Moin,
ich hab ein Zimmer im Dachgeschoss mit Spitzdach, Deckenhöhe in der
Mitte fast 4m, da möchte ich einen Deckenventilator einbauen.
Leider ist der WAF dabei gegen Null, weil sie die Optik nicht mag.
Glücklicherweise läuft ein horizontaler Balken (20x20cm, ca. 2,8m lang)
in 2,5m Höhe quer in der Mitte durch den Raum. Meine Idee ist einen
Ventilator mit zwei Flügeln oben auf dem Balken zu plazieren, damt er in
Ruhestellung nahezu unsichtbar bleibt.
Hat jemand Erfahrung damit einen Ventilator über Kopf ohne die
entkoppelnde Wirkung der Aufhängung zu betreiben?
Kriegt man die Unwucht der zwei Blätter in den Griff?
Auch würde ich gerne sehr lange Blätter (jedes 1,30 m lang?)
bauen/verwenden und den Betrieb sehr langsam und geräuscharm gestalten
wollen,
gibt es da was zu beachten? Motor / Getriebe Typ? Materialvorschläge
Blätter?
(Die einschlägigen Google Ergebnisse auch den Händler FAQs haben mir
noch nicht weitergeholfen).
Gruß
Robo
Warum kann man den nicht ganz normal entkoppeln?
Man kann ihn ja an der Decke aufhängen und so befestigen, dass die
Blätter knapp über dem Balken sind. Dann bringt man noch zwei kleine
Spiegelflächen auf den Blättern an und einen kleinen Laser, der beim
Stoppvorgang den Motor abbremst, der die Blätter antreibt.
Ich liiebe mechanische Fragestellungen!
Leider ohne daß ich eine echte Lösung parat hätte oder gar einen Link,
will ich doch ein paar Anregungen gebe.
Flügel: Modellflugzeug. Leider brauchst Du 2 gleiche Flugzeuge, weil Du
ja nur die Flügel einer Seite verwenden kannst.
Unwucht: Brauchst Du Dich bei sehr langsam drehenden leichten Flügeln
nicht drum zu kümmern.
Extrem leiser Antrieb: Das Hauptproblem. Am ehesten könnte ich mir einen
Fahrrad-Nabenmotor vorstellen, aber natürlich unbedingt einen
Direktantrieb (fallen durch größeren Durchmesser auf). Die Leistung von
250W aufwärts und vor allem die Drehzahl muß man ja nicht rausholen,
dann kommt man mit einer selbstgebauten Ansteuerung und vermutlich 12V
gut hin. Die Lagerung bekommst Du damit auch geschenkt.
Nullstellung: Muß die selbstgebaute Steuerung dann halt auch können,
indem sie den 3phasigen Synchronmotor wie einen Schrittmotor in dieses
Stellung fährt.
Übrigens, beim Laufgeräusch wird das Vorbeikommen der Flügel am Balken
mit beteiligt sein (wup-wup-wup) und Staub wird auch von der
Balkenoberseite gefegt...
Viele Grüße
Tom
Tom H. schrieb:> und Staub wird auch von der Balkenoberseite gefegt...
Das dürfte den WAF verbessern, da W dort nicht mehr umständlich
abstauben muss ...
Ersteinschalten nach Winterpause aber immer nur bei Nichtanwesenheit der
W, wegen der dann entstehenden Staubwolke.
@korbian: Die Idee hatte ich auch, der WAF ist auch hier gering. Wegen
der Stange - no comments please
@tom:
> Leider ohne daß ich eine echte Lösung parat hätte oder gar einen Link,> will ich doch ein paar Anregungen gebe.>> Flügel: Modellflugzeug. Leider brauchst Du 2 gleiche Flugzeuge, weil Du> ja nur die Flügel einer Seite verwenden kannst.
YMMD: die Flugezuegflügelidee aus zwei Flugzeugen ist so absurd, dass
sie gar nicht schlecht ist, vielleicht gibts sowas ja im
Ersatzteilbereich aus Styrodur o.ä. Hatte auch schon gedacht was mit nem
heißen Draht zu "schnitzen", bin mir aber noch nicht sicher, ob eine
Profilierung wirklich nötig ist
> Unwucht: Brauchst Du Dich bei sehr langsam drehenden leichten Flügeln> nicht drum zu kümmern.
das schon mal supi.
