Zweite Leitung an FI?

Gast #4098982
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Hallo,

folgende Situation:

In einem Nebengebäude, das extra abgesichert ist, gibt es noch die 
klassische Nullung. Vor einigen Jahren hat ein Elektrik ein Erdkabel für 
eine Außensteckdose gelegt und einen FI angeschlossen (PEN vorher 
aufgeteilt, und dann nicht mehr zusammengeführt). Der FI ist als 
Aufputzmodell neben dem eigentlichen kleinen Sicherungskasten 
angebracht.

Nun habe ich im Zug einige "Grabungsarbeiten" für die Dachentwässerung 
gleich ein weiteres Erdkabel mitgelegt, nun muss ich dieses noch 
anschließen.

Was ist erlaubt, was zu empfehlen:

1. Verteilerdose kurz hinter dem FI, da drin beide Erdkabel verbinden.
2. Beide Erdkabel direkt am FI-Schalter verbinden.
3. Zweiten FI nach gleichem Schema wie den ersten (Aufputz FI kosten 
aber fast doppelt so viel, wie normale ...) Im Sicherungskasten ist kein 
Platz mehr.



Besten Dank, Martin
Gast #4099021
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Du kannst 1. und 2. machen. Wobei die Lösung Nr. 1 die besser Wahl ist.
Einen zweiten FI brauchst Du nur dann, wenn Du mehr Leistung brauchst.
Solange die Summe aller Verbraucher der Leistung des FI entspricht, ist 
alles gut.
Persönliche Seite #4099099
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OldMan schrieb:
> Einen zweiten FI brauchst Du nur dann, wenn Du mehr Leistung brauchst.

Oder es sehr wahrscheinlich ist das der eine fliegt und du beim anderem 
nicht "im dunkeln" stehen willst.

Martin schrieb:
> Aufputz FI kosten aber fast doppelt so viel, wie normale

Ein kleiner zusätzlicher Schaltkasten ist eventuell die längefristigste 
und flexibelste Lösung z.B. könntest du dann auch gleich beide Kreise 
getrennt absichern.
Gast #4099262
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Martin schrieb:
> Im Sicherungskasten ist kein
> Platz mehr.

Dann nimm einen weiteren Kasten oder prüfe ob noch 2 Plätze für einen 
kombinierten FI/LS-Schalter frei sind. Wenn schon neue Leitung 
erforderlich ist, dann machen zusätzliche FI immer Sinn, wenn nicht im 
STörfall ALLES finster sein soll. Alarmanlagen, Kühlschränke und 
Gefriertruhen mögen keinen stromlosen x-wöchigen Urlaub!

Preisvergleich z.B.FI/LS 
http://www.idealo.de/preisvergleich/OffersOfProduct/2736680_-ds201a-b16-0-03-abb-stotz-striebel-john.html
Angehängte Dateien:
Gast #4101455
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Hallo,

die erste Erläuterung von Läubi kann etwas verwirrend für einen Laien 
sein.

Sicherheitstechnisch ist wie schon geschrieben alles i.O.

Aber besonders im Außenbreich fließen schon mal höhere, aber für die 
einzelnen Verbraucher nicht zu hohe, Fehlerströme.
Benutz du jetzt einen 30mA oder sogar 10mA FI und hast viele Verbraucher 
angeschlossen kann es sein das der Gesamtfehlerestrom >30mA (10mA) ist 
und der FI auslöst obwohl kein Fehlerfall vorliegt - und du stehst wie 
so schön geschrieben im Dunklen.

So etwas kann auch schnell innerhalb von Gebäuden passieren wenn (zu) 
viele Schaltnetztele an einen FI Zweig hängen.

300mA FI sind teuer und wohl (?) auch in der Hausinstallation nicht 
erlaubt.

mfg

Praktiker
#4101562
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Richtig, FI (RCD) mit 300mA dienen eher dem Brandschutz und sind in 
Anlagen welche als TT-System ausgeführt sind dafür die forderten 
Abschaltzeiten bei Erdschluss einhalten zu können, da man nicht 
sicherstellen kann, das ein hoch genuger Strom fließt, der die Sicherung 
zum auslösen bringt.

Ich würde wenn es sich einrichten lässt auch Außensteckdosen über so 
eine Kombination aus RCD/LS absichern/schützen.

Hersteller geben mittlweiele recht gute Beispiele für Schutzkonzepte:
http://www09.abb.com/global/scot/scot209.nsf/veritydisplay/976249e85c73da24c1257610004792cc/$file/2CDC420013B0102.pdf

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