performance von FIR Filterung

Gast #4075479
Lesenswert?

Hallo,

Ich hab mir soeben die Frage gestellt, welcher Filterungsmethode vom 
Prozessor aus schneller ausgeführt werden kann: Filterung durch normale 
FIR Berechnungsvrschrifft (ähnlich wie bei der Faltung) oder mittels 
FFT, bei dem man die zu filternden Daten in den Frequenzbereich 
Transformiert, mit der Impulsantwort des Filter multipliziert und 
anschließend Rücktransformiert.

Was meint ihr?
Gast #4075599
Lesenswert?

Moin,

So wie's allgemein wohl kuerzer oder zumindest nicht laenger wird, wenn 
man von A direkt nach B faehrt, und nicht den Umweg von A nach C, von C 
nach D und von D nach B macht, so wirds wohl auch beim filtern sein.

Aber sicherlich gibts irgendwo eine Spezial-Hardware/-Filteranforderung, 
bei der das ueber 2 FFTs schneller, schoener, hoeher oder weiter geht...

Gruss
WK
Persönliche Seite #4075790
Lesenswert?

Oder um es ganz präzise zu sagen: Es hängt von der Anwendung ab. Was 
eine FFT braucht, braucht eben eine FFT. Die ist im Übrigen nichts 
anderes, als ein Bündel parallel berechneter FIR-Filter. Beispiel: Für 
einen Audio-Spekrumanalyzer / Graphical-Equalizer braucht man z.B. keine 
FFT, sondern nur 33 oder musikalische 112 Frequenzen (88 Tasten + eine 
Oktave links und rechts). Die Auflösung ist dort, wo man sie braucht, 
genau so gut, wie bei einer 64kFFt. Und man braucht nur 12 
Sinustabellen.

Antwort schreiben

Bitte melde dich an, um einen Beitrag zu schreiben.

oder

Mit Google-Account einloggen

Die Registrierung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.

Jetzt registrieren