Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Resonanzfrequenz automatisch bestimmen


von andi (Gast)


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Hallo

Ich bin auf der Suche nach einer sehr kostengünstigen Methode um den 
Widerstandswert des Potentiometers in der Abb. zu bestimmen.

Am liebsten hätte ich zb. Ein ATtiny ein paar C’s usw. Mit einem PWM den 
Schwingkreis anregen und die Resonanzfrequenz bestimmen….

Aber irgendwie finde ich den richtigen Ansatz nicht… Falls jemand mir 
noch ein paar gute Suchbegriffe hätte wäre dies cool… Oder ev. eine 
andere Idee um das Problem zu lösen…

Viele Grüsse

von Tom (Gast)


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Hat Du ein paar Details zu Kondensator, Übertrager (Kopplung, 
Induktivität, DC-Widerstand) und Poti?

von andi (Gast)


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Nein, dies kann noch definiert werden. (Bzw. Optimiert) im Moment geht 
es mir primär um das Messprinzip bzw. um die Schaltung.

viele Grüsse

von npn (Gast)


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andi schrieb:
> Ich bin auf der Suche nach einer sehr kostengünstigen Methode um den
> Widerstandswert des Potentiometers in der Abb. zu bestimmen.

Das Poti ist aber in deiner Schaltung nicht das frequenzbestimmende 
Bauteil. Das sind eher C und L. Von daher wäre dein Vorhaben vielleicht 
nicht so geeignet, um das Poti zu messen...

von Günter Lenz (Gast)


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andi schrieb:
>Mit einem PWM den
>Schwingkreis anregen und die Resonanzfrequenz bestimmen….

Wenn du die Resonanzfrequenz bestimmen willst,
mußt du den Schwingkreis mit einer Oszillatorschaltung
zum schwingen bringen und dann die Perioden in einem
Zeitfenster mit den Mikrocontroller zählen.
Oder mit dem Mikrocontroller durchstimmbare Frequenzen
erzeugen und damit den Resonanzpunkt des Schwingkreises
suchen.

von Enrico K. (ekoeck)


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Die Resonanzfrequenz wird nur von L und C bestimmt (f = 1/sqrt(LC)) und 
das Poti ändert  nur die Güte ( Q = 1/R * sqrt(L/C)). Ergo Schaltung mit 
Resonanzfrequenz erregen und Resonanzüberhöhung messen, daraus kannst du 
die Güte bestimmen und daraus den Wert des Widerstandes.

von Gähn (Gast)


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Die Messung eines Poti-Widerstands ist (man glaubt es kaum)
ohne Schwingkreis und ohne L (etwas C zur Störunterdrückung
und etwas R_ref sollte man aber nicht weglassen...)
deutlich genauer möglich.

Aber, ich bin ja kein Dogmatiker:
Was führt dich zu diesem außergewöhnlichen Prinzip?

von lrep (Gast)


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Enrico Koeck schrieb:
> Die Resonanzfrequenz wird nur von L und C bestimmt

Nicht "nur", sondern "fast nur".
Durch die Dämpfung fällt die die Resonanzfrequenz geringfügig niedriger 
aus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Logarithmisches_Dekrement

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