Gast
#4134192
Kürzlich bekam ich einen Radiorekorder geschenkt, Baujahr ca. 1975 (zu der Zeit hiessen die noch nicht Ghettoblaster). Der hat einen tollen Klang, damals wurden noch grosse (deutsche ?) Lautsprecher eingebaut. Nachteil: Der UKW-Bereich ging bis 104 MHz, mein Lieblingssender hat aber 107,1 MHz. Das "Ziehen" ging ziemlich leicht, ohne Schaltbild, ohne Messgerätepark (ähnlich, wie früher beim Polizeifunk ...). Der Drehkondensator ist einer der üblichen ostasiatischen Bauart http://i.ebayimg.com/t/2x-Mitsuimi-Klein-Dreh-Kondensator-Drehko-fuer-Transistor-Radio-NEU-/00/s/MTIzOVgxMjkz/z/Gk8AAOSwa39U0Mul/$_35.JPG hat also hinten 4 Trimmer, je 2 für Oszillator/Vorkreis für UKW und AM. Vorgehensweise: 1.) Durch vorsichtiges Verdrehen herausbekommen, welcher der Trimmer im UKW-Oszillatorkreis hängt (ggf. mit 2. UKW-Radio). 2.) Radio auf höchste Frequenz einstellen ("104 MHz"). Den betreffenden Trimmer vorsichtig verstellen, bis der gewünschte Sender mit der höchsten Frequenz empfangen wird. 3.) Einen schwachen Sender mit mindestens 106 MHz suchen, dann mit dem Trimmer für den UKW-Vorkreis auf Max. abstimmen. Ergebnis in meinem Fall: Die Spulen (Luftspulen mit Wachs fixiert) liess ich unverändert, die niedrigste Frequenz war dennoch 88,3 MHz. Es gibt schlechtere UKW-Radios, auch neue.