> Extrem leiser Antrieb: Das Hauptproblem. Am ehesten könnte ich mir einen> Fahrrad-Nabenmotor vorstellen, aber natürlich unbedingt einen> Direktantrieb (fallen durch größeren Durchmesser auf). Die Leistung von> 250W aufwärts und vor allem die Drehzahl muß man ja nicht rausholen,> dann kommt man mit einer selbstgebauten Ansteuerung und vermutlich 12V> gut hin. Die Lagerung bekommst Du damit auch geschenkt.
klingt gut, findet man aufm Flohmarkt eher selten.
> Nullstellung: Muß die selbstgebaute Steuerung dann halt auch können,> indem sie den 3phasigen Synchronmotor wie einen Schrittmotor in dieses> Stellung fährt.
Dass wäre natürlich die Kür, aber in der ersten Phase reicht es wohl mit
'nem Stöckchen die Parkposition anzuschieben.
> Übrigens, beim Laufgeräusch wird das Vorbeikommen der Flügel am Balken> mit beteiligt sein (wup-wup-wup) und Staub wird auch von der> Balkenoberseite gefegt...
ah, an das wup hatte ich noch gar nicht gedacht..
Die Fegefunktion würde natürlich den WAF erhöhen.
>> Viele Grüße> Tom
Danke für die ersten Anregungen, weiter so.
robo
robo schrieb:> Materialvorschläge Blätter?
Such Dir einen üblichen und und spitze die Blätter in der Farbe der
Umgebung. Das sollte die einfachste Lösung sein. 2 Blätter entfernen
kannst Du später immer noch.
Ist es ein generelles Problem mit der Optik oder nur von der Optik des
ausgewählten Modells (Beim WAF immer zu beachten)?
Ich habe so ein Ding auch an der Decke, allerdings direkt montiert (ohne
die Stange) da die Raumhöhe sonst nicht ausreichend war. Ein
Gleichstrommotor verhindert bei so einer "direkten" Kopplung auch den
bei billigen Modellen üblichen "Brummton" beim Betrieb. Ist ganz nett so
was, im Winter die warme Luft unter der Decke wieder in den Raum holen
und im Sommer ein wenig Luftumwälzung.
Bei Deiner geplanten Überkopfmontage würde ich mir dann mal die Lagerung
der Antribsachse ansehen, nicht das die nur für den hängenden Betrieb
ausgelegt ist.
Ein Deckenventilator mit 4 Flügeln und nur zwei montieren.
Ventilatorflügel aus Plexiglas/Makrolon ?
Oder Motorgehäuse und Flügel in Holz und in Balkenfarbe?
Oder einen (sicher teuren) alten Holz Flugzeugpropeller??
Die Montage stehend auf dem Kehlbalken kann dir mächtig Lagerprobleme
machen, wenn du ein 08/15 Teil umdrehst.
Meine Tipps:
Motor: Plattenspielermotor, der mit Gummiriemen eine Welle oder Nabe
treibt.
Wellenlager: Standlager (FAG, Schaeffler o.a.) mit Welle (Normteil)
Nabe: Tja.... da wird es schon schwieriger.
ODER
Fahrradvorderradnabe mit verlängerter Achse (der Treibriemen geht dann
auf die Nabe). Vorteil. Du hasst schon Löcher um die Flügel zu
montieren.
Vorteil des Reimenantriebs: Momentsicherung. Selbst bei 2500 über
Oberkante Fussboden ist es nicht auszuschliessen dass da mal ein Finger
hinkommt.
Aerodynamik:
vergiss Bernoulli - und konzentrier dich auf Newton (angestellte
Bretter).
Wenn dynamische Strömungseffekte eine Rolle spielen sollen, dann
brauchst du Geschwindigkeit, welche nebenbei Schalldruck erzeugt. Damit
geht der WAF gegen NULL. Deshalb: Geschwindikeit: Pi mal Daumen sollte
die Flügelspitze unter 8 m/s bleiben.
Material der Flügel: Balsaholzbretter aus dem Modelbau (1m lang),
Birkensperrholz 3mm oder Edelholzfuniersperrholz, Alublech, ... je nach
Stilrichtung der sonstigen Einrichtung.
Definierte Nullstellung: Die eigendliche Herausforderung.
vlg. Bang & Olufsen Beosound 9000 (6 CD-Spindeln bleibt in immer
gleicher Position stehen).
Mein Lösungsvorschlag:
Eine Lichtreflexschranke fragt einen Reflektor ab. (entweder auf der
Nabe montiert oder ein Flügel ist gleichzeitig Reflektor.)
Das dumme: Der Schlupf des Riemenantriebs.
Lösung: Bei Betätigung des "Aus" Schalters wartet die Logik auf den
Reflektorimpuls und gibt einen Nachlauf entsprechend des empirisch
ermittelteten Schlupfs.
