Hallo,
ich habe ein Problem mit meinem Schutzgasschweißgerät.
Es ist ständig Schweißstrom vorhanden. D.h. wenn der Draht an das
Werkstück kommt ( ohne den Schalter an der Pistole zu betätigen),ist ein
Lichtbogen vorhanden und der Draht brennt ab, auch das Schutzgas strömt
aus ohne dass ich die Pistole betätige. Wenn ich die Pistole betätige
kann ich ganz normal schweissen, da dann auch der Draht nachgeführt
wird.
Wo könnte der Fehler liegen ?
Und ich klicke den Thread an, in der Annahme, hier eine Monster-Akkubank
o.ä. zu sehen...oder ein Freie-Energie-Schweißgerät im Taschenformat
oder so...also wirklich...;-)
Karlheinz schrieb:> Hallo,> ich habe ein Problem mit meinem Schutzgasschweißgerät.>> Es ist ständig Schweißstrom vorhanden. D.h. wenn der Draht an das> Werkstück kommt ( ohne den Schalter an der Pistole zu betätigen),ist ein> Lichtbogen vorhanden und der Draht brennt ab, auch das Schutzgas strömt> aus ohne dass ich die Pistole betätige. Wenn ich die Pistole betätige> kann ich ganz normal schweissen, da dann auch der Draht nachgeführt> wird.> Wo könnte der Fehler liegen ?
Das ist womöglich kein Fehler sondern eine Funktion.
Ich kenne in der Schmiede ebenfalls ein Gerät wo man das mit einem
Schalter so einstellen kann. Meiner Meinung nach ist das dann
zweckmässig wenn man sehr viele Hefter bzw punkt an Punkt nähte macht,
also ddas Ständige Rungsen vom Schütz dann entfällt. Das Gas geht
allerdings mit einigen Sekunden nachlaufzeit auch aus.
So einen Schalter würdest du an deinem Gerät ja kennen. Das deutet
wirklich auf ein hängendes Relais hin. das muss ja nicht das Lastschütz
sein, vielleicht ein Steuerrelais für Strom und Gas, während das für den
Draht funktioniert. Klopf mal auf die potentiellen Kandidaten drauf.
Kann ich mir nicht verkneifen:
Komisch ist allerdings das bei Dir die ganze Zeit Strom fliesst. hier
ist es stattdessen so das bei gestopptem Vorschub nur die Spannung
anliegt.... ;o))
bye uwe
Mani W. schrieb:> Schütz möglicherweise festgeschweißt !
Ja, am Schweißgerät nicht unwahrschweißlich das das Schweißschütz
festgeschweisst ist ;o)))
bye uwe
Hallo,
vielen Dank für eure Antworten.
Ich möchte das Problem nochmals schildern.
Habe mir ein gebrauchtes Schweissgerät gekauft. Funktionierte auch
wunderbar.
Nun wollte ich wieder etwas schweissen. Nachdem ich die Maschine
angestellt habe und an das Werkstück kam, brannte sofort der Draht ab
ohne daß ich den Schalter an dem Griffstück betätigte. Auch das Gas
strömte. Als erstes dachte ich es sei der Schalter am Griffstück, der
ist aber in Ordnung.
Muss der Schütz-, ( ich habe wirklich keine Ahnung von Elektrik ) aber
es scheint ein schwarzes Bauteil zu sein an dem man von aussen sieht,
daß ein Teil beim Einschalten hoch bzw. runtergeht,- beim Einschalten
des Betriebsschalters sich bewegen oder erst beim betätigen des
Schalters im Griffstück.
Mittlerweile ist die Gasflasche leer, da ich heute Nacht vergessen habe
das Gerät auszuschalten.
Karlheinz
Karlheinz schrieb:> ich habe wirklich keine Ahnung von Elektrik
Dann solltest du die Fehlersuche lieber einem Fachmann überlassen
> es scheint ein schwarzes Bauteil zu sein an dem man von aussen sieht,> daß ein Teil beim Einschalten hoch bzw. runtergeht
Das könnte ein Schütz sein.
