Sinnlose Logik bei Türen

OP #4037972
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Hi,

Gleich vorweg: Eine wirkliche Frage habe ich nicht, höchstens, ob es 
einen Grund für das Folgende geben könnte, den ich nicht sehe.

Mietshaus, Neubau mit Tiefgarage.
Zugang vom Keller in die Tiefgarage.
In den Keller kommt man wie üblich nur mit dem Hausschlüssel.
Vom Kellergang zur Tiefgarage gibt es eine Brandschutztür, die man per 
Klinke manuell öffnet.
Dann kommt ein kleiner Gang (Schleuse nenne ich das mal) von 3m und eine 
weitere Tür zur Garage, die man mit einem Taster an der Wand elektrisch 
öffnen kann. Da ist nur ein Knauf und keine Klinke. Geht die Elektrik 
nicht, kriegt man die Tür nur mit dem speziellen Tiefgaragenschlüssel 
auf.
In der anderen Richtung ist es genau gleich. Von der Tiefgarage aus 
Türklinke drücken, schwere elektrische Tür manuell öffnen und man ist in 
der Schleuse und kann per Taster die Tür zum Keller öffnen. Ohne 
Elektrik geht es auch hier nur mit dem Tiefgaragenschlüssel.

Das Ganze war bisher symmetrisch. Von Tiefgarage oder Keller kommt man 
ohne Schlüssel per normaler Türklinke rein in die Schleuse.
Raus kommt man in beide Richtungen mit dem elekrischen Türöffner oder 
wenn der mal wieder nicht geht nur mit dem Tiefgaragenschlüssel.
Gehen beide elektrischen Türen nicht, ist man in der Schleuse gefangen, 
wenn man den Schlüssel nicht dabei hat. Normalerweise braucht man den ja 
nicht.
Es nervt schon, daß diese elektrischen Türen nicht von alleine aufgehen, 
wenn man sie leicht öffnet. Man muß sie komplett aufdrücken und das geht 
schwerer als eine normale Brandschutztür mit automatischem Schliesser.
Manchmal merken die Kacktüren das nach 60° Öffnung und machen den Rest 
selbst aber bei weitem nicht immer.
Das muß doch anders gehen?

Jetzt haben die Helden noch einen Bewegungsmelder in der Tiefgarage 
installiert. Die Tür von der Tiefgarage in die Schleuse öffnet sich nun 
automatisch, wenn man sich ihr nähert. Super! Nein, aus der Schleuse 
will man ja meistens nicht wieder raus in den Keller, wozu also auch 
gleich die Tür zum Keller damit öffnen. Ahhhhrrrggg

Das Ganze ist doch total schwachsinnig, oder übersehe ich da was?

- Bewegt man eine der Türen ein paar cm, geht sie automatisch auf und 
die Andere gleich mit.
- Gleiches natürlich für den Bewegungsmelder - beide Türen gehen auf.
- Türklinken auch innerhalb der "Schleuse". Damit man auch ohne 
Schlüssel zur Not aus der "Schleuse" wieder rauskommt.

Wäre das so schwierig?

Gruß,
Norbert
OP #4038054
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Hi,

das sind Brandschutztüren,richtig.
Man kann sich aber ohne Schlüssel in der Schleuse einsperren, wenn die 
Elektrik ausfällt.
Da kommt dann nur noch Chuck Norris raus (springt durch geschlossene 
Stahltür).
Es geht mir um die Logik der elektrischen Funktion der Türen.

Gruß,
Norbert
Gast #4038140
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Norbert S. schrieb:
> Man kann sich aber ohne Schlüssel in der Schleuse einsperren, wenn die
> Elektrik ausfällt.

Brief mit Aufforderung zur Rückmeldung der Kenntnisnahme an die 
Verwaltung, dann können sie nicht behaupten, es wäre ihnen entgangen.