Oder was ganz anderes: PAPST ACI 4420 ML o.ä. in Pendellampenschirmen
versteckt. Frei nach ü-Ei Werbung gilt dann:
"In jeder zweiten Lampe hängt ein kleiner Papst"
Sebastian L. schrieb:> Aerodynamik:> vergiss Bernoulli - und konzentrier dich auf Newton (angestellte> Bretter).> Wenn dynamische Strömungseffekte eine Rolle spielen sollen, dann> brauchst du Geschwindigkeit, welche nebenbei Schalldruck erzeugt. Damit> geht der WAF gegen NULL. Deshalb: Geschwindikeit: Pi mal Daumen sollte> die Flügelspitze unter 8 m/s bleiben.> Material der Flügel: Balsaholzbretter aus dem Modelbau (1m lang),> Birkensperrholz 3mm oder Edelholzfuniersperrholz, Alublech, ... je nach> Stilrichtung der sonstigen Einrichtung.
Stimmt einerseits schon - aber ein schlichtes Brett, das 1,30m lang und
sagen wir mal 15cm breit ist, muß eine gewisse Dicke haben, um nicht
runterzuhängen. Dann gefällt mir eine schlichte rechteckig geschnittene
Vorderkante aerodynamisch schon nicht mehr so gut, egal wie langsam das
läuft. Und es kommt natürlich doch etwas Gewicht zusammen, das die
Lagerung belastet und Unwucht vielleicht doch zu einem Thema werden
läßt.
Modellflugzeuge gibt es wie Sand am Meer. Problem: Die billigen Dinger
sind viel zu klein. Man bräuchte ja 2,6m Spannweite... oder man findet
einen, bei dem der Flügel aus einem Teil oben auf den Rumpf geschnallt
ist - dann braucht man für zwei Rotorflügel aber wieder zwei
Flugzeuge...
Ich würde einen Selbstbau favorisieren. Nicht soo leicht und ausgefeilt
wie für ein richtiges Modellflugzeug, aber auch nicht einfach ein 19mm
Fichtenbrett.
Bei der Geschwindigkeit bin ich d'accord - ich hatte auch etwa 60U/min
vor meinem geistigen Auge, was bei 2,6m Rotordurchmesser gut mit den
8m/s hinkommt.
Plattenspielermotor scheint mir dann doch zu schwach. Natürlich sind die
250W oder 700W eines Fahrradmotors jenseits von gut und böse, aber die
gefühlten 2W eines Plattenspielermotors auch. Für mein Bauchgefühl
müssen es für fühlbaren Luftstrom etwa 10-20W sein.
Ein Direktantrieb-Fahrrad-Nabenmotor kann das mit entsprechend schwacher
Ansteuerung sicher gut und schön leise. Die Ansteuerung muss ihn
allerdings beim Starten über sein eigens Rastmoment bringen.
Scheibenwischermotoren haben passende Drehzahl, habe aber das Gefühl,
die sind schon zu laut. Bei der Lagerung der Wellen dieser Motoren habe
ich kein besonders gutes Gefühl, aber es könnte gerade so gehen.
Gerade fällt mir noch ein: Es gibt diese Deckenventilatoren doch mit
durchgehender Welle, wo unten dran noch eine (natürlich gegenüber der
Drehung wieder stillstehende) Lampe hängt. Die könnte man doch umbauen
und mit der Lampen-Seite lagerichtig auf den Balken montieren...
EDIT: Die käuflichen Deckenventilatoren sind ja fast ALLE mit Lampen
oder zumindest einem Zugschalter untendran, der sich natürlich nicht
mitdreht. Das ganze reduziert sich also auf die Bastelarbeit, eine
schwingungs-körperschallmäßig isolierte Montage an diesem UNTEREN Ende
zu bewerkstelligen, dann hat man keine Sorgen mehr bezüglich der
Einbaulage. Dann noch zwei große leichte Flügel statt der 4-6
Originalblätter, fertig ist der Lack. Nullstellung zunächst mit
"Stöckchen"...
Welcher käufliche Deckenventilator hat eigentlich 1.30m Flügellänge? Ich
kenne die Dinger nur mit diesem Gesamtdurchmesser -- ein
2.60m-Ventilator wäre schon verdammt groß.
Whow, das ist ja der konstruktivste Thread, den ich seit langem gesehen
habe, großes Lob.
>Ist es ein generelles Problem mit der Optik oder nur von der Optik des>ausgewählten Modells (Beim WAF immer zu beachten)?
Der WAF bezieht sich vorerst nur auf die Parkposition,
da soll am besten (gar)nix zu sehen sein, weil es die Optik stören würde
und auch ich finde diese Lampendinger nicht besonders ansehnlich.
