Hallo!
Ich bin auf der Suche nach einem guten Multimeter.
Meine Kriterien wären:
-Zuverlässig in Funktion und Genauigkeit
-Qualität / Langlebigkeit
-Robustheit
-Resistenz gegen Falschmessungen (z.B. Spannungsmessung, obwohl
Widerstandsmessung eingeschaltet) soweit wie möglich / sinnvoll
-Messung von:
*Spannung AC/DC
*Strom AC/DC (bis 10 oder 20A)
*Kapazität
*Widerstand / Durchgang (wäre schön, wenn der Pfeifton nicht so hoch
wäre, da ich Hochtonschwerhörig bin. Bis 1000Hz wäre toll. Wenn nicht,
schau ich einfach auf's Display)
*Diodentest
*hFE
*evtl. Batterietest (9V, 4,5V, 1,5V) (mein altes Multimeter hatte
sowas...)
*evtl. Temperaturmessung (wenn halbwegs brauchbar in der Genauigkeit)
-Autorange
-True RMS
-keine gesundheitsschädigende Stoffe etc in Gehäuse, Hülle Messkabel
etc.
Bin auch offen für weitere Funktionen, die ihr praktisch / nützlich
findet.
Was ich definitiv nicht brauche sind Funktionen, wie Datenlogger
(Statistische Messungen, z.B. um einen Widerstandswert so genau wie
möglich zu ermitteln wären aber sehrwohl nice to have...), Schnittstelle
zum PC, irgendwelche Messfunktionen, die man nur im KFZ-Bereich brauchen
kann, Sprachausgabe, etc....
Preislich sollte es nicht mehr als 100 EUR kosten.
Danke im Voraus!!
Gruß
Aso ja, MAX-Hold, MIN-Hold wäre auch nicht schlecht.
Einsatzgebiet ist im privaten Bereich, allerdings auch für
anspruchsvollere Messungen in (Print-)Schaltungen etc, nicht nur (aber
auch) zum Messen von 230V und Durchgang bei Glühbirnen, etc.
Ich kann nur empfehlen, auch mal die Brymen-Geräte anzusehen. Meines
Wissens kriegt man die in Deutschland nur bei TME, für andere
Bezugsquellen wäre ich aber dankbar. Preislich köme das neue 815s so
ungefähr hin, mit Steuer halt knapp mehr als 100:
http://www.tme.eu/de/details/bm815s/tragbare-digitalmultimeter/brymen/#
Nicht von den Nettopreisen verwirren lassen, die liefern auch an
Privatpersonen.
max schrieb:> fluke 87 z.b.
Aber erst ab 87 Serie V (Fünf)!
Ich habe ein 87er der ersten Serie, auch gut, doch Spannung im R-Bereich
würde ich dem nicht zumuten. Dave hat in seinem Forum (YT) dazu mal
Tests gemacht.
Ein Fluke 87V liegt allerdings selbst als gebraucht sehr weit dessen,
was der TS ausgeben möchte. Mein 87er habe ich für unter 50,- bekommen.
:D Stark benutzt (also dreckig), Segmente blass.... die üblichen Macken
also ;-)
Old-Papa
Hallo!
Danke für alle konstruktiven Antworten!
Der Fluke 87V gefällt mir zwar, der Preis dafür ist allerdings das
Fünffache von dem, was ich ausgeben will, daher kommt es für mich leider
nicht in Frage. :(
Der BRYMEN BM815S gefällt mir auch ganz gut. Werde ich mir sicher
genauer anschauen.
TME kenne ich nicht. Hat jemand gute/schlechte Erfahrungen gemacht?
Zur MwSt kommen ja auch noch die Transportkosten.
Das wäre zwar noch etwas teurer, als ich es ursprünglich geplant habe,
ist aber akzeptabel, wenn es ein gutes Preis/Leistungs-Verhältnis ist...
Es sei denn, jemand kennt ein gleich gutes oder besseres Gerät zum
gleichen oder besseren Preis....