Obwohl ich auch (wie Vorredner) eher an ein defektes Relais glaube.
Wären nur die Kontakte des Schützes festgebrannt, käme vermutlich kein
Gas.
Karlheinz schrieb:> oder erst beim betätigen des> Schalters im Griffstück.
Erst, je nach Schweißarteinstellung, wenn man den Griff betätigt.
Sehr wahrscheinlich wird es da ein Platine mit elektronischen
Bauteilen geben, wo was kaputt ist. Im günstigsten Fall ist es
ein Triac (oder Relais)der das Schütz ansteuert. Im ungünstigsten
Fall ein anderes Bauteil das eine zeitliche Funktion erlaubt.
Wenn das Relais sich nicht bewegt, kleben vermutlich die Kontakte.
Mach doch mal folgendes: Flasche zumachen(Gas ist ja eh alle)
und den Draht raus nehmen(evtl. kann man auch den Vorschub des
Drahtes entriegeln). Dann das Gerät mit dem Betriebsschalter in
Betrieb nehmen. Den Betriebsartenschalter (sofern du einen hast/
findest) auf eine andere Stellung stellen und alle vorhandenen
Drehregler nach links bis zum Anschlag drehen.
Dann die Schweißpistole mehrfach betätigen und dann abwechselnd
in jeder Stellung des Betriebsartschalter, die möglich ist.
Dabei den Vorschubmotor beobachten.
Dreht dieser Motor unaufhörlich ist vermutlich der Triac(oder Relais),
die das Schütz treiben, defekt. Bleibt der Motor dagegen bei diesem
Test stehen, kann ein Defekt im Rest der Steuerung vorliegen.
Ohne Schaltplan wäre eine Reparatur schwieriger.
Bei meinem einfachen Mig/Mag-Gerät ist der Schweissstrom auch immer
vorhanden. Mit dem Griffschalter wird nur der Draht und das Magnetventil
für das Gas geschaltet. Bei 70-150A Schweissstrom müsste ja auch ein
Monsterschütz verbaut sein. Bei Großgeräten kann das natürlich anders
sein.
Old-Papa
Max Mustermann schrieb:> Old Papa schrieb:>> Bei 70-150A Schweissstrom müsste ja auch ein>> Monsterschütz verbaut sein>> Das Schütz sitzt im Primärkreis vom Trafo!
Das stell ich mir beim Punkten sehr spannend vor ;-)
Old-Papa
Old Papa schrieb:> Bei meinem einfachen Mig/Mag-Gerät ist der Schweissstrom auch immer
Ist das nicht bei allen einfachen Geraeten der Fall?
Bei meinem 30jahre alten Baumarktbruzler wird auch nur der Draht
mechanisch geklemmt. Da gibt es keinen Schalter am Handstueck.
Wenn da der Draht ein bissle raushaengt zwickt man ihn halt ab.
Karlheinz schrieb:> ich habe ein Problem mit meinem Schutzgasschweißgerät.
Wie heißt denn das Gerät?
Hast du schon mal nach Bedienungsanleitung und Schaltplänen gegoogelt?
Also, bei dem Gerät handelt es sich um D+L, steht zumindest drauf. Die
Spulen sind ganz dicke Kupferspulen. Der Schütz bewegt sich sofort nach
einschalten des Betriebsschalters. Der Vorschubmotor des Drahtes läuft
in dem Moment wenn ich am Griffstück den Schalter drücke. Wenn ich den
Schalter loslasse, hört natürlich der Vorschub auf.....aber es ist immer
noch Schweißstrom am Draht. Wenn ich mit dem an das Werkstück komme
brennt er sofort ab. Ein vernünftiges Schweissen ist damit nicht
möglich. Jetzt ist es natürlich nicht die jüngste Maschine, zumal
gebraucht gekauft, aber ich habe im letzten Jahr einen kompletten
Hängeraufbau damit geschweisst und sie funktionierte einwandfrei. Man
kann auch lange Segmente damit schweissen ohne daß sie abstellt. Wäre
wirklich schade drum.