Das geht ja wohl gar nicht, dass man sich da einsperren kann und wenn 
man Pech hat drin verdurstet. Jeder blöde Fahrstuhl hat ne Notruftaste. 
Also entweder so, oder nach aussen von Hand ohne Schlüssel zu öffnende 
Türen.
OP #4038162
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Hi,

ich habe eine bitterböse Email geschrieben. Das ist seit 1,5 Jahren so 
und niemandem aufgefallen.
Dazu könnte es ja erheblich komfortabler sein wenn es sinnvoll gemacht 
wäre. Das Teure an der Sache, nämlich die elektrischen Türantriebe, ist 
ja schon da.
Die Wohnungsbaugenossenschaft lässt sich da vom Bauträger oder der 
verantwortlichen Firma verarschen.
Im Großen und Ganzen ist diese Wohnung einfach der Hammer.
Nur diese Installationen und die mangelnde technische Kompetenz der 
Genossenschaft nerven massiv.

Hast aber Recht. Daß man aus der Schleuse nicht herauskommt ohne 
Schlüssel ist nicht bloß unschön sondern gefährlich.
Feuer in der Garage und Elektrik fällt aus. Da verreckt man elendig in 
dieser dusseligen Schleuse.

Mal sehen, was ich als Antwort bekomme.

Gruß,
Norbert
#4038356
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Hallo,

Norbert S. schrieb:
> ich habe eine bitterböse Email geschrieben.

"von starker, verletzender Boshaftigkeit" steht als Erklärung für 
"bitterböse" auf http://de.wiktionary.org/wiki/bitterb%C3%B6se.

Warum gleich so unfreundlich? Kennst Du den betreffenden Sachbearbeiter 
bereits? Aus meiner Sicht wäre hier sachlich formulierte Kritik 
angebrachter gewesen.

Mit freundlichen Grüßen
Guido
#4038569
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Hallo,

Alexander H. schrieb:
> Hallo Guido,
>
> "... besonders pedantische kleinliche Menschen" steht als Erklärung für
> "Korinthenkacker" auf http://de.wikipedia.org/wiki/Korinthenkacker.
>
> Mit freundlichen Grüßen,

mein Hinweis an Norbert ging nur in die Richtung, dass es meist sinnvoll 
ist sachlich zu bleiben. Insbesondere dann, wenn man sein Gegenüber 
nicht kennt. Dieser Hinweis hat nichts mit "Korinthenkackerei" zu tun.

Mit freundlichen Grüßen
Guido
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4038585
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Nett.

Muss man da also immer einen Kuhfuss (Brecheisen) dabei haben?
Nachdem ich mittlerweile 2 mal in Fahrstülen stecken geblieben bin 
spiele ich immer mit diesem Gedanken, wenn ich länger in Städten 
unterwegs bin.
Zumindest Torx-TR Schruabendreher können einem das Leben doch echt 
erleichtern.
Und bei Bahnfahrten 4-Kant Schlüssel.
#4038592
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Hallo Guido,

hat es insofern doch, als dass man Briefe, Emails etc. mit deutlichen, 
aber doch die Norm wahrenden Worten auch gemeinhin als böse bezeichnet. 
Und die sind bei Hausverwaltungen nicht selten nötig, weil diese in der 
Regel nur dann schnell reagieren, wenn sie was zu bekommen haben, eigene 
Erfahrung.
Ich denke, der gute Norbert wird nicht beleidigend geworden sein, 
schließlich will er ja was erreichen mit seinem Schreiben. Ich wollte 
dir natürlich nicht auf die Füße treten, fand deinen Post nur etwas 
kleinlich.

Grüße, Alex
#4038618
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Wundert mich eigentlich irgendwie, dass die Brandschutzabnahme dazu 
nichts gesagt hat.

Das ist doch eine Falle ersten Grades. Das will ich mir lieber nicht 
ausmalen was passiert, wenn es brennt und der Strom weg ist. Ich dachte 
immer, Brandschutztüren müssen leicht zu öffnen sein. Ohne Schlüssel.
OP #4038668
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Hi,

also ich denke nicht, daß meine Email unhöflich war, insofern war 
bitterböse vielleicht nicht der richtige Begriff. Sehr deutlich war es 
vielleicht.

