[V] HP 141T Spektrumanalyzer 18GHz

Persönliche Seite #4085650
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Hallo,

ich verkaufe meinen HP 141T Spektrumanalyzer mit dem HP 8555A Einschub 
bis 18GHz. Dazu gebe ich noch:

- ein weiteres Gehäuse (Display Section)
- einen weiteren Einschub (HP 8552B IF-Section)
- Bedienelement eines HP 8552 (siehe Bild)

Leider ist der Antrieb (Lochriemen) für die Frequenzanzeige 
(Anzeigenadel) nicht mehr funktionfähig. Man kann diese aber wieder 
instandsetzen.

Aufgrund der Masse ist nur Abolung möglich. Gerne komme ich auch mit 
meinem Auto etwas entgegen.

Preisvorstellung 450 Euro VB

Gruß Dirk
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#4107841
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Oh ja, das leiterförmige Band ist bei meinem HP-Wobbler auch lädiert. 
Ich wollte sowas aus einem reißfesten Briefumschlag mit der Lochzange 
für Leder u.ä. herstellen, bin aber über den Kauf des Briefumschlags 
noch nicht hinausgekommen.
Den Spektrumanalyzer hab ich auch aus Einzelteilen zusammengekauft. Von 
den üblichen Holländern auf dem Bensheimer Flohmarkt das HF-Teil 8555 
und beim üblichen Franzosen (Robert M.) den Rest. (die Holländer 
lästerten bei der Gelegenheit über Roberts Preise.) Allerdings hat mir 
Robert gleich gesagt, dass im 141 noch etwas defekt sei - das stimmt 
leider. Von einem der kommerziellen Surplushändler habe ich auch noch 
den Mikrowellenmischer dazu.

Der 141 hat eine Speicherbildröhre, interessante Technik aus der 
vordigitalen Ära.
Persönliche Seite #4109031
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Ralph Berres schrieb:
> Wo hast du dieses Ersatzteil bezogen?
>
> Ralph

Hallo Ralph,

bezogen wäre hier falsch. Ein guter Bekannter, welcher bei Ebay seriöse 
Messtechnik zu einem guten Preis anbietet, hat mir dieses gegeben. Ggf. 
hat er noch Ersatzteile. Bei Bedarf bitte PN.

Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> reißfesten Briefumschlag mit der Lochzange

Hallo Christoph,

ähnliches hatte ich auch probiert und zwar aus einem Gummistreifen. aber 
letztendlich auch nicht umgesetzt ;-)

Dirk
#4109064
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Das Material dieser reißfesten Umschläge (ca. DIN A4 muss es mindestens 
sein) besteht aus weißen Fasern, ähnlich Platinenmaterial. Fehlt noch 
ein geeigneter Kleber um es zu Endlosband zusammenzukleben. Die Löcher 
sind dann nur Fleißarbeit.
Mit der Ersatzteilnummer 0350-0049 kommen viele Händler, es gibt auch 
noch eine militärische NSN-Nummer. Aber direkt auf Lager hat es 
anscheinend keiner. Das Gerät stammt ja schon aus der Mitte der 
Siebziger.

Manuals sind kein Problem:
http://www.ko4bb.com/getsimple/index.php?id=manuals&dir=HP_Agilent/HP_141T_Spectrum_Analyzer
http://www.ko4bb.com/getsimple/index.php?id=manuals&dir=HP_Agilent/HP_8555A_RF_Section_Plug-in
(KO4BB hat seine Webseite neu gestaltet)
oder http://bama.edebris.com/manuals/hp/8555a/
http://bama.edebris.com/manuals/hp/141t/
#4110009
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Old Papa schrieb:
> Worin besteht der Sinn? Bei einem Oszi ok, aber bei einem SA?
> Stehe gerade auf dem Schlauch ;-)

Bei extrem kleinen eingestellten Bandbreiten muss man sehr langsam 
sweepen, um keine Verfälschung der Anzeige zu bekommen. Da kann es 
durchaus sein das ein Bilddurchlauf mehrere Sekunden dauert.

Da macht ein Bildschirmspeicher egal ob analog oder digital schon Sinn.

