Hallo, hat einer von euch schon mal aus Messingblech (MS63)oder Neusilberblech Kleinteile für den Modellbau geätzt? Und die Belichtung mit der TonerTransferMethode durchgeführt (Bügelmethode)? Erfahrungen => wie gut hält der toner (bitte Trägermaterial, Drucker, Bügeleisen/Laminierer und Vorgehen kurz nennen. Grüße Marco
Gast
#4017669
Die Tonerhaftung ist auf solchen Materialien schlecht. Nicht zuletzt auch deshalb, weil man z.B. ne Stunde ätzen muss. Mache zwar genau sowas mit Stahlblech, aber das ist nichts für Bügeleisen und Reicheltkatalog. Kannst es gern versuchen, aber ich garantiere Dir ausschließlich Gefluche und Geldrausschmiss. Habe selbst ewig mit Versuchen diesbezüglich zugebracht, Platinen sind da erheblich einfacher. Lohnt sich für Dich wirklich nur, wenn Du das unbedingt und für Jahrzehnte brauchen kannst.
Gast
#4019428
ich hab schon paarmal ein 0,3m Kupferblech mittels tonertransfer zu smd Schablonen verarbeitet auf einer seite den tonertransfer machen, den nochmal erhitzen /einbrennen oder vorher mit tonerverdichter behandeln und dann einbrennen auf der anderen Klarlack aufsprühen und ätzen dann besser mit hcl geht schneller so dass der toner nicht so lange durchhalten muss einfach mal ein versuch mit einem verschnitt-stück machen wenn du den ablauf drinn hast und einen schnelltrocknenden lach für die Rückseite verwendest hast du nach ca 1h dein ätzteil fertig
Gast
#4019853
bernte schrieb: > auf der anderen Klarlack aufsprühen Das ist aber schlecht bei halbwegs dickeren Blechen. Also ich mache für meine SMD-Schablonen immer zwei Ausdrucke, vergleichbar mit ner doppelseitigen Platine. Selbst dabei sieht man bei 0,1mm oder mehr Blechstärke noch die unvermeidbare Unterätzung deutlich. Bei einseitigem Resist wäre das Ganze doppelt so stark. bernte schrieb: > nochmal erhitzen Genau so, und zwar ordentlich. Dann hält der Toner fast überall.
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