Aber sie reparieren zu lassen ist bestimmt sehr teuer und übersteigt
vielleicht den ,,Zeitwert,, erheblich. Keine Ahnung, nur schwer
frustriert.
Hört sich nach einem Problem auf der Steuerplatine an:
Dort scheint die Ansteuerung des Schütz und des Gasventils immer
Durchgang zu haben. Evtl. ein Triac durchgegangen.
Mach doch mal Fotos der Steuerplatine.
Karlheinz schrieb:> Aber sie reparieren zu lassen ist bestimmt sehr teuer
Statt Vermutungen aufzustellen, kannst du dir doch mal einen
Kostenvoranschlag geben lassen. Wenns es zu teuer ist, musst
du mal in deinem Umfeld schauen, ob es da einen Techniker gibt
der sich das ganze mal anschaut. Wo steht denn ungefähr das Gerät?
Gibts kein Typenschild? Dann könnte man vielleicht mal nach
Schaltungsunterlagen googeln.
Mach mal ein oder zwei Bilder vom Inneren des Gerätes damit wir uns eine
Vorstellung davon machen können was da steuerungstechnisch verbaut ist
und wie die Ansteuerung des Schüzes funktioniert. Weiters den schon
genannten Punkt die Platine zu fotografieren. Und zwar von Oben UND von
unten. Beim Wenden dies aber bitte nur umklappen und nicht auch noch
verdrehen.
Also ich war heute bei meinem Schlosser (ex-Nachbarn) wegen anderer
Themen. Ich habe ihn gefragt, seine Maschinen machen beides. Zwei haben
Dauerschweissstrom und eine neue schaltet ab. Die ganz alten hatten auch
Dauerschweissstrom, ging auch nicht anders, sagt er. Er arbeitet fast
nur mit den Dauerströmern, das ist ihm lieber.
Old-Papa
Hallo!
Ich möchte hier mal kurz anknüpfen...
Ich habe an meinem Schweißgerät genau das gleiche Problem.
Es ist ein Elektra Beckum 260-60ET.
Der Fehler mit dem Dauerstrom auf dem Draht kam nach defektem
Gleichrichter und Kurzschluss.Knallte ziemlich.
Es waren dadurch ein paar Transistoren kaputt.Sichtlich sehr gut zu
erkennen.Ich habe diese alle erneuert.Natürlich auch den
Gleichrichter...
Selbst wenn ich die "Steuerleitung" abziehe sind immer 34 Volt auf dem
Draht.
Was kann denn da noch kaputt sein?
Wie kann man das ganze eingrenzen ?
Alles andere also Drahtvorschub Gas etc geht völlig normal.
MfG Chris
Da müsste im Gerät ein Schütz verbaut sein, der den Schweißtrafo
versorgt. Möglich, dass da Kontakte kleben oder das Schütz
von der Platine noch fehlgesteuert wird.
Im Gerät sitzt ein Schütz,der klackt ja auch wenn man die Pistole drückt
(dann fährt ja auch der Draht).
Aber der sitzt ja auf der Steuerplatine die ich ja getrennt hab durch
die Steckverbindung.denke ich zumindest...
Chris144 schrieb:> Aber der sitzt ja auf der Steuerplatine die ich ja getrennt hab durch> die Steckverbindung.denke ich zumindest...
Auf, der im Foto erkennbaren, Steuerplatine sitzt kein Schütz. Nur ein
Transistor der den großen Transistor auf dem Kühlblech ansteuert. Und
dieser
wird vermutlich den Schütz für den Drahtvorschub ansteuern.
Bitte mache noch ein Bild von der anderen Seite, damit man eine
Übersicht über das Gerät bekommt.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Sch%C3%BCtz_(Schalter)
Also ich sehe auf Deinen Fotos weit und breit kein Schütz!
