Plastik Platten zum Fräsen

Gast #4106547
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Sven schrieb:
> Also das es
> nicht sofort schmilzt.

PEEK oder Hartgewebe. GFK mit Binder auf Polyester- oder Epoxydbasis 
lässt sich auch gut fräsen, sorgt aber für viel lästigen Dreck und hohen 
Werkzeugverschleiß.

Sven schrieb:
> Also das es
> nicht sofort schmilzt.
Kühlen?! Entweder Kaltluft mittels Wirbelrohr oder mit KSS fluten. 
Erfahrungsgemäß kann man normalen KSS (Öl-in-Wasser-Emulsion) für die 
Metallbearbeitung auch für viele Kunststoffe verwenden, interessant wenn 
man beides abwechselnd bearbeiten muss.
Gast #4106553
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Sven schrieb:
> Manche sorten Plexiglas sind da echt unschön.

Auf der Arbeit habe ich mit einer kleinen Isel fast alles gefräst. Die 
einzigen Sorten, die nicht gingen, waren so seltsame elastische 
Kunststoffe (kenne die Bezeichnung nicht).
Aber Plexiglas ging immer. Ich gebe aber zu, dass es nicht ganz einfach 
ist. Da braucht man einfach Erfahrung an der Fräse, damit man Vorschub, 
Drehzahl usw. richtig einzustellen weiß. Ich rate dir einfach mal ein 
bisschen herzumzuspielen..

Aber generell: PVC ist wohl am einfachsten. Da kann man nichts falsch 
machen :)
Moderator Persönliche Seite #4106559
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Sehr gut geeignet zum Fräsen ist PU-Schaum mit Füllstoff. Den gibt es in 
verschiedenen Dichtegraden als Plattenmaterial. Ein bekannter Markenname 
ist "Ureol". Einfach mal danach suchen lassen.

Im Bereich Prototypen/Modellerstellung ist der Kunststoff industriell 
das Mittel der Wahl.

Die Kühlung bei Kunststoff erfolgt meist mit Druckluft.
(Firma: Bastler aus Mönchengladbach) Persönliche Seite #4106616
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Ich mache das Meiste mit Acrylglas von 3 - 20 mm Dicke.
Wichtig dafür ist die Benuzung eines Einschneiders, damit die Späne 
schnellstmöglich abgeführt werden. Ich verwende immer die:

http://www.ebay.de/itm/VHM-Fraser-einschneider-10-teiliges-Set-freie-Auswahl-der-von-D0-8-bis-D3-175-/200353815758?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item2ea6049cce

Vorschub bis zu 500 mm/min und Zustellung bis zu 5 mm bei 10.000 U/min 
der Spindel ohne weitere Kühlung kein Problem. Na ja, wird noch 
abgesaugt, was man ja auch als Kühlung zählen kann.

Mit anderen Fräsertypen hat es zuvor immer Probleme mit dem Schmelzen 
des Acryls gegeben.
Gast #4106630
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Unser "Fräser" benutzte beim Bearbeiten von Plexiglas (relativ 
preiswert) ein Gemisch aus Wasser und Isopropylalkohol.
Da kommerzielle Fräsen mit einer Flüssigkühlung/-schmierung versehen 
sind ist das ja kein Problem.
Hauptbedingung für die Verwendung des obigen Gemisches ist ein 
unbrennbares Mischungsverhältnis (Feuerwehr) und eine akzeptable Lüftung 
(Gesundheit).

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