Danke!
Gruß
Nimm eines von Aldi !
Die sind billig, kosten keinen Versand und kommen deinen Bedürfnissen
bestimmt nach. Zwischen 10 und 20 Euro solltest du inzwischen dafür
ansparen.
lg, Nick
Aldi scheidet definitiv aus.
Soll zwar kein Spitzen-Ultra-Super-Multimeter sein, aber definitiv kein
Billigschrott.
Was ich suche, ist ein Standard-Gerät für einen vernünftigen Preis...
(Kriterien siehe Start-Thread)
Bei Billig-Sachen mache ich mir u.a. auch sorgen wegen den giftigen
Stoffen im Gummi-Griff...
Weiß jemand über dieses Thema Bescheid?
Danke für alle bisherigen Tipps und für alle weiteren im Voraus!
Investiere das Doppelte, also ca. 200€ in ein Fluke 115 und du hast ein
wirklich solides, brauchbares Multimeter, ohne Schnickschnack den kein
Mensch braucht.
Daniel schrieb:> was ist denn "True RMS"?
Echteffektivwertmessung.
Intelligentere Multimeter rechnen den echten Effektivwert aus, anstatt
über Formfaktor oder Scheitelfaktor (die dann nur für sinusförmige
Spannungen gelten) zu rechnen. Zumindest bis zu einer gewissen Frequenz.
Ulli N. schrieb:> Investiere das Doppelte, also ca. 200€ in ein Fluke 115 und du hast ein> wirklich solides, brauchbares Multimeter, ohne Schnickschnack den kein> Mensch braucht.
An FLUKE dachte ich auch, allerdings glaube ich, dass es auch Multimeter
gibt, die wesentlich weniger kosten und annähernd gleich gut sind....
Und wieso dann so viel ausgeben....
Wäre der Fluke 115 eine Spur billiger, wäre es übrigens fast perfekt für
mich.
Die Transistorverstärkungs-Messfunktion würde ich allerdings
vermissen...
Multmeter schrieb:> Wäre der Fluke 115 eine Spur billiger, wäre es übrigens fast perfekt für> mich.>> Die Transistorverstärkungs-Messfunktion würde ich allerdings> vermissen...
ein Freund von mir hat sich sowas geholt:
http://r.ebay.com/l7SaE8
ist das nicht vielleicht eine Alternative zur Transistortest-Funktion?
Also ich war schwer beeindruckt! Mit dem Sockel das ist recht sexy und
daneben ist ja noch dieses SMD-Pad.
Ich meine hfe braucht man eh nicht mit Nachkommastellen, oder?
vlg
Timm
Multmeter schrieb:> An FLUKE dachte ich auch, allerdings glaube ich, dass es auch Multimeter> gibt, die wesentlich weniger kosten und annähernd gleich gut sind
Klar gibt es die. Die Eigenmarke von Conrad z.B., Voltcraft, ist bei
weitem nicht so schecht, wie es immer geredet wir. Die Sachen sind, auch
für den ambitionierten Hobbyelektroner mehr als ausreichend. Dasselbe
gilt für die UNI-T Produkte bei Reichelt. Die können alles, was du in
der Liste deines Ausgangspostings aufgeführt hast, und auch für < 100€.
Dein Fehler war der erste Satz: Ich bin auf der Suche nach einem guten
Multimeter.
Ulli N. schrieb:> Dein Fehler war der erste Satz: Ich bin auf der Suche nach einem guten> Multimeter.
Bin aber wirklich auf der suche nach einem GUTEN Multimeter.
GUT ist ein MM dann, wenn er eben robust, langlebig und halbwegs genau
ist.
Bei Voltcraft hab ich in einer Conrad-Bewertung gelesen, dass der Griff
nach Weichmachern stinkt. Da hab ich Bedenken, dass es möglicherweise
gesundheitsgefährdend ist...