So ein Schütz würdest Du auch mehr hören als ein kleines Relais, das
rummst ganz anders. (s. Link oben)
Mein kleines Mig/Mag sieht innen fast genauso aus und hat (wie schon
geschrieben) auch Dauerspannung an der Pistole. Wie auch schon weiter
vorne gesagt ist das bei sehr vielen Schweißgeräten völlig normal!
Mich hat das noch nie gestört, eher würde mich das andauernde Rumsen
eines Schützes stören.
Old-Papa
Chris K. schrieb:> Es waren dadurch ein paar Transistoren kaputt.Sichtlich sehr gut zu> erkennen.Ich habe diese alle erneuert.Natürlich auch den> Gleichrichter...
Das EB-Gerät hat nicht nur ein paar Transistoren.
Es hat mehrere Kühlbleche mit je 8 Transistoren die meist zusammen
sterben.
Daher gilt es dann alle Transistoresowie deren Ansteuerung zumindest zu
überprüfen.
Die "Schweißstromeinstellung" wird hier per PWM realisiert.
Im folgenden Link gehts derzeit um das selbe Gerät mit anderem Fehler:
http://www.werkzeug-news.de/forum/viewtopic.php?f=19&t=39051
Ichbin
Ganz genau genommen hat es 9 Transistoren pro Platte.
Insgesammt 36 Stück.
Diese sind alle neu.
Nur das was auf dem Bild zu sehen ist vom Leistungsträger ist noch nicht
"neu"
Aber nur zum verständniss..
Normal wäre auf der Spule zum Schweißen ja keine Spannung ohne
Betätigung,wie genau "schaltet" das Gerät denn dann nun die Spule zu?
Wenn da ein Transistor noch defekt wäre,hätte ich dann überhaupt einen
Schweißstrom?
Mit Schütz usw hätte ich mir da doch etwas leichter einen Reim drauf
machen können...
Old P. schrieb:> Bei meinem einfachen Mig/Mag-Gerät ist der Schweissstrom auch immer> vorhanden.
Quatsch. Mag sein, dass es solche Geräte gibt, aber keinesfalls ist das
bei allen so, dass Spannung am Draht jederzeit anliegt.
Old P. schrieb:> Also ich sehe auf Deinen Fotos weit und breit kein Schütz!http://static.elektroda.pl/attach/230-260_2021.jpg
Nch diesem Plan und den Fotos scheint das Gerät tatsächlich kein
primärseitiges Schütz zu haben.
Ich habe ein kleines Elektra Beckum 120. Bei diesem wird die Primärseite
über ein Printrelais auf der Steuerplatine geschalten. Ist aber auch ein
einphasiges Gerät mit 230V.
Thomas F. schrieb:> http://static.elektroda.pl/attach/230-260_2021.jpg> Nch diesem Plan und den Fotos scheint das Gerät tatsächlich kein> primärseitiges Schütz zu haben.
Dann werden einer oder mehrere der Leistungs-FETs hin sein.
Entweder haben die einen Kurzschluss oder leiten nicht mehr.
Hier wird es vermutlich ein Kurzschluss sein.
Auslöten und durch messen ob die FET-Widerstände plausibel sind.
Beim Einbau drauf achten, das die Metallfläche zwischen dem FET
und dem Kühlkörper etwas Hochleistungs-Wärmeleitpaste haben.
Fehlt die, wäre der nächste Ausfall gleich mit eingebaut.
Auf den Bildern ist nämlich keine zu sehen.
Ist natürlich nur was für Leute mit Erfahrung.
Wer nicht mal weiß, was ein Schütz ist, sollte es sich gut
überlegen, bevor er das Gerät kaputt bastelt. ;-b
> Ich habe ein kleines Elektra Beckum 120. Bei diesem wird die Primärseite> über ein Printrelais auf der Steuerplatine geschalten. Ist aber auch ein> einphasiges Gerät mit 230V.
Das EB 120 habe ich hier auch noch rum stehen. Aktuell benutze ich
das EB 160. Das kleine ist etwas handlicher, das große schweißt besser.
