Warum kann der OPV das nicht?

OP #4107534
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Hallo,

um eine Spannung von etwa 250mV auf 1V zu verstärken (bei einer Frequenz 
von bis zu 2MHz) habe ich mir den ADA4084 ausgesucht.
Dieser brauch sehr wenig Strom (0.6mA) und sollte von den Daten her 
passen. Er hat ein GBWP von 16MHz bei einer Verstärkung von 100 und 
einen Unity-Gain Crossover bei ~10MHz. Die Selwrate beträgt 4.6V/µs

Doch weder in der echten Schaltung, noch in der Simulation bekomme ich 
die von mir erwarteten Werte. Offensichtlich habe ich etwas nicht 
beachtet. Kann mir jemand vielleicht sagen was?

Angehängt ist die Simulation, einmal ein 250mV 2MHz Signal bei 
Verstärkung 4 und einmal das Bodediagramm.
Angehängte Dateien:
Gast #4107548
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Nun, für 2MHz reicht er nicht aus.

Nimm mal maximal 200kHz.

Für 2MHz muss es dann doch ein schnellerer sein, und niederohmigere 
Widerstände.

Je genauer das Ausgangssignal dem Eingangssignal folgen soll (auf 10% 
genau, auf 1% genau, auf 0.1% genau) um so mehr GBW muss der OpAmp 
haben.
Gast #4107552
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Ich weiss nicht, wie man das berechnet. Aber dass du dich im 
Grenzbereich der nutzbaren Frequenz befindest, geht ausd den Diagrammen 
im Datenblatt des Chips ganz klar hervor.

Zum Beispiel Figure 17: Bei 3Mhz ist der Gain fast null.

Figure 18 zeigt, dass eine Verstärkung von 10 nur bis etwas weniger als 
1Mhz möglich ist.

Ich vermute mal, dass ein Lastwiderstand unter 1k Ohm das Verhalten 
verbessern könnte.
OP #4107606
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Danke schonmal. Dass ich mich im Grenzbereich des OPV aufhalte ist mir 
durchaus klar. Die 2MHz sind auch der Grenzbereich meines Aufbaues und 
dort befinde ich mich fast nie.

Ich hatte den Faktor "2*Pi" bei der Slewrate vergessen. Dann ist er in 
der Simulation schon recht nah an dem zu erwartenden Wert.

Danke euch

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