Gast
#4084132
Sehr geehrte Kollegen, ich möchte einen Aufwärtswandler (5 V --> 24 V) mit einem ATMega88V ein- und ausschalten. Mit dem Wandler soll eine 24 V-Gleichspannungsklingel betrieben werden. Der Wandler soll angehen, wenn der Ausgang PB0 (ICP, Anschluß 14) des µC auf EINS (5 V) geht. Sein Signal geht über 470 Ohm an einen Transistor T7 (2N2222), der durchsteuert und einen Schaltregler TL497 (IC 1) mit Masse versorgt (Anschluß 8). Den Schaltplan des Aufwärtswandlers findet Ihr im angefügten Bild (den durchgestrichenen Teil nicht beachten, das ist ein Wechselrichter, den man für eine Wechselstromklingel benötigen würde). Das elektronische Problem besteht im Aufwärtswandler selbst. Erstens verstehe ich nicht, warum man ihn über die Masse einschaltet (Beinchen 8), statt über die Versorgungsspannung (+4,5 V an Beinchen 14). Zweitens geht er nicht völlig aus, wenn an T-7 null Volt ankommen. Das Ding gibt dann (an Beinchen 6) immer noch 3 V (unter Last) bis 4,5 V (im Leerlauf) ab, was leider ausreicht, daß der Summer weiter leise vor sich hin surrt und das parallele Glühlämpchen – schwächer, aber munter – weiterbrennt. Nehme ich den Schaltregler (IC 1) aus seinem Sockel, ist der Ausgang auf Null. Es liegt also nicht an einer Fehlbestückung, sondern die Restspannung geht durch den Regler. Ich bin schon so verzweifelt, daß ich überlege, ein zusätzliches Relais (2-fach-Wechsler) zum Trennen von Beinchen 14 (Wandlermasse) und den +24 V einzubauen. Dieses könnte ich mit dem T7 ansteuern (eine Freilaufdiode parallel und ein Löschglied mit 30 Ohm und 500 nF parallel zu den Schaltkontakten). Aber elegant ist das nicht. Daher meine Frage an Euch: Wie also kriege ich den Aufwärtswandler (ohne Relais) ganz aus? Vielen Dank im voraus für alle hilfreichen Tips! Mit besten Grüßen Gorbi
