Tesa sanft lösen

Gast #4042301
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Versuch macht kluch! Da macht man sich eine Testklebung und meine Idee 
wäre mit dem Haarfön erwärmen. Aber ich habe es noch nicht probiert. Man 
könnte auch ein einweichen in Waschbenzin ausprobieren. Das Papier ist 
aber bedruckt oder beschrieben...da muß man halt obacht geben. Aber bei 
Wertvollen Blättern würde ich einen Restaurator fragen, weil die kennen 
sich aus und haben auch so ihre Tricks.
Moderator #4042354
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Ecke von morgen schrieb:
> Ein Fön reicht nicht, wie wärmen?

Bspw. auf einer Herdplatte, die so heiß ist, dass man sich gerade noch
nicht die Finger daran verbrennt. Du legst das Papier mit dem Tesafilm
nach oben darauf, so dass der Klebstoff mehr Wärme abbekommt als die
Folie. Während du den Tesafilm abziehst, muss das Papier auf der
Herdplatte bleiben, damit es nicht abkühlt.

Bei dieser Methode bleibt ein Teil des Klebstoffs am Papier haften.
Diese Reste kannst du mit Aceton abwischen.

Danach sieht man dem Papier die ganze Aktion überhaupt nicht an. Hab's
gerade mit einem STück Kopierpapier ausprobiert: Kein Ausfransen des
Papiers, keine Wellen, keine Flecken, keine rauen oder glänzenden
Stellen, wenn man das Papier gegen das Licht hält, das Papier sieht
einfach aus wie neu :)

Wenn das Papier bedruckt ist, musst du mit dem Aceton vorsichtig sein,
da es die Farbe ebenfalls auflöst. Evtl. funktioniert hier Spiritus
besser, was ich aber nicht ausprobiert habe.
Gast #4042476
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Hi
Zuerst mal heißt es Essigester nicht Äther. Der chemisch korrekte Name 
ist Ethylacetat oder Essigsäureethylester. Und das ist ein gängiges 
Lösemittel in allen möglichen Produkten. Unter anderem der typische 
Uhu-geruch. Acetonfreier Nagellackentferner besteht zum Beispiel zum 
Großteil daraus. Und nein, das ist nicht giftig.  Es hat noch nicht 
einmal für "Gesundheitsschädlich" gereicht. Selbst die Entsorgung ist 
kein Problem. Einfach wie Farbverdünnung in der Sammelstelle abgeben. 
Kostet bei uns (RSAG) nichts bis 50l.

Grüße,
Minimalist
(Firma: TU Wien) #4042681
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Etwas Benzin hilft und praktisch alle Papiere und Farben sind zumindest 
kurzfristig beständig, sogar Inkjetdrucke. Benzin einfach von hinten 
oder von links und rechts durch das Papier unter den Tesafim kriechen 
lassen, einen Moment warten und abziehen. Klebereste kann man vorsichtig 
mit einem mit Benzin getränkten Tuch abwischen.
#4049800
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Ja das Solvent oder ein ähnliches Zeug von Tesa benutze ich auch nur, 
wenn es nicht anders geht. Es stinkt penetrant nach irgendwas 
Orangenartigem.
Vor allem geht es nicht durch dickere Etiketten oder Folie durch, da 
nutzt es wenig. Man muss erst das meiste anders wegkratzen, die 
Klebstoffreste gehen dann mit dem Solvent weg.

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