ownCloud vor Hackern "verstecken"

Gast #4162624
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Hallo,

ich habe mir ownCloud installiert und würde damit gerne meine mobilen 
Geräte synchronisieren. Neben den üblichen Maßnahmen (zeitnahe Updates, 
Erzwingen von SSL, Fail2Ban) überlege ich, ob es bezüglich der 
Sicherheit noch andere sinnvolle Maßnahmen gibt...ich frage mich z.B., 
ob man die Cloud besser noch in ein namentlich nur mir bekanntes 
Unterverzeichnis installiert und sämtliches Directory Listing natürlich 
unterbindet?
Würde das einen akzeptablen Schutz gegen Hacker bieten, sofern der 
Verzeichnisname relativ kryptisch ist?

Grüße...Bernd
Gast #4162629
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Nachtrag...das Ganze spielt sich bei einem Webhoster ab und die Cloud 
bzw. das Unterverzeichnis muss wegen der mobilen Geräte natürlich mit 
CalDAV bzw. CardDAV über eine URL erreichbar sein. Die Domain muss 
ansonsten aber keine Inhalte zur Verfügung stellen.
Gast #