Beide haben aber in der Nähe der Zuleitung innen ein kleines Schütz.
Reginald L. schrieb:> Old P. schrieb:>> Bei meinem einfachen Mig/Mag-Gerät ist der Schweissstrom auch immer>> vorhanden.> Quatsch. Mag sein, dass es solche Geräte gibt, aber keinesfalls ist das> bei allen so, dass Spannung am Draht jederzeit anliegt.
Ich habe habe auch bei meinem geschrieben und dass das bei vielen
kleinen so ist. Ich habe nicht bei allen geschrieben.
Und ja, steck ich meins in die Dose läuft der Lüfter an und die Pistole
steht unter Spannung. Geschaltet werden nur Drahtvorschub und Gasventil.
Gerne kannst Du herkommen und das begutachten. Bei der Gelegenheit
pilgern wir noch zu "meinem" Schlosser, er kann Dir dann auch noch ein
paar zeigen. Er hat auch immer eine Kiste Hopfenkaltschale unter der
Werkbank (für danach...);-)
Old-Papa
Old P. schrieb:> Hopfenkaltschale
Nicht in jedem Bier ist Hopfen drin, aber Gerste. Daher kenne
ich das auch als Gerstenkaltschale. ;-b
Wenn dein Schweißgerät Dauerspannung an der Düse hat, liegt
wohl ein Defekt vor. Wenns dich nicht stört, kannst du es
ja so lassen. Für mich wäre das nichts, weil ich das eben
anders gewöhnt bin, vor allem wenn der Draht immer etwas
hervor schaut.
Also, Ich bin kein Elektroniker.das ist wohl klar sonst würde ich ja
nicht fragen müssen ;-)
Was ein Schütz ist ist mir sehr wohl klar da ich diese in "etwa" größer
aus E Staplern kenne.
Die Leute mit "Ahnung" bei uns haben es sich leicht
gemacht.Gemessen,Gleichrichter defekt,gibt keine Teile mehr
dafür...fertig.
Nun ist der Gleichrichter neu und die Probleme damit auch.Ganz
Ehrlich...was soll ich noch kaputt basteln?es fonktioniert so ja eh
nicht mehr.
Ich gebe mich aber nur ungern mit "geht nicht mehr weil gibt keine
Teile" zufrieden.
Das Bild von den Transistoren ist "Originalzustand"
Also wenn da eine Wärmepaste fehlt dann is das schon mal der Fehler von
Elektra ;-)
Aber ich sehe das doch Richtig das der Fehler so nur auf dem
Leistunsträger sein kann?!
Bzw nur noch auf den Bauteilen der ersten Kühlplatte...Kurzschluss war
ja definitiv vorhanden...
Ich bin gern bereit wenn hier einer aus dem Bremer bzw Hamburger Raum
ist den Kram vorbei zu bringen...und zu lernen wie es gemacht wird...
Anbei so sah das ganze aus wo der Kurzschluss definitiv saß...
Cyborg schrieb:> Nicht in jedem Bier ist Hopfen drin, aber Gerste. Daher kenne> ich das auch als Gerstenkaltschale. ;-b
Sorry für OT, aber da würde ich jetzt schon gerne wissen was für ein
Bier das sein soll? Außerdem muss keine Gerste ins Bier, irgend ein
Amylase bildendes Getreide reicht.
Old P. schrieb:> Ich habe habe auch bei meinem geschrieben und dass das bei vielen> kleinen so ist. Ich habe nicht bei allen geschrieben.
Ist bei meinem auch so. Und war auch schon so, als es neu war, ist also
kein Defekt. Zusammen mit deinem "Schlosser" sind wir dann schon drei.
MfG Klaus
Cyborg schrieb:>> Wenn dein Schweißgerät Dauerspannung an der Düse hat, liegt> wohl ein Defekt vor. Wenns dich nicht stört, kannst du es> ja so lassen. Für mich wäre das nichts, weil ich das eben> anders gewöhnt bin, vor allem wenn der Draht immer etwas> hervor schaut.