Ich habe bei mir aber einen digitalen Bildspeicher dafür.

Ralph Berres
#4111503
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Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> Stimmt, sowas gibts auch noch als eigenes Gerät im 2HE-Einschub.

Richtig HP8447 oder so ähnlich hieß der

Christoph Kessler (db1uq) schrieb:
> Da muss
> man vermutlich eine analoge Steuerspannung von Sägezahnausgang
> draufgeben.

Und einige Steuerspannungen welches den Bereich signalisiert.

Das ganze war in einer Sub-Buchse zusammengefasst, welches den Format 
eines 25poligen Sub-D Buchse hatte und außer 3 Koaxbuchsen noch eine 
Reihe
Steuerpins hatte ( Ich meine 12 Stück ).

Die Steckverbinder bekommt man bei der Fa. Conex.

Aber einen Gleichlauf zwischen Filter und Analyser zu bekommen ist 
ziemlich schwierig, ohne einen Signalgenerator bis 18GHz oder einer 
Rauschquelle bis 18GHz fast nicht machbar.

Ralph Berres
Moderator Persönliche Seite #4111642
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Ralph Berres schrieb:
> Das ganze war in einer Sub-Buchse zusammengefasst, welches den Format
> eines 25poligen Sub-D Buchse hatte und außer 3 Koaxbuchsen noch eine
> Reihe
> Steuerpins hatte ( Ich meine 12 Stück ).

Klingt nach 13W3, war mal ein ziemlich üblicher Stecker für das
Videosignal von besseren Monitoren.
#4182501
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Hallo Ralph,

der 141 ist der letzte von HP ohne Mikroprozessorsteuerung. Der lebt 
noch, wenn meine Hameg 5010, 5511, 5014 und 5030 und auch der 
Digitalteil des HP 8569B und auch mein Tek 2710 längst Bitfehler in der 
Firmware haben. Klar, die kann man auch instandsetzen, aber der 141T ist 
ein tolles Modell. Aber nun, mit zweieinhalb Stück davon, lasse ich es 
ruhig angehen.

Gruß, Jochen
#4182506
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Hallo Jochen

Leider habe ich keinen Zugang für einen Mikrowellengenerator, der von 
1-18GHz geht, um mal das Mitlauffilter vernünftig zum Gleichlauf zu 
bekommen.

Das ist nämlich immer einer der Schwachpunkte des HP8555 Systems gewesen 
ist.

Ich hoffe, das ich ja irgendwann mal ein günstiges Angebot für so einen 
Generator oder alternativ für eine breitbandige Rauschquelle bekomme.

Aber die aktuellen Marktpreise für gebrauchte Teile sind mir einfach zu 
teuer.

Gruß Ralph
#4182531
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Hallo Ralph,

da verfüge ich über mehrere YIG-Oszillatoren und einen EIP 931, der mir 
sehr sehr preiswert zugelaufen ist. Das deckt den Bereich ab. Bis 3 GHz 
habe ich einen Hameg Synthesizer.
Was den Gleichlauf angeht, habe ich den Preselector schon viel benutzt 
und praktisch keinen Versatz festgestellt, ich muß den praktisch nicht 
nachstellen, wenn er so eine Stunde Zeit zum Aufwärmen hatte.
Beim HP 8569B ist es ähnlich.
Wie kommst Du auf Probleme beim Gleichlauf? Wie machen sich die 
bemerkbar?

Gruß, Jochen
#4182736
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Jochen F. schrieb:
> Hallo Ralph,
>
> da verfüge ich über mehrere YIG-Oszillatoren und einen EIP 931, der mir
> sehr sehr preiswert zugelaufen ist. Das deckt den Bereich ab. Bis 3 GHz
> habe ich einen Hameg Synthesizer.
> Was den Gleichlauf angeht, habe ich den Preselector schon viel benutzt
> und praktisch keinen Versatz festgestellt, ich muß den praktisch nicht
> nachstellen, wenn er so eine Stunde Zeit zum Aufwärmen hatte.
> Beim HP 8569B ist es ähnlich.
> Wie kommst Du auf Probleme beim Gleichlauf? Wie machen sich die
> bemerkbar?
>
> Gruß, Jochen

Ich muss vorne an dem Regler, für den Gleichlauf herzustellen, immer 
wieder nachstellen, wenn ich nicht krasse Pegelprobleme haben will. Da 
mein Generator nur bis 4,3 GHz geht ( SMHU ) kann ich auch keinen 
Zweipunktabgleich machen.