Der VKI gibt da immer wieder mal Testergebnisse bekannt, wo oft die
hälfte der untersuchten Werkzeuge zu giftig ist....
Multmeter schrieb:> Bin aber wirklich auf der suche nach einem GUTEN Multimeter.
Vermutlich bist du auf der Suche nach einem für deinen Zweck brauchbaren
Multimeter.
Multmeter schrieb:> GUT ist ein MM dann, wenn er eben robust, langlebig und halbwegs genau> ist.
Halbwegs (für Hobbyzwecke auch "ganzwegs") genau sind die alle. Bei
robust und langlebig sieht es schon anders aus. Aber ist das wirklich
dein Anforderungsprofil? Auf dem Basteltisch im Hobbykeller ist das
keine Anforderung. Bei einem Servicetechniker im täglichen Aussendienst
sieht das schon ganz anders aus.
Multmeter schrieb:> Bei Voltcraft hab ich in einer Conrad-Bewertung gelesen, dass der Griff> nach Weichmachern stinkt. Da hab ich Bedenken, dass es möglicherweise> gesundheitsgefährdend ist...
... sagte der Raucher und hat sich auf den Schreck nochmal eine
angesteckt. Aber Spass beiseite, das ist doch kompletter Schwachsinn.
Hallo,
Multmeter schrieb:> Bei Voltcraft hab ich in einer Conrad-Bewertung gelesen, dass der Griff> nach Weichmachern stinkt. Da hab ich Bedenken, dass es möglicherweise> gesundheitsgefährdend ist...
ich kann dir versichern, dass jeder Multimeter-„Griff” Weichmacher
enthält und dass der Geruch nicht geeignet ist gut von böse zu trennen.
vlg
Timm
Multmeter schrieb:> TME kenne ich nicht. Hat jemand gute/schlechte Erfahrungen gemacht?
Also, ich habe bis jetzt nur 2 Mal bei TME bestellt, aber die
Erfahrungen waren abgesehen vom grottenschlechten Shopsystem der Website
sehr positiv. Der Versand war flott und die Supportleute am Telefon
wirkten hilfsbereit und kompetent, als ich eine Nachfrage wegen meiner
Bestellung hatte.
Lustiges Detail: Durch einen Post bei Google+, in dem ich TME im
Zusammenhang mit meinem Brymen 857 erwähnt habe, habe ich den deutschen
Vertriebschef kennengelernt. Sehr netter Mensch. ;)
ElektroNick schrieb:> Nimm eines von Aldi !> Die sind billig, kosten keinen Versand und kommen deinen Bedürfnissen> bestimmt nach. Zwischen 10 und 20 Euro solltest du inzwischen dafür> ansparen.>> lg, Nick
Man man,,,, ließt Du auch in den Threads, in denen Du deinen Müll
abseierst?
Der TS wollte neben anderen Dingen eben auch die Sicherheit, dass,
selbst wenn er Spannung im R-Bereich anlegt, das Gerät keinen Schaden
nimmt. Bei Deinem Aldiprömpel wird genau das als erstes zum Verdampfen
führen. Vielleicht auch nicht... Machst Du den ultimativen Selbsttest?
Denn genau das ist selten in irgendwelchen Anleitungen und Daten von
Multimetern angegeben oder gar zugesichert. Auch nicht bei meinen
älteren Flukes, bei neueren vielleicht.
Old-Papa
Old Papa schrieb:> Man man,,,, ließt Du auch in den Threads, in denen Du deinen Müll> abseierst?
Hast Du außer Beleidigungen anderer Nutzer auch noch etwas Richtiges
drauf?
Multmeter schrieb:> Bin aber wirklich auf der suche nach einem GUTEN Multimeter.
Was Du brauchst, ist ein hinreichendes Multimeter, d.h. eines, das alles
das kann, was Du benötigst. Mehr brauchen tust Du nicht, ggf. aber
mehr haben wollen.
