Hallo!
Kennt jemand ein gutes Buch und/oder eine gute Internetseite, woraus man
lernen kann, wie Elektroinstallationen ausgeführt werden müssen?
Ich kenne mich prinzipiell mit der Elektrizität aus, da ich eine
Mechatronik-HTL besucht habe und nun Elektrotechnik studiere. Mir geht
es aber um sowas wie z.B.:
- Wie viele Stromkreise macht man?
- Was muss unbedingt einen eigenen Stromkreis haben?
- Wie viele Steckdosen darf man hintereinanderschalten?
- Wo darf man eine Leitung unterputz verlegen?
- Wie tief muss man meißeln?
- Welchen FLEX-Schlauch nimmt man?
- etc, etc
Und das möchte ich mir beibringen.
Wichtig ist mir, dass es aktuell ist und für Österreich gilt.
Danke im Voraus!
P.S.: Bitte keine Bücher in "Heimwerker-Sprache", sondern welche in
"Elektriker-Sprache"....
Ich hatte mal eins, das war von einem Schalterprogrammhersteller und das
war eigentlich eher an Heimwerker gerichtet, aber es war kompakt und
alles nötige Wissen, incl. eines tollen Bildes über zwei Seiten mit den
Verlegezonen.
Leider weiß ich nicht mehr woher das war. Hat meine Ex wohl mitgenommen.
Braucht sie sicher, wo sie doch so viel Elektroinstallationen bei sich
macht.
S+F schrieb:> Vom Schmolke (Mitautor des bekannten "Kiefer VDE 0100"), "VDE Band 45,> Elektroinstallation in Wohngebäuden". Schau Dir das Inhaltsverzeichnis> an!
Danke, aber:
"*** WICHTIGER HINWEIS: Dieser Band behandelt nationale Aspekte der
deutschen Errichtungsvorschrift und ist somit nur bedingt in Österreich
anwendbar *** "
Also in Deutschland gibt es ein sog. Normenhandbuch, welches zur
Pflichtausstattung eines Elektrikers gehört.
Dann natürlich noch die Normen selbst (Erweiterte Auswahl für das
Elektrotechnikerhandwerk umfasst derzeit 5 Ordner).
Dann gibt es zusätzlich noch die VDE Schriftenreihe.
Kieferle wurde auch schon genannt...
In Österreich gibts doch glaube ich den ÖVE? Die sollten ja auch ein
paar Veröffentlichungen haben...
Sven L. meinte
> Also in Deutschland gibt es ein sog. Normenhandbuch, welches zur> Pflichtausstattung eines Elektrikers gehört.
das halte ich für ein sehr großes Gerücht
> Dann natürlich noch die Normen selbst (Erweiterte Auswahl für das> Elektrotechnikerhandwerk umfasst derzeit 5 Ordner).
der zweite Hinweis auf einen Planungs- aber wohl nicht
Ausführungs-Menschen
> Dann gibt es zusätzlich noch die VDE Schriftenreihe.
die Praxis ist darin eher nicht wiederzufinden
> Kieferle wurde auch schon genannt...> In Österreich gibts doch glaube ich den ÖVE? Die sollten ja auch ein> paar Veröffentlichungen haben...
in AT wird oder wurde sehr viel mit Einzelverdrahtung über Verrohrung
gemacht. Für deutsche Installateure dort indiskutabel und
Wettbewerbs-Blödsinn.
Eine Wohnanlage > 2x Reihenhäuser je 5 WE, in AT Nähe Ried wurde zuerst
von zugereisten nach AT-Norm > alles verrohrt, versucht. Leider wurde
die Truppe nach einer WE dann "abgelöst" und der Rest nach
East-deutscher "Norm" installiert.
Welcher tiefere Sinn > Zwang liegt bei dir dahinter?
Als Planer oder als Ausführender oder Prüfer > Abnahme?
Als Planer sind Bücher und Normen wie auch als Ausführender eher
zweitrangig. Zur Abnahme taugen Sie auch bloß als Maßstab bei groben
Mängeln.
Das meiste lernt man durch "eigene Projekte" oder Mitarbeit in einem
geführten "Projekt". Die Praxis bekommt man u.a. in einer Ausbildung an
deren Ende, wohl aber nicht durch ein Studium.