Sach mal, schreibe ick Chinesisch?
Wenn ich sage, das ist vom ersten Tag so, war nie anders, steht so in
der BDA und es gibt (außer Stufenschalter für Strom) keinen
Schalter/Schütz, so liegt das bestimmt nicht an meinen Augens!
Und nochmal Ja, ein Monsterschütz würde mich mit seinem Gerumse viel
mehr stören. Man könnte primär einen potenten Triac nachrüsten, doch
warum? Meine alten E-Hand standen prinzipbedingt auch immer unter Strom
(der neue Inverter auch), alles Gewohnheitssache.
Klar, heutige Mig/Mag-Inverterteile funktionieren etwas anders, sowas
ist aber auf den Fotos weiter oben ganz offenbar nicht zu sehen.
Old-Papa
Old P. schrieb:> Sach mal, schreibe ick Chinesisch?> Wenn ich sage, das ist vom ersten Tag so, war nie anders, steht so in> der BDA und es gibt (außer Stufenschalter für Strom) keinen> Schalter/Schütz, so liegt das bestimmt nicht an meinen Augens!
Was regst du dich denn künstlich auf?
Kannste doch, wie geschrieben, so lassen,
wenns dir gefällt. Ich habe es bisher
anders gesehen. Bei EB, ein Industriegerät und
b. Messer-Griesheim war das auch nicht anders.
Jeder eben nach seinem Gusto.
Wie dem auch sei. EB ist zwar bei Metabo aufgegangen, aber leider sahen
die in der Schweißsparte keine Verwendung und haben diese mit allem
PiPaPo verschwinden lassen anstelle die Pläne irgendwo Öffentlichkeit zu
machen.
EB hatte sowohl Geräte mit Dauerstrom als auch, und das dürften die
Meisten gewesen sein, mit Schweißsrtomschütz(primärseitig) gebaut.
Das 230/60ET hat dagegen die Transistoreinheit mit insgesamt 24
parallelen BD249 über die dann auch noch der Strom per PWM gesteuert
wird.
Ichbin
Cyborg schrieb:>> Was regst du dich denn künstlich auf?> Kannste doch, wie geschrieben, so lassen,> wenns dir gefällt.
Logik ist offenbar nicht so Deine Stärke (oder vernünftiger Satzbau...)
Ich kann das nicht so lassen weil es mir gefällt, sondern ich muss das
so lassen, weil es der Hersteller so vorgegeben hat. Es sei denn, ich
will basteln.
> Ich habe es bisher> anders gesehen. Bei EB, ein Industriegerät und> b. Messer-Griesheim war das auch nicht anders.
Habe ich je was anderes behauptet?
> Jeder eben nach seinem Gusto.
Nö, jeder so wie er gekauft hat ;-)
Old-Papa
Cyborg schrieb:> Old P. schrieb:>> Hopfenkaltschale>> Nicht in jedem Bier ist Hopfen drin, aber Gerste. Daher kenne> ich das auch als Gerstenkaltschale. ;-b
Wer auf Prolo-Sprech steht....
Karlheinz schrieb:> ich habe ein Problem mit meinem Schutzgasschweißgerät.>> Es ist ständig Schweißstrom vorhanden. D.h. wenn der Draht an das> Werkstück kommt ( ohne den Schalter an der Pistole zu betätigen),ist ein> Lichtbogen vorhanden und der Draht brennt ab, auch das Schutzgas strömt> aus ohne dass ich die Pistole betätige. Wenn ich die Pistole betätige> kann ich ganz normal schweissen, da dann auch der Draht nachgeführt> wird.> Wo könnte der Fehler liegen ?
Las mir gar nicht alle Antworten durch.
Was Du beschreibst, ist eine kapitale Fehlfunktion, weil:
1) NUR mit der Betätigung des Pistolenschalters
a) der Schweißstrom eingeschaltet/"freigegeben" wird
b) das MV für das Schutzgas öffnet
c) der Draht-Vorschub-Motor beginnt zu drehen
2) WENN Du den Pistolenschalter "öffnest", 1) a) + b) + c)
unterbrochen/beendet werden (müssen).