Dazu solltest Du Dir aber klar machen, ob Du es gelegentlich zu
Hobbyzwecken oder 8h am Tag hauptberuflich einsetzen willst.
Natürlich kann man Geld in Prestige investieren, wenn man will.
Multmeter schrieb:> Ulli N. schrieb:>> Dein Fehler war der erste Satz: Ich bin auf der Suche nach einem guten>> Multimeter.>> Bin aber wirklich auf der suche nach einem GUTEN Multimeter.>> GUT ist ein MM dann, wenn er eben robust, langlebig und halbwegs genau> ist.>
Ja, dann wenn Du das willst: bleibt nur Agilent/Keysight als Hersteller.
Es wird halt a bisserl eng mit deinem Budget .-)
Wie gesagt, Einsatzbereit ist privat, nicht Beruf. Wird nicht so oft
verwendet, aber wenn doch, dann sollte es genaue Werte liefern und nicht
Hausnummern.....
FLUKE ist zu teuer, das muss nicht sein.
Aldi ist zu billig.
Irgendwas dazwischen.
Habe mit Voltcraft keine Erfahrung.
Wenn ihr sagt, dass es gut genug ist und der Gestank nicht auf
Giftigkeit hindeutet, hätte ich auch damit kein Problem.
Wie genau sind eigentlich Funktionen wie LUX-Meter oder dB Meter?
Was sagt ihr zu dem:
http://www.conrad.at/ce/de/product/122900/Hand-Multimeter-digital-VOLTCRAFT-MT-52-Umwelt-Messfunktion-CAT-III-600-V-Anzeige-Counts-4000?ref=searchDetail
P.S.: Privater Einsatzbereich bedeutet nicht unbedingt Hobby. Also es
sollte auch professionell einsetzbar sein.
Wozu genau, weiß ich ehrlich gesagt nicht.
Ich bin Elektrotechnik-Student und kann schon einiges machen und
hoffentlich/wahrscheinlich kann ich immer kompliziertere Sachen machen
und da sollte ein schlechter Multimeter nicht im Weg sein....
Kai Mauer schrieb:> Hast Du außer Beleidigungen anderer Nutzer auch noch etwas Richtiges> drauf?
Warum, sein Hinweis:
Old Papa schrieb:> Der TS wollte neben anderen Dingen eben auch die Sicherheit, dass,> selbst wenn er Spannung im R-Bereich anlegt, das Gerät keinen Schaden> nimmt. Bei Deinem Aldiprömpel wird genau das als erstes zum Verdampfen> führen.
war ja wohl völlig richtig.
Multmeter schrieb:> Ach ja, ein Kriterium noch: Er sollte alles permanent messen können,> nicht nur pro 15 Minuten 10 Sekunden oder so.....
Dann kommst du aber in den Bereich Tischmultimeter mit Stromversorgung.
Batteriebetriebene Geräte schalten sich aus gutem Grund nach einer
gewissen Zeit ab.
Verabschiede dich von dem Gedanken Eierlegende Wollmilchsau alles in
einem Gerät. So ein Gerät kann dann nichts richtig.
Also besser ein gutes aber einfaches Multimeter, und wenn du mal
Messreihen brauchst eine (USB) Messkarte/erfassung für den PC.
Udo Schmitt schrieb:> Warum, sein Hinweis:>> Old Papa schrieb:>> Der TS wollte neben anderen Dingen eben auch die Sicherheit, dass,>> selbst wenn er Spannung im R-Bereich anlegt, das Gerät keinen Schaden>> nimmt. Bei Deinem Aldiprömpel wird genau das als erstes zum Verdampfen>> führen.>> war ja wohl völlig richtig.
Wie kann das richtig sein? Schließlich wird ALLES von einer technischen
Überwachungsinstitution bis in das letzte Detail überprüft, bevor es
hier in den Handel gelangt. Nein, nicht lachen -wir sind hier
schließlich in Deutschland. Da müssen Multimeter eine Mindestgröße
aufweisen, so daß sie nicht von Kleinkindern mit Südfrüchten verwechselt
werden können.