Dies zeigen wohl auch die regelmäßigen Baumängel welche u.a. am BER
laufend Publik werden.
Theorie und Praxis sind in dem Fall wieder zwei paar Schuhe. Aus dem
einen > Theorie kommt man nicht zwangsläufig gut in das andere,
anderherum wohl aber schon!
Autor: Sven L. (sven_rvbg)
Datum: 13.05.2015 23:07
> Ohje... Selten so nen Schmarn gelesen...
Schmarn schreib sich mit Doppel > rr > Schmarrn,
wenn das ein Bezug auf das darüber liegende Posting von mir gemeint war!
Und Links richtig zu setzen hat dir ja schon ein anderer User
vorgehalten!
> Das besagte Normenhandbuch und die Normen sind Pflicht!
und weiter geht es in alter Manier - dem TO sein Problem und dessen
Herkunft hast aber wohl auch glatt überlesen?
Na dann zietiere ich mal aus der Seite des Links vom ZVEH >
Zentralverband der
Deutschen Elektro- und
Informationstechnischen Handwerke
Werkstattausrüstung
Werkstattausrüstung für Betriebe des Elektrotechniker-Handwerks
wiederhole jetzt noch mal das Eingangsposting nur für den Überflieger
Sven L.
> Kennt jemand ein gutes Buch und/oder eine gute Internetseite, woraus man> lernen kann, wie Elektroinstallationen ausgeführt werden müssen?
steht das was von Werkstattausrüstung oder angewendeter
Installations-Philosophie?
Kommt wohl davon wenn man keinen Bezug zur Materie hat und wild drauf
los die Suchmaschinen strapaziert und willkürlich irgendwelchen Schruz
zusammenklickt!
An den Hr. Sven L. - der TO kommt aus Österreich , nix Germany oder VDE
u.ä., obwohl dort sicherlich nicht viel anders gearbeitet wird wie hier!
Nur ist eben die Theorie von der Praxis doch ein wenig anders, so man
sich nicht mehr in der Lehrausbildung bei einem Staatskonzern befindet.
In der Wirtschaft zählen nämlich andere Faktoren, deswegen heißt es ja
auch Wirtschaft und nicht angewandte Theorie!
Jemand schrieb:
Ich hab dich auch lieb mein Schatz!
Und ich zitiere mich mal selbst:
Sven L. schrieb:> Also in Deutschland gibt es ein sog. Normenhandbuch, welches zur> Pflichtausstattung eines Elektrikers gehört.> Dann natürlich noch die Normen selbst (Erweiterte Auswahl für das> Elektrotechnikerhandwerk umfasst derzeit 5 Ordner).>> Dann gibt es zusätzlich noch die VDE Schriftenreihe.>> Kieferle wurde auch schon genannt...>> In Österreich gibts doch glaube ich den ÖVE? Die sollten ja auch ein> paar Veröffentlichungen haben...
0. Wahnsinn, ich hab bei Schmarrn ein r vergessen und Du hast es
gefunden :-)
1. Hab ich Ihm gesagt wie es in DE ist
2. Hab ich durchaus gelesen das er aus AT kommt, darum Hinweis auf ÖVE
und für Dich noch als Link https://www.ove.at/
3. Wer in DE einen Elektrobetrieb eröffnen will, der braucht
entsprechende Normen usw.
4. Kann ich was dafür, wenn der ZVEH seine Links mit Sessions versieht,
die irgendwann ablaufen?
5. kann ich nichts dafür, das Du meinst, das für Dich Normen und der
Stand der Technik nicht relevant sind!
Guest schrieb:> Wichtig ist mir, dass es aktuell ist und für Österreich gilt.
erste Anlaufstelle für Dich ist der ÖVE.
einfach anrufen: +43 1 587 63 73-40 die wollen was verkaufen.
https://www.ove.at/normung-oek/produktprogramm/fachbuecher/ove-handbuch-1/
Neben Normen gibt es Richtlinien (muss man nicht einhalten, aber wer es
so macht ist juristisch aus dem Schneider).