Wie es nach der Realisierung aussieht, ob der im Lauf bemeckert wird und
das Ganze als Investitionsruine dasteht oder nur in Abwesenheit der
Holden betrieben werden darf (GPS-Schnittstelle zu Positionserfassung
nötig?) ist dann die andere Frage.
@sebastian_I72: prima Ideen, muss ich in Ruhe sichten.
Plattenspieler klingt ja bis auf die Leistung auch nicht schlecht, zumal
ich noch einen im Keller habe.
Tom H. schrieb:> EDIT: Die käuflichen Deckenventilatoren sind ja fast ALLE mit Lampen> oder zumindest einem Zugschalter untendran, der sich natürlich nicht> mitdreht. Das ganze reduziert sich also auf die Bastelarbeit, eine> schwingungs-körperschallmäßig isolierte Montage an diesem UNTEREN Ende> zu bewerkstelligen, dann hat man keine Sorgen mehr bezüglich der> Einbaulage. Dann noch zwei große leichte Flügel statt der 4-6> Originalblätter, fertig ist der Lack. Nullstellung zunächst mit> "Stöckchen"...
Da hätte die doofe Lampe doch einen Sinn.
Kommt auf die Gehirnsturmleinwand.
Die 1,3m sind frei erfunden (Maximum), kann auch nur 1m sein. Meine
Recherche hatte eben bisher ergeben, wenn leise, dann langsam drehen,
wenn langsam, dann lange Flügel, grade wenn es nur zwei sind.
Bleibe drann.
Zufällig darüber gestolpert:
Gibt sogar welche mit nur einem Blatt (Dann allerdings sehr teuer)...
http://www.ventilator.de/deckenventilatoren/fanimation/the-enigma
Einige können schon von Werk aus mit 2-4 Blättern betrieben werden
(steht dann in der entsprechenden Beschreibung) das ist also das
kleinste Problem. Und zumindest bei dem den ich habe waren die Lampen
nur optional...
Wenn es nur um die Luftbewegung geht, vieleicht einfach nur ein
Querstromlüfter auf den Balken mit entsprechenden Umlenkplatten (als
Gimik noch steuerbar).
robo schrieb:> Leider ist der WAF dabei gegen Null, weil sie die Optik nicht mag.
Vieleicht eine blöde Frage, aber meinst du nicht wenn es im Sommer mal
wieder wochenlang >30° hat und besonders der Dachspitz sich unerträglich
aufheizt würde der WAF auf einmal sprunghaft steigen? :-)
Oder habt ihr eine Klimaanlage?
Udo Schmitt schrieb:> robo schrieb:>> Leider ist der WAF dabei gegen Null, weil sie die Optik nicht mag.>> Vieleicht eine blöde Frage, aber meinst du nicht wenn es im Sommer mal> wieder wochenlang >30° hat und besonders der Dachspitz sich unerträglich> aufheizt würde der WAF auf einmal sprunghaft steigen? :-)> Oder habt ihr eine Klimaanlage?
Das ist ja das Problem, der WAF ist nur in den 30°C Wochen hoch. So
vorrausschauend oder kompromissbereit ist die W nicht in den restlichen
49 Wochen. Da zählt dann nur Optik. Hatte auch schon an eine
"Schnellspannvorrichtung" nur für die warme Zeit gedacht, aber grade
auch im Winter kann man wohl durch den Rückwärtsbetrieb auch das
Wohnklima optimieren. Außerdem hab ich keine Lust immer da oben
rumzuturnen.
Klimaanlage mag ich auch nicht.
Nö das wird schon.
robo schrieb:>>> Leider ist der WAF dabei gegen Null, weil sie die Optik nicht mag.> Das ist ja das Problem, der WAF ist nur in den 30°C Wochen hoch. So> vorrausschauend oder kompromissbereit ist die W nicht in den restlichen> 49 Wochen. Da zählt dann nur Optik.
Wie wärs mit einer "Winterfrau" und einer "Sommerfrau"?
SCNR
robo schrieb:> Das ist ja das Problem, der WAF ist nur in den 30°C Wochen hoch.
Dann kauf so ein Teil, und in 3 Monaten wenns richtig heiss ist
montierst du es.
Dran ist dran.
Man muss da vorausplanen ;-)
Ich würde nicht unbedingt auf ein Plattenspielerlager zurückgreifen,
außer ich weiß, dass es ein Lager ist das die Axialkräfte aushält. Wenn
man vom Luftzug was merken soll drückt der Propeller da ganz ordentlich.
