DSL Ausbremsen

Gast #4096392
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Hallo Leute!

Ich habe da ein Problem mit meinem DSL-Anbieter. Nennen wir ihn mal 
Murks und Schund (MuS). Mein DSL-Anschluss wurde beworben mit DSL16000, 
geworden sind es dann aber nur 6000. Das ging auch einige Jahre gut so. 
In letzter Zeit häuften sich aber die Probleme. Ich hatte dann an MuS 
eine Störung gemeldet, die Abhilfe von MuS war nicht den Fehler zu 
suchen und zu beseitigen sondern mich zu "fixieren" ich habe jetzt knapp 
über 3000. Das die Situation zwar entschärft, es gibt aber immer noch 
Probleme dahingehend dass die Verbindung zusammenbricht und sich die 
Fritzbox mehrfach am Tage resynchronisieren muss. Diese Fehler melde ich 
auch an MuS, die werden aber nicht beseitigt. MuS meldet die Fehler an 
die Telecom, die schliesst den Fall gleich wieder. Eine 
Ausserordentliche Kündigung will MuS nicht akzeptieren d.h. ich muss 
diesen Schrottanschluss noch fast 1 jahr lang bezahlen. Ich habe mir 
zwischenzeitlich einen anderen Anschluss legen lassen, der hat zwar auch 
nur 3000, läuft aber stabil.

Ich möchte jetzt die Datenrate von dem Schrottanschluss auf möglichst 
weniger als 1000 drosseln. Ich habe da schon einmal Kondensatoren in die 
DSL-leitung eingeschleift, das geht wunderbar kann aber wohl einfach 
ausgemessen werden. Ich würde jetzt gerne Störeungen ohne die Leitung 
direkt zu kontaktieren einkoppeln, hat da jemand eine Idee wie das gehen 
kann.
Gast #4096410
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HarzerStinker schrieb:
> Danke für den Tipp, bei mir sind es aber knapp über 50%.
> Da muss ich halt irgebdwie drunter kommen.

[...]
Der Anbieter könne sich nicht auf die "bis zu"-Klausel berufen. Diese 
sei in diesem Fall unwirksam. Zwar seien die 18 MBit/s nicht die 
generell geschuldete vertragliche Leistung, doch müsse zumindest 
zeitweise ein zweistelliger Wert erreicht werden können.
[..]
#4096418
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Ausserordentliche Kündigung mit Hinweis auf das besagte Urteil. Wenn das 
nicht akzeptiert wird, Rechtsanwalt. Oder 1 Jahr zahlen. Das was du 
vorhast riecht, als ob es bös nach hinten losgehen kann.

Kleiner Tipp am Rande: Auch manche Anwälte und Provider kennen das 
Internet und Google und wissen was Foren sind.
Persönliche Seite #4096427
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HarzerStinker schrieb:
> Ich möchte jetzt die Datenrate von dem Schrottanschluss auf möglichst
> weniger als 1000 drosseln.

Das solltest Du tunlichst sein lassen. Wenn das herauskommt --und das 
wird es, die Typen von der Telekom mögen zwar manchmal ziemlich blöd 
wirken, aber Herumgefummele an ihren Leitungen erkennen sie-- stehst Du 
juristisch auf ganz dünnem Eis.

Geh' zur Verbraucherberatung, organisier' Dir einen Rechtsanwalt, mach 
aber nichts, was auf Dich zurückfallen könnte.
#4096640
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In deinem Keller hängt ein APL, Anschlusspunkt Linientechnik. Wenn links 
das Kabel der T-Com reingeht und rechts deins raus, dann darfst du auf 
der rechten Seite des Klemmbretts rumfummeln. Auf der linken nicht!

Ich hab allerdings keine Ahnung ob du tatsächlich solche Drosseln 
einbauen darfst... du hast eine Fritze, hast du gesagt?

Tu folgendes:

- auf's Webinterface der Fritze gehen und unten rechts die Ansicht auf 
"Erweitert" stellen (da müsste "Ansicht: Standard" stehen)
- auf Menü "Internet" gehen
- auf Submenü "DSL-Information" gehen
- auf Reiter "Störsicherheit" gehen
- alle Schieber ganz nach links

Siehe angehängtes Bild. Nur bei dir sollten die Schieber nach links, 
anders als bei mir. ;)

Das sollte erst mal reichen.

Ich hatte 2010 dieselben Probleme mit einem Anschluss von Alice und dann 
O2 (haben ja Alice übernommen). Versprochen waren 16000, es kamen 11000 
tagsüber an und 7000-8000 abends. Abends gab es mehrere Resyncs, 
teilweise konnte ich die Uhr danach stellen. So ist zum Beispiel JEDEN 
Abend um 21:13 der Sync zusammengebrochen. ;)

Ich musste etwas die Technische Hotline nerven, aber sowohl Alice wie 
auch O2 haben beim DSLAM meine Max-Datenrate runtergestellt auf 6,5 
Mbit/s, und damit war die Leitung stabil!

Ruf doch einfach an und frag, ob sie die maximale Syncrate des DSLAMs 
runterstellen können.
Angehängte Dateien:
#4096823
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Keine Ahnung was deine genauen Probleme sind, ich hatte bei DSL 1000 
damals oft Verbindungsabbrüche. Geholfen hat es das Kabel zwischen Wand 
im Keller und Splitter möglichst kurz zu halten und das Kabel im 
Splitter zu verlöten. Im Keller wo es geklemmt ist habe ich die Kontakte 
schön sauber gemacht.

Wenige Jahre später mit DSL 6000 hab es dann immer Abbrüche wenn 
telefoniert wurde und geholten hat dann ein anderes Modem. Zuerst war 
das ein Netgear Router mit eingebautem Modem, danach hab ich einen 
TP-Link Router und ein externes Speedport 201 Modem benutzt. Scheinbar 
sind die Modems in Routern bei schwachem Signal nicht soooo gut. Wie das 
bei Speedport Routern ist kann ich nicht sagen.

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