Such den Fehler im Pistolenschalter und in den entspr. Relais, die mit
ihm aktiviert oder deaktiviert werden.
Wahrscheinlicher ist ein/sind Relais-Fehler.
Grüße
L. H. schrieb:> Karlheinz schrieb:>> ich habe ein Problem mit meinem Schutzgasschweißgerät.>>>> Es ist ständig Schweißstrom vorhanden. D.h. wenn der Draht an das>> Werkstück kommt ( ohne den Schalter an der Pistole zu betätigen),ist ein>> Lichtbogen vorhanden und der Draht brennt ab, auch das Schutzgas strömt>> aus ohne dass ich die Pistole betätige. Wenn ich die Pistole betätige>> kann ich ganz normal schweissen, da dann auch der Draht nachgeführt>> wird.>> Wo könnte der Fehler liegen ?>> Las mir gar nicht alle Antworten durch.
Und den roten Hiwneis dass der Thread schon so alt ist, hast du
ebenfalls nicht gelesen?
> Was Du beschreibst, ist eine kapitale Fehlfunktion, weil:>> 1) NUR mit der Betätigung des Pistolenschalters>> a) der Schweißstrom eingeschaltet/"freigegeben" wird
Wie es scheint gibt oder zumindest gab es Geräte wo das standardmäßig
nicht so war. Also Strom dauer an.
Zusammen mit Gas dauerhaft aber eher nicht.
Ich schrieb hier ja schon...
Mein altes MIG/MAG-Gerät (ca. 1990) hatte immer Strom, nur Gas und
Drahtvorschub wurden mit den Taster freigegeben. Das war vom Hersteller
so vorgegeben, stand auch im Manual.
Mein neues MIG/MAG-Gerät (Weldinger aus 2018) hat nur Strom, Draht und
Gas, wenn der Taster betätigt wird. Nicht ganz.... Drahtvorschub
passiert erst, wenn tatsächlich Strom fließt. Das ist nicht immer ein
Vorteil, mitunter brennt er ja etwas zurück und man hat ein Problem.
Auch das ist vom Hersteller so vorgegeben, allerdings blöd!
Old-Papa
Tatsache: Ich hab ein klitzekleines Schutzgasgerät - ohne
Stromabschaltung !
Nur der Draht-Vorschub wird mit dem Pistolenschalter geschaltet. Gas
ohne Magnetventilsteuerung. Das Gas wird in der Pistole aus/an
geschaltet über ein mechanisches Gasventil.
Warum schreib ich im Jahr 2022 hier zu einer Frage von 2015 ? Auch ich
googelte wegen dem Dauerstrom an der Pistole. So las ich das selbige
Problem, wie mir vorliegt.
Das billige, alte,handliche,kleine 220V Gerät hat auch kein
Relais/Schütz für den Schweißstrom.
Aber, da ich das nicht mag, werde ich ein Schütz primär nachträglich
einbauen.
Danke für diverse Antworten - und diese Frage des Erstellers.
MfG Henne, KFZ-Meister
Das dürfte ein umfangreicher Umbau werden. Du musst dir wenigstens noch
ein Netzteil zusätzlich einbauen. Bei Billiggeräten wird der
Drahtvorschub aus der Schweissleitung genommen. Da ist demzufolge keine
Spannung vorhanden um dein Relais zu schalten. Ich muss es mal
nachmessen, geh aber erstmal davon aus, dass das bei fast allen
Schweissgeräten so ist. Bei Wig ohne HF und MMA ists anders ja auch gar
nicht möglich.
Ich habs heute mal nachgemessen. Das neue Lidl MSG hat in jeder
Schalterstellung Spannung an den Anschlüssen. Bei Mig/Mag, Fülldraht ist
die halt niedriger wie bei Wig und E. Auch am Eurostecker liegt an den
Schaltkontakten Spannung an, wird nur bei Wig und E nicht
weitergeleitet.