Was ist der Unterschied zwischen einem mathematischen und physikalischen Modell?

#4089937
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Ein physikalisches Modell ist meist auch ein mathematisches Modell, 
zumindest dann wenn es quantifizierbar sein soll.
Ein mathematisches Modell ist nicht zwangsläufig ein physikalisches.

Sprich: Jedes Auto ist ein Fahrzeug, aber nicht jedes Fahrzeug ein Auto.

Die beiden Begriffe sind nicht gleichwertig, insofern macht ein 
Vergleich nicht unbedingt Sinn.

Allgemein ist ein Modell der Versuch der beschreibung der Wirklichkeit.

Für welches Referat/Aufgabe brauchst du das?
Gast #4089945
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Frager schrieb:
> Inwiefern missachtet die Mathematik physikalische Gesetzmäßigkeiten?

Gar nicht! Die Mathematik versucht lediglich die Physik zu beweisen.

Die Mathematik ist quasi die Hure der Physik. Physik ist erstmals 
theoretischer Natur welche aus Experimenten entstehen, die Mathematik 
versucht dann die Theorie her- und abzuleiten und das Verhalten zu 
berechnen.

Grüsse,
René
#4089960
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Rene H. schrieb:
> Gar nicht! Die Mathematik versucht lediglich die Physik zu beweisen.

Das würde bedeuten, dass die Mathematik ohne Physik keine 
Bedeutung/Berechtigung hat.

Mathematik ist die einzige Naturwissenschaft, in der Gesetzmässigkeiten 
wirklich so bewiesen werden können, dass der Beweis endgültig ist.

In der Physik kannst du nichts endgültig beweissen, da die Physik immer 
nur ein Modell der Wirklichkeit darstellt und diese Modell immer nur 
solange gilt wie keine Widersprüche zu dem Modell erkannt werden.
Gast #4089965
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Udo Schmitt schrieb:
> die Mathematik ohne Physik keine Bedeutung/Berechtigung hat.

Nein, mein Erklärung basiert auf dem, dass die Mathematik unter anderem 
die Physik zu beweisen versucht, als Teilmenge seiner Wissenschaft.
Mathematik ist die Grundlage aller Naturwissenschaften, Physik lediglich 
ein Teil davon, wie Chemie o.a. auch.

Grüsse,
René
Gast #4089968
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Karl schrieb:
> Da ist mathemetisch ganz einfach:
>
> Annahme c = 300000 km/s (Lichtgeschwindigkeit)
>
> Mathematisch ist soweit alles korrekt. Einstein hat trotzdem was anderes
> festgestellt.

In der Mathematik würde man doch vermutlich eher c0 als konstante 
ansehen und c als funktion (da c ja selber wieder von Eigenschaften 
abhängt). Aber warum solltre man für die Mathematik eine konkrete Größe 
mit Einheit benötigen
Gast #4089974
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Rene H. schrieb:
> Die Mathematik ist quasi die Hure der Physik. Physik ist erstmals
> theoretischer Natur welche aus Experimenten entstehen, die Mathematik
> versucht dann die Theorie her- und abzuleiten und das Verhalten zu
> berechnen.

So dumme Sprüche lernt man höchstens von einem übermotivierten 
Physiklehrer. Die Mathematik kann sich ihre eigenen Probleme ganz ohne 
der Physik schaffen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Millennium-Probleme
Gast #4089975
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Ein wesentlicher Unterschied ist:
- Im mathematischen Modell können sich die Vorzeichen so ändern, das das 
Modell immer noch richtig ist.
- Im physikalischen würde das keinen Sinn mehr ergeben.

Das war an verschiedenen Beispielen z.Bsp.: Überlichtgeschwinidgkeit 
sehr gut zu sehen. Mathematisch richtig, physikalisch Unsinn.
Gast #4089983
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Nenene schrieb:
> Ein wesentlicher Unterschied ist:
> - Im mathematischen Modell können sich die Vorzeichen so ändern, das das
> Modell immer noch richtig ist.
> - Im physikalischen würde das keinen Sinn mehr ergeben.
>
> Das war an verschiedenen Beispielen z.Bsp.: Überlichtgeschwinidgkeit
> sehr gut zu sehen. Mathematisch richtig, physikalisch Unsinn.

Es gibt in der mathematik auch Definitionsbereiche, d. h. man muss die 
Parameter und Variablen so  definieren, dass das Modell immer noch 
gültig bleibt.
Gast #4089986
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Udo Schmitt schrieb:
> Sorry, dann hatte ich dich missverstenden.
> :-)

Ich habe mich unklar ausgedrückt.

Karl schrieb:
> So dumme Sprüche lernt man höchstens von einem übermotivierten
> Physiklehrer. Die Mathematik kann sich ihre eigenen Probleme ganz ohne
> der Physik schaffen:

Oder in meinem Fall vom Mathe Prof. Ich habe nicht behauptet, dass die 
Mathematik keine eigenen Probleme hat und auch nicht, dass sie alles 
beweisen kann.

Grüsse,
René
Persönliche Seite #4090017
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Frager schrieb:
> Frage sie Betreff! Vielen Dank! Viele Grüße

Du nimmst eine Meßkurve auf und hast von der inneren Funktion des 
Bauelements keine Ahnung. Nun kannst du die Funktion mathematisch 
nachbilden durch eine passende Gleichung.
Oder du gehst den Weg über die Physik die im Bauelement abläuft und die 
du kennst. Erstellst also aus bekannten Gesetzmäßigkeiten diverse 
Gleichungen, die du miteinander kombinierst. Am Ende kommt wiederum eine 
einzige allesbeschreibende Gleichung raus. Die ist aber im Normalfall 
nun allumfassender. Das Modell wird auch jenseits des Meßbereichs der 
Meßkurve noch gute Werte liefern, während ein mathematisches Modell wie 
im ersten Ansatz, sehr schnell beim extrapolieren versagt. Muß nicht, 
aber ist meist so.
Meist sind reale Modelle eine Mischung aus beidem und da liegt die Kunst 
drin es einfach und effektiv und doch ausreichend zu machen.
Gast #4091387
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Udo Schmitt schrieb:
> Mathematik ist die einzige Naturwissenschaft, in der Gesetzmässigkeiten
> wirklich so bewiesen werden können, dass der Beweis endgültig ist.

Du hast heute aber keinen guten Tag erwischt?

Dass Mathematik keine Natur- sondern eine Geisteswissenschaft ist, ist 
dir sicher klar. Und mit dem Endgültig: Es gab schon einige Irrtümer in 
der Geschichte der Mathematik, siehe etwa (und die dort angegebenen 
Links):

http://www.gutefrage.net/frage/gab-es-fundamentale-irrtuemer-in-der-geschichte-der-mathematik

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