Unterscheide zwischen Meßempfänger und Spectrum analyzer ( das gilt auch
für sog. Pre-compliance- "Empfänger" ).
Spectrum analyser: weit offener Eingang ohne Vorselektion, schnelle
Abstimmung über weiten Frequenzbereich möglich ( vor Jahrzehnten von den
Kollegen Hewlett und Packard zur Sichtbarmachung von Impuls"antworten"
in Verbindung mit den damaligen Radarversuchen erfunden). ZF-Bandbreiten
wie beschrieben im 1:3-Verhältnis wählbar. Grafische Darstellung (
"Bildschirm" )
Meßempfänger: stets mit Vorselektion ausgestattet, entweder mit
abgestimmten Kreisen oder bei modernen Geräten mit Eingangsbandpässen (
die während der Messung selbsttätig umgeschaltet werden ).Ursprünglich
numerische Meßwertausgabe ( Analoginstrument, Ziffernanzeigeeinheiten ).
In den einzelnen normativ geforderten Meßbereichen werden die dort
üblicherweise eingesetzten ZF- Filterbandbreiten zum Messen verwendet,
also 9 kHz im Langmittelkurzwellenbereich, 120 kHz zwischen 30 und 1000
MHz, mittlerweile 1 MHz oberhalb 1GHz.
Sog. "pre-compliance-'Empfänger' " werden zwar als Empfänger angeboten,
sind aber in der Regel spectrum analyzer mit den oben beschriebenen
Eigenschaften. Beispielsweise ist das Grundrauschen etwa 10 dB höher als
bei Meßempfängern.
Vor der Entwicklung spezieller EMV-Empfänger ( die sich z.B. von
Kommunikationsempfängern unterscheiden ) wurden von einem
Meßemppfängerhersteller ZF-Sichtgeräte und von einem Analyzerhersteller
Preselektoren angeboten.
Abschließend: wir verwenden den SMR 4518