Korrekte Ferritkernauswahl für PowerLAN-Filterung

OP #4083761
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Hallo!

Ich habe seit gestern einen neuen Sat-Reciever welcher für IP-TV den 
Einsatz einers PowerLAN Netzwerkes nötig gemacht hat.

Nun stehe ich vor dem Problem, dass die Frequenz (2-68MHz) des 
Powerline-Adapters (AVM Powerline 1000E) sich in die Lautsprecher als 
störgeräusch einstreut.

Ob die Einstreuung vom Vorverstärker ausgeht oder direkt über den 
Netzanschluss in den Aktivlautsprecher geht habe ich noch nicht 
eingegrenzt, spielt jedoch finde ich auch eine sonderliche Rolle, da ich 
in beiden fällen die Frequenz des PowerLAN vor den Geräten filtern muss. 
Der eingebaute Entstörfilter an den Aktivlautsprechern (BackesMüller 
Nano) scheint evtl. solch hohe Frequenzen nicht mehr effektiv 
unterdrücken zu können, laut Herstellersupport.

Ich hatte mir gedacht, dass eine Entstördrossel in Form eines in Phase 
und Nullleiter eingebrachten Ferritkernes abhilfe schaffen sollte. Somit 
würde ich an einer Schuko-Stecker vierfachkombination hinter der ersten 
Dose an der dann der Adapter sitzt alle dahinterliegenden geräte von der 
Störquelle abschirmen.

Dabei würde es wohl notwendig sein, sowohl einen FeNiZn Kern für F>30Mhz 
als auch einen FeMnZn Kern für die Frequenzen 5kHz<F<30MHz jeweils 
hintereinander einzusetzen.

Nun zu meiner Frage: Wie groß und in welcher Geometrie muss ich die 
Entsörfilter konzipieren? Wie oft muss ich wickeln? Wie sieht es mit der 
Wärmeentwicklung aus?

Vielen Dank für euren Rat!
(Firma: Q3) #4085743
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Ich weiss nicht, wie es bei den AVM-Adaptern ist, aber bei den DLAN DIN 
Rail Pro von Devolo kann man mit der Konfogurationssoftware einzelne 
Ferquenzen bzw. -Bereiche ausblenden ...

Lade dir doch mal die Software von Devolo, vlt. benutzt ja AVM den 
gleichen Chipsatz und sie ist auch dafür verwendbar.
(Firma: Q3) #4085806
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oszi40 schrieb:
> Alexander Hofmann schrieb:
>> PowerLAN
>
> Powerlan ist keine Dauerlösung. Zieh gleich ein LAN-Kabel und besorge
> Dir ein Stück Sockelleistenkanal um es zu verstecken. Das spart viele
> Klimmzüge und Ärger wenn der Nachbar auch solchen Müll hat.

Unfug. Im eigenen Haus ist "richtiges" Powerlan (z.B. DLAN Pro DinRail, 
3-phasig angeschlossen) die erfekte Lösung. Wenn es nicht gerade um 
Highspeed-Datenkopie z.B. für Backups geht, genügen die erreichbaren 
80...150 MBit zum Surfen oder Drucken absolut. Wo immer man Netzwerk 
benötigt, einen Adapter in die Steckdose und gut ist, egal ob Keller 
oder Dachgeschoss, ohne das ganze Haus mit zusätzlichen Kabeln und Dosen 
zu durchziehen - vor Allem aber. wenn man beim Bau nicht dran gedacht 
hat oder das Gebäude einfach älter ist.

WLAN hat natürlich dort seine Berechtigung, wenn man sich mit einem 
Endgerät frei bewegen will ...

In einer Mietwohnung lässt man sich im Verteilerkasten ein Sperrfilter 
nach "Draußen" installieren und kein Nachbar wird jemals irgendwelchen 
Stress machen.
Gast #4088312
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Hallo,

na hoffentlich hast du (Frank Esselbach) einen aktiven Funkamateur oder 
KW Nutzer als Nachbar - der wird mit Hilfe der Bundesnetzagentur schnell 
dafür sorgen das dieser breitbandige PowerLAN Störsender abgeschaltet 
wird.

Sei dann glücklich wenn du nicht noch den Einsatz Bundesnetzagentur 
zahlen darfst sondern nur auf das PowerLAN "abschreiben" musst.

PoerLAN ist auch bei Ausblendung der Amateurfunkfrequenzen einfach nur 
ein breitbandiger Störsender - wie kann so etwas nur zugelassen werden ?

Ham

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