Wenn der Antrieb einen Motor mit geringem Feststellmoment hat:
Nimm je einen Magneten an die beiden Flügelspitzen und an einen Punkt,
wo der Flügel stehenbleiben soll. Beim Auslaufen fängt dann der Magnet
(hoffentlich) einen der Flügel ein und hält ihn in der Ruheposition.
Obs dann Probleme mit dem Wiederanlaufen gibt, weil der Neodym-Magnet
die Spitze festhält, hab ich noch nicht ausprobiert. Aber das kann
eventuell per Justierung des Abstands Flügelspitze-Festmagnet bewältigt
werden.
Harald Wilhelms schrieb:> robo schrieb:>>>>> Leider ist der WAF dabei gegen Null, weil sie die Optik nicht mag.>> Das ist ja das Problem, der WAF ist nur in den 30°C Wochen hoch. So>> vorrausschauend oder kompromissbereit ist die W nicht in den restlichen>> 49 Wochen. Da zählt dann nur Optik.>> Wie wärs mit einer "Winterfrau" und einer "Sommerfrau"?> SCNR
Das ich da nicht gleich drauf gekommen bin,
bloss das käme dann nochmal deutlich teurer als der Propeller.
Blöd.
War gestern im Baumarkt. Die dort aufgebahrten Teile eiern ganz schön,
da versteht man die Notwendigkeit für Kugelaufhängung und den Stab.
Waren aber auch schneller unterwegs.
Irgendwo hab ich noch nen etwas größeren Schrittmotor mit 'ner L297
Treiberstufe, da muss ich nochmal suchen.
Zwei dünne Testbretter à 1m hab ich schon.
Hier mal ein Tipp:
http://www.wahson.com/images/CEILING_FAN/SH-56K2.jpg
Dieses Modell verwenden wir hier bei uns.
Ist im Betrieb sehr leise. Und wenn man in die Zuführung (Phase) noch
einen
5,6 uF/350V Motorkondensator hängt, dann drehen die Teile etwas
langsamer und sind so gut wie nicht mehr zu hören. Aber die Ventilation
ist immer noch sehr gut.
Das sind echte Profiventilatoren, die mit dem Baumarktschrott nichts
gemein haben. Die Motoren haben auch ein ordentliches Gewicht und gute
Lager.
Um mal eine Alternative ins Rennen zu bringen:
Warum keinen Querstromlüfter auf den Balken montieren?
Fällt nicht auf, läuft extrem leise und ist kostengünstig.
nitraM
Nitram L. schrieb:> Um mal eine Alternative ins Rennen zu bringen:> Warum keinen Querstromlüfter auf den Balken montieren?>> Fällt nicht auf, läuft extrem leise und ist kostengünstig.>> nitraM
Klingt wirklich auch interessant, hatte bislang nicht vermutet, dass die
wirklich leise sind. Kenne nur so teure Industriemodelle.
Tom H. schrieb:> dann braucht man für zwei Rotorflügel aber wieder zwei> Flugzeuge...
Als Model Bau noch wirklicher Model Bau war und nicht nur das
zusammenstecken von Fertigteilen hat man Tragflächen aus dünnen
Sperrholz Leisten und Streben, Balsabrettchen und Japanseite selber
gebaut.
Grade bei Segelmodellen waren da Spannweiten von mehreren Metern
durchaus üblich.
Da wird man bestimmt Bauanleitungen für im Netz finden und der Umgang
mit einer Laubsäge ist ja nun auch kein Hexenwerk.
Die Japanseite und der Spannlack lassen sich auch gut durch Bügelfolie
ersetzen.
Der WAF muss nur in die richtige Richtung justiert werden.
Kauf dir einen ordentlichen Quadrocopter ( nicht zu klein ) und übe
damit im Zimmer Punktlandungen. Das macht ordentlich Wind.
Und sage dann:"Das ist die alternative zum Deckenventilator, was ist Dir
lieber?" :-) ;-)
Anonymous User schrieb:> TO schrieb:>> Deckenventilator über Kopf Projekt>> Hängen Deckenventilatoren nicht meistens über dem Kopf?
Manchmal sind sie auch unter einer Decke.
Hallo!
Wenn du einen leisen Ventilator bauen willst, solltest Du keinen Balken
davor oder dahinter montieren. Der sich dadurch rhythmisch ändernde
Staudruck ist als Schall sehr unangenehm hörbar. Kann man in freier
Natur an den großen Ventilatoren, die sie "Windräder" nennen,
ausprobieren. Immer, wenn ein Flügel vor dem Ständer vorbeigeht, ist das
hörbar.