Was bei Stromausfall passiert kann ich nicht sagen aber sie waren schon 
öfter defekt und dann waren sie zu und liessen sich nur mit roher Gewalt 
öffnen.

Gruß,
Norbert
(Firma: FULL PALATINSK) Persönliche Seite #4038780
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wie wäre es mit Keilen, bis der Umstand behoben ist:

erste Tür öffnen, Keil rein, damit die nicht zugeht.
Zur 2. Tür gehen. Öffnen. Keil rein.
Zur ersten Tür zurück gehen, Keil mitnehmen, Tür geht zu.
Dann aus der 2. Tür raus, und Keil mitnehmen.

klar, Du müsstest immer Keile
oder was anderes was die Türen blockieren kann mit haben,
aber bevor man sich einschliesen lässt?
OP #4038783
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Hi,

man kriegt die Türen vom Inneren der Schleuse ohne Strom oder 
Tiefgaragenschlüssel nicht auf, da sind gar keine Türklinken dran. Das 
ist die erwähnte Falle.
Wenn man vom Keller aus reingeht kann man das nichtmal merken denn von 
dort muß man die Tür manuell öffnen.
Damit hätte ich mich schonmal fast darin eingesperrt denn ich hatte den 
Tiefgaragenschlüssel nicht dabei. Normalerweise braucht man den ja 
nicht.
Sind beide Türen kaputt kommt man zwar rein aber nicht wieder raus.

Gruß,
Norbert
#4038801
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Uhu Uhuhu schrieb:
> Norbert S. schrieb:
>> Mal sehen, was ich als Antwort bekomme.
>
> Wenn die nicht spuren solltest du die Feuerwehr davon informieren - die
> haben in solchen Dingen garantiert einen Humor...

Wie ist das in Deutschland?
Hier in Österreich findet alle paar Jahre eine Begehung durch die 
Feuerwehr statt, bei der dann regelmässig die Kinderwagen am Gang 
moniert werden, weil sie eine Verengung des Fluchtwegs darstellen. Ich 
kann mir nicht vorstellen, dass die sowas durchgehen lassen würden.
(Firma: Brainit GmbH) #4038830
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Ich hatte in meiner früheren Wohnung sowas ähnliches, aber "richtig rum"

Vermutlich wurden hier die Schlösser falschrum montiert, es muss nämlich 
genau anders rum sein: Du musst aus der Schleuse jederzeit rauskommen, 
nur rein darfst du nur mit Schlüssel (wir hatten da keine Taster)

Auch wenns bei uns richtig rum war, hat mich das mit dem Schlüssel auch 
immer ungemein genervt. Aber es war notwendig, um sich vor ungebetenen 
Gästen durch die TG zu schützen (was hilft eine versperrte Haustür, wenn 
man durch die TG reinkommt...)
OP #4043680
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Hi,

ich hab mal mit einem Kollegen gesprochen der bei der FF ist.
Als Notausgang ist das denkbar schlecht, weil nahezu am anderen Ende der 
Tiefgarage von der Einfahrt aus. Es bildet sich beim Brand immer ein Zug 
von der Einfahrt in die Garage und das ist so gewollt.
Das ist auch nicht als Notausgang gekennzeichnet, ein Ausgang
neben der Einfahrt aber schon.
Er hat aber noch auf ein weiteres Detail hingewiesen: Der 
Bewegungsmelder, der von der Tiefgarage die erste Tür öffnet, dürfte ja 
ein PID-Sensor sein. Beim Brand sieht der auch sich bewegende 
Wärmequellen und macht die Brandschutztür auf. Es ist also eher 
umgekehrt als ich es mir wünschen würde. Die zweite Tür damit zu öffnen 
wäre fatal, selbst für die erste Tür dürfte da kein PID-Sensor sein, der 
die Tür automatisch öffnet.

Daß man da gefangen werden kann kommt dann noch oben drauf.

Das passt also alles hinten und vorne nicht.

Gruß,
Norbert

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