Wenn sich irgendwann mal die Gelegenheit ergibt, das ich an einen 
durchgängig von 1-18GHz gehenden Generator komme, werde ich den 
Preselektor auch mal komplett abgleichen. Ich glaube der hat es bitter 
nötig. Der Gleichlauf hat noch nie zufriedenstellend funktioniert.

Ralph
#4183007
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Hihi, hab das gleiche Problem.

In den letzten paar Jahren in der Amibucht zwei  günstige (aber auch 
teils etwas getrashte) HP 8566B gewonnen. Beide hatten im 2-22GHz Band 
zu wenig Amplitude. Anfänglich (nach Kauf von #1) etwas unglücklich, da 
gedacht, dass jemand die Diode des YIG-Filters mit dem integrierten 
harmonischen Mixer gekillt hat.

Nachdem #2 dann das gleiche Problem hatte, habe ich #1 genommen, um die 
Grundfunktionen von #2 (YIG Oszillator etc) zu messen. Hatte zwar alles 
Amplitudenfehler, aber zum Messen, ob Signal da oder nicht, genügte es.

Nachdem ich dann alles bis auf den YIG-Filter+Mixer getestet hatte, 
wurde der dann ausgebaut. Mit Keithley 2015 die Mixerdiode vorsichtig 
getestetet (anscheinend sehr ESD-empfindlich, also ESD-Armband anziehen 
und 50Ohm-Terminator drauf, zum Transport) (ca 400mV forward voltage 
drop, 3+V Sperrspannung). Diode also OK.

Dann das Ding wieder zusammengebaut und gewundert, wieso die Amplitude 
nicht stimmt, bis ich dann auf die Idee gekommen bin, den YIG-Filter 
manuell mit einem Netzteil (HP E-3617A) zu tunen. Also 12GHz @ 0dBm aus 
einem 8684B (5.5-12GHz Kurbel-Cavity Oscillator ohne PLL) auf den 
Eingang und den Strom am Netzteil langsam hochgedreht. Und welch Wunder, 
der 8566B zeigt 0dBm bei 12GHz, aber nur in einem sehr schmalen 
Strombereich (der YIG-Filter funktioniert also fast zu gut)

Jetzt fehlt mit auch ein anständiger Mikrowellengenerator und ggf ein 
Powermeter, um den YIG-Filter neu einzustellen, sind so ca. 40 Potis in 
der RF-Box >:(

(Für alle die HP-P0rn lieben und schon immer mal wissen wollten, wie der 
YIG-Filter+Mixer des HP-8566 in Farbe aussieht (HP Journal ist S/W ;), 
ein paar Bilder. Habe das Ding deswegen aufgeschraubt, weil ich nicht 
sicher war, ob die YIG-Kügelchen eventuell verrutscht waren. Vor dem 
Aufschrauben empfiehlt es sich, die Winkel der beiden Magnete relativ 
zum Mittelteil zu markieren, da die beiden Magnetkerne in einem leichten 
Winkel abgeschliffen sind, um ein möglichst homogenes Magnetfeld zu 
erzeugen, dazu am besten das HP-Journal lesen.

Die anderen Bilder stammen von der Reparatur des getrashten Lüfters 
mittels einer gebrauchten Klorohrmuffe :) :) :))
Angehängte Dateien:
#4183055
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Ja, die kleinen, schwarzen Perlen, die unter dem Goldnetz sind. Sind 
jeweils auf einen Saphir oder Aluoxidstab geklebt und mit ein wenig 
Loctite oder Epoxy gegen verrutschen gesichert. Aussen hat es dann drei 
Schrauben dran, um die Dinger bei der Herstellung zu justieren. Sah für 
mich alles in Ordnung aus, daher nur Bilder gemacht und wieder 
zusammengebaut

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