Udo Schmitt schrieb:> Multmeter schrieb:>> Ach ja, ein Kriterium noch: Er sollte alles permanent messen können,>> nicht nur pro 15 Minuten 10 Sekunden oder so.....>> Dann kommst du aber in den Bereich Tischmultimeter mit Stromversorgung.> Batteriebetriebene Geräte schalten sich aus gutem Grund nach einer> gewissen Zeit ab.>> Verabschiede dich von dem Gedanken Eierlegende Wollmilchsau alles in> einem Gerät. So ein Gerät kann dann nichts richtig.>> Also besser ein gutes aber einfaches Multimeter, und wenn du mal> Messreihen brauchst eine (USB) Messkarte/erfassung für den PC.
Nein, so mein ich das nicht. Wenn er sich ausschaltet, ist's egal, nur
wenn er z.B. 10A nur 10s lang erträgt und sonst kaputt geht oder mit der
Messung aufhört oder sonst was, dann ist das schlecht...
Kai Mauer schrieb:> Schließlich wird ALLES von einer technischen Überwachungsinstitution bis> in das letzte Detail überprüft, bevor es hier in den Handel gelangt.
Das glaubst Du?
Dem ist nicht so. Hierzulande werden munter Multimeter verkauft, die
eine Sicherheit suggerieren, die sie nicht haben. Mit Aufdruck, daß so
etwas für Messungen von 600 oder gar 1000 V geeignet wäre, aber innen
verbauten Sicherungen mit einer bauartbedingten Spannungsfestigkeit von
nur 250 V.
Die von Dave Jones in einer eevBlog-Ausgabe verrissenen Uni-T-Modelle
sehen zwar hierzulande besser aus (da sind andere Sicherungen verbaut
als in den von Dave betrachteten Geräten), aber das ist bei weitem nicht
bei jedem hier im Laden oder Versandhandel verkauften Multimeter der
Fall.
Sofern das Multimeter nicht für Messungen an Netzspannung eingesetzt
wird, ist das nicht kritisch, aber die gelogene Sicherheitsangabe ist
ein absolutes No-Go, weil sie den unbedarften Anwender dazu verleiten
könnte, eben doch mal an einer Steckdose oder gar am Sicherungskasten
damit herumzuspielen.
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Das glaubst Du?
Natürlich glaube ich das nicht und ich nahm an, daß das aus meinem
Beitrag auch ersichtlich war. Ich hatte ihn extra mit Sarkasmus
getränkt, wohl aber noch nicht genug.
Was ich von der ganzen teuren Prüferei und Siegelvergabe halte, schreibe
ich lieber nicht...
Marcus W. schrieb:> ebay ist dein Freund...> http://www.ebay.de/itm/301585026003
Ich habs mir jetzt glatt selbst gekauft. Man hat sich mit einem
Preisvorschlag geeinigt, billiger hab ich noch nie ein Fluke gekauft.
Damit fahr ich in jedem Fall mit einem gebrauchten besser, als mit dem
billigen Chinamist in neu.
Edit: Hab noch ein anderes gesehn, wo ich ins überlegen kam, war mir
dann aber fast ein bisschen zu teuer, da ich eigentlich gar kein
weiteres Multimeter brauchte... http://www.ebay.de/itm/221732640930
Das Ding kann man für etwa 40€ kalibrieren, wenn nötig - da die Basis
passt. Die billigen Dinger messen schon ob der verbauten Hardware
schlechter, als ein verstelltes Fluke.
Kai Mauer schrieb:> Hast Du außer Beleidigungen anderer Nutzer auch noch etwas Richtiges> drauf?
Hat er Dich beleidigt? Hast Du alles gelesen?
