralph S. schrieb:
> Mit welchem Netzteil betreibst du das Teil ?

Mit einem Labornetzteil. Die Ausgangsspannung ist ziemlich stabil.

Pete K. schrieb:
> Stammen die ATMega aus einer vertrauenwürdigen Quelle? Möglicherweise
> hast Du Fakes erwischt.

Nicht unbedingt; Chinaware. Bei vorangegangenen Tests habe ich aber (mit 
etwas anderem Layout) einen Atmega88 benutzt, jetzt einen Atmega8. Die 
wurden in einem Abstand von etwa einem halben Jahr von zwei 
verschiedenen Händlern bezogen. Wenn nicht 70% der China-Importe "Fakes" 
sind und sofort anfangen zu rauchen, halte ich es für unwahrscheinlich, 
dass es daran liegt.

Bülent C. schrieb:
> Wieso hast Du am TX einen Spannungsteiler dran?

Der UART-Partner kann nur 3,3 V ab.

Eine Software war nicht drauf (dazu kam ich ja leider gar nicht. LEDs 
und Vorwidestände waren noch gar nicht verlötet.

Viele Grüße
Tex
#4018255
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Tex schrieb:
> Bülent C. schrieb:
>> Wieso hast Du am TX einen Spannungsteiler dran?
>
> Der UART-Partner kann nur 3,3 V ab.
>
> Eine Software war nicht drauf (dazu kam ich ja leider gar nicht. LEDs
> und Vorwidestände waren noch gar nicht verlötet.

Das macht doch keinen Sinn, wenn Du den ATmega8L mit 3V3 versorgst.

Tex schrieb:
> Leider erhöhte sich nach Anlegen der Betriebsspannung von 3,3 V der
> Strom in etwa 5-10 Sekunden von 0 auf etwa 50 mA (Strombegrenzung).
Gast #4018508
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Bülent C. schrieb:
> Das macht doch keinen Sinn, wenn Du den ATmega8L mit 3V3 versorgst.

Das stimmt. Die 3,3 V habe ich auch nur Testweise benutzt. Nur mit 3,3V 
und ohne Spannungsteiler war mir das Ganze etwas zu unsicher, denn ich 
wollte ja noch eine ISP-Schnittstelle einbauen. Wenn ich meinen 
IS-Programmer (5V) dann anschließe wäre mein 3,3V Modul vermutlich 
kaputt gegangen.
Daher -> 5V mit Spannungsteiler an TxD.

S. Landolt schrieb:
> Diesem würde nun erstmal nicht mehr trauen und eine Z-Diode mit 5.6 V
> parallel schalten.

Ja schon richtig, aber ich habe die Spannung überprüft und das kann 
denke ich nicht der Grund für den Fehler sein.

Gruß Tex
(Firma: TravelRec.) Persönliche Seite #4019691
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S. Landolt schrieb:
> Die Strombegrenzung auf 50 mA scheint ja zu funktionieren, dann sollte
> doch eine Z-Diode mit 1.3 W reichen.

Wenn der Netzteilkondensator geladen ist und die Z-Diode irrtümlich in 
Flussrichtung gepolt ist (als Verpolschutz...), liegen 4.4V ungebremst 
über der Diode, der Strom durch die Diode richtet sich nach der 
Kapazität des Ausgangskondensators. Mal gucken, wie viel Pulse die Diode 
mitmacht...
#4024531
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@ Tex (Gast)

>Wie Wahrscheinlich ist es, dass eine zu starke Erhitzung durchs Löten zu
>den beschriebenen Effekten führen kann ?

Nahe Null.

>Ich kann nicht ausschließen, dass ich vllt. auch mal 4-5 Sekunden für
>eine der 4 IC-Seiten benötigt habe...

Kein Problem. Du kannst so einen IC minutenlang bei 260°C braten, er 
funktioniert danach trotzdem.

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