Sehr viele der ÖVE Normen sind europäisch einheinheitlich "ÖVE/ÖNORM EN"
Normen. Bei EN Normen gibt es deutliche Preiunterschiede. Der bindende
Text ist oft auf englisch verfasst. vgl. z.B. die Preise von DIN/Beuth,
ÖNORM und Estonian Standards.
@ Sven L.
- Wie viele Stromkreise macht man?
- Was muss unbedingt einen eigenen Stromkreis haben?
- Wie viele Steckdosen darf man hintereinanderschalten?
- Wo darf man eine Leitung unterputz verlegen?
- Wie tief muss man meißeln?
- Welchen FLEX-Schlauch nimmt man?
- etc, etc
> Und das möchte ich mir beibringen.> Wichtig ist mir, dass es aktuell ist und für Österreich gilt.
ich glaube nicht, dass sowas in deinen Büchern und den VDE-Richtlinien
zu finden ist!
Und du kannst es ihm nicht mal so einfach hier erklären?
Ganz schön blamabel für die ganzen §-Reiter hier im Forum, immer nur auf
§ und VO wie DIN u. VDE rausreden.
Ansatz zur Hilfe von einem Praktiker:
- Anzahl der Stromkreise = max. Belastbarkeit dessen und der damit
realisierten Zuleitung und deren max. Leitungslänge > Auslöseverhalten
und -Zeit des Über-I-Schutzorganes sowie der max. mögl. U-Fall muß
eingehalten werden,
- einen eigenen Stromkreis müssen nicht, aber sollten größere
Verbraucher wie z.B. DLE Herd WaMa u.ä. für sich allein haben,
- max. Anzahl der Steckdosen hintereinander = Lastfall und max.
Leitungslänge + realistische Montageorte > Raumaufteilung,
- Leitungsverlegung unter Putz in ausreichend stabilen Wänden / Decken,
dafür gibt es auch Normen und Info-Richtlinien, die Statik der Wand und
des Gebäudes darf nicht über die Maßen negativ beeinträchtigt werden,
- man muß so tief schlitzen das noch min. 1 cm Putz (Deckung) drüber
kommt,
- die Stärke des Installationsrohrs ist abhängig von dem Inhalt der
durch muß!
und nochmal für Sven L.
> 3. Wer in DE einen Elektrobetrieb eröffnen will, der braucht> entsprechende Normen usw.
wußte noch nicht, dass ein E-Fachbetrieb wirkl. für sich Normen braucht,
die sind eigentl. allgemeingültig!
Aber gut, du verstehst ja sowieso nicht die Frage des TO und kannst dich
nur hinter Links und Aufzählungen von Normen und Bla bla verstecken.
In DE braucht man Fachwissen und Erfahrung wie eventuell noch einen
erfolgreichen Abschluß als E-Meister oder die richtige Einstufung als
E-Ing. oder E-Techniker oder e.Kfm., um einen solchen E-Laden zu führen
oder aufzumachen.
Das praktische Chaos auf jeder Baustelle oder in vielen Projekten oder
Haushalten / Betriebsstätten sehe ich tagtäglich, danach müßten 70%
aller Fachfirmen Ihre Zulassung abgeben und sich in anderen, weniger
regulierten Gefilden etwas suchen.
So viel dazu
> 5. kann ich nichts dafür, das Du meinst, das für Dich Normen und der> Stand der Technik nicht relevant sind!
von Sven L., der mich wohl nicht so recht verstanden hat!
Also das was in Österreich Gültigkeit hat, ist die TAEV.
Ansonsten kann ich dir noch Fachbücher, die zur Lehrlingsausbildung
verwendet werden, empfehlen.
Christian_RX7
P.S.: Ich weiß, von was ich in dem Bereich schreibe, da ich selbst
Elektroinstallateur Meister bin.
Hallo!
Danke für die Antworten!
Christian Kreuzer schrieb:> Also das was in Österreich Gültigkeit hat, ist die TAEV.> Ansonsten kann ich dir noch Fachbücher, die zur Lehrlingsausbildung> verwendet werden, empfehlen.
Wo bekommt man das?
Hallo!
Danke für den Link!
Das hört sich schon mal ganz gut an.
Gibt es vl irgendwo eine Möglichkeit, ein paar Seiten der TAEV zu lesen,
um ein bisschen einen Eindruck zu bekommen, wie das ganze geschrieben
ist??