Marcus W. schrieb:> Die billigen Dinger messen schon ob der verbauten Hardware> schlechter, als ein verstelltes Fluke.
full ack, reicht mir aber. Könnte auch für multimeter gut sein
Rufus Τ. Firefly schrieb:> Sofern das Multimeter nicht für Messungen an Netzspannung eingesetzt> wird, ist das nicht kritisch, aber die gelogene Sicherheitsangabe ist> ein absolutes No-Go, weil sie den unbedarften Anwender dazu verleiten> könnte, eben doch mal an einer Steckdose oder gar am Sicherungskasten> damit herumzuspielen.
jo alles was es kann ..... blindes Vertrauen
Multimeter schrieb:> Ist Amprobe China-Mist, oder doch brauchbar?
Ich habe mir vor einigen Monaten ein AM-550 gekauft und bisher keinen
Grund zur Klage; ist ein solides Messgerät.
Amprobe ist allerdings dafür bekannt, dass die Geräte im mA/µA-Bereich
einen recht großen Innenwiderstand haben und wegen des dadurch bedingten
hohen Spannungsabfalls am Multimeter für das Messen kleiner Ströme nur
bedingt geeignet sind.
Amprobe ist übrigens eine US-Firma. Wahrscheinlich lassen die
mittlerweile (wie fast alle) auch in China fertigen, aber das alleine
macht ein Gerät ja noch nicht schlecht.
Habe ein paar DMM von Metrawatt in Anwendung.
Verglichen mit anderen DMM, weichen die Metrawatt kein 1/100 ab!
Gemessen mit mit Referenzspg. 2,5 - 5 - 7,5 - 10V
Kalibrierung von Metrawatt-Meßgeräten sind bei allen Geräten von diesem
Hersteller das non plus ultra!
Nebenbei bemerkt: Fluke hat da einige Defizite in der Kalibrierung
Von einem Kollegen so ein Fluke (Typ nicht mehr bekannt) mal im
Vergleich gemessen
Ich hab jetzt nicht alles gelesen, aber die ablehnende Haltung zu dem
Aldimist kann ich bestätigen. Aus Erfahrung. Ich hab selber so einen
Scheiß. Das ist bislang nur nicht in den Müll geflogen weil es eine
"Batterietestfunktion" enthält welche die Batterien bei der
Spannungsmessung geringfügig belastet.
Scheiße ist es weil das Ding nach dem Einschalten wegdriftet. Dieser
wert bleibt dann aber nicht stabil sondern läuft rauf und runter. Im 2V
Bereich um etwa 200mV. Ich wollte das Gerät zunächst auch noch mit dem
darin verbauten Trimmer justieren... 5 Minuten rauf, 5 Minuten runter...
Unbrauchbar! Da ist,das 30 Jahre alte Voltcraft vom Conrad stabiler und
präziser.
Www
Hallo!
Danke für eure Antworten.
Schade, dass der Amprobe schlecht kleine Ströme messen kann. Hätte mir
sonst gut gefallen...
Was hält ihr von diesem MM:
http://www.zgonc.at/digital-multimeter-pan-188-true-rms.html
Bzw. von Pancontrol generell?
Ist das besser, als Voltcraft, Uni-T, Amprobe, etc?
Danke im Voraus!!
Gruß
Andrew Taylor schrieb:> Das von Dir nun gewählte Gerät stimmt nicht mit den von Dir ehemals> gewählten Spezifikationen überein.
Ja, "0,5...5%" Fehler scheint mir wirklich etwas viel zu sein.
Der Preis wäre für mich ok, 9€ "Überpreis" ist nicht schlimm,
vorausgesetzt, das Gerät ist gut.
Die 5% sind aber tatsächlich nicht so berauschend, also werde ich's wsl
nicht kaufen...
Für weitere Tipps bin ich sehr dankbar!!
Multimeter schrieb:> Für weitere Tipps bin ich sehr dankbar!!
Tips hast du nun schon in Hülle und Fülle bekommen. Du mußt nur noch
eine Entscheidung treffen. Entweder Budget aufstocken oder Ansprüche
runterschrauben.
Bernd schrieb:> Amprobe ist übrigens eine US-Firma. Wahrscheinlich lassen die> mittlerweile (wie fast alle) auch in China fertigen, aber das alleine> macht ein Gerät ja noch nicht schlecht.
Mein kürzlich gekauftes Fluke kommt aus Rumänien...
Hallo!
Nochmals danke für alle Tipps!
Ich denke, ich werde sowas kaufen:
http://www.tme.eu/de/details/bm257/tragbare-digitalmultimeter/brymen/bm257s/#
Ist etwas teurer, als ich ausgeben wollte, aber es ist qualitativ, hat
alle wichtigen Funktionen, die ich brauche und hat eine handliche Form
(es passt in das Fach meines Elektro-Koffers, wo ich meinen alten MM
hatte :) )
Praktisch ist auch die Balkenanzeige. Also was solls.
Hat noch jemand Tipps, Erfahrungen oder Warnungen in Bezug auf den?
Danke im Voraus!
Denk daran, dass da noch die MwSt drauf kommt. Ansonsten ein sehr
brauchbares Gerät.
Mein ebay-gekauftes Gerät ist übrigens wohlerhalten angekommen und
gleich mal an meinen Voltagestandard angeschlossen worden: Fast über die
gesamte Range Spot-On, anscheined wurde es kürzlich kalibriert oder
ähnliches.
Glück gehabt, wie gesagt: So billig hab ich noch kein Fluke gekauft. Der
gelbe Gummi ist bisschen heruntergerockt, aber das stört mich nicht
weiter.
Das Brymen ist ganz sicher keine falsche Entscheidung. Ich habe den
großen Bruder 867 und bin extrem zufrieden mit dem Teil. Dass man in
letzter Zeit in den EEVBlog-Videos immer ein Brymen 257 dürfte auch
durchaus ein Zeichen dafür sein, dass die Firme nicht den letzten Mist
baut ...
Bernd schrieb:> Amprobe ist allerdings dafür bekannt, dass die Geräte im mA/µA-Bereich> einen recht großen Innenwiderstand haben und wegen des dadurch bedingten> hohen Spannungsabfalls am Multimeter für das Messen kleiner Ströme nur> bedingt geeignet sind.
Ich hab mir auch gerade auch ein AM-550-EUR gekauft und nun gleich mal
im mA- und dem µA-Bereich den fließenden Strom bei der
Widerstandsmessung eines alten Voltcraft-MM gemessen bzw. umgekehrt den
Widerstand des AM.
Das Amprobe-MM hat im µA-Bereich einen Innenwiderstand von 500Ohm und im
mA-Bereich von etwa 6,3Ohm (hier traue ich dem alten Voltcraft nicht so
richtig). Im A-Bereich sind es übrigens 0,irgendwas Ohm.
Für mich eigentlich ok. Ansonsten bin ich bisher recht zufrieden damit.
Sehr schneller und klarer Piepser beim Durchgangstest übrigens. Finde
ich recht wichtig für Bastler beim Durchklingeln von Kabeln und anderen
Lötprojekten.
Das Anfassgefühl, Tastendruckpunkte, Schalterrasten des Amprobes ist
übrigens sehr gut. Verhält sich wie ein Mercedes zu einem Trabant im
Vergleich zu meinem Voltcraft von 1996. ;)
Ganz praktisch finde ich auch, dass man die Messkabel hinten einstecken
kann.
Damit wird praktisch ein Tastkopf (oder auch beide) festgehalten und man
kann leicht ein auszumessendes Bauelement dranhalten.
PS. Bin ein anderer Bernd als der zitierte. :)
Noch eine kleine Ergänzung:
Das alte Voltcraft (übrigens ein umgelabeltes Metex M-4650, also auch
nicht ganz schlecht gewesen) hat zum Vergleich folgende Widerstände im
Strommessbereich:
200µA: 1 kOhm
2mA: 100 Ohm
200mA: 1 Ohm
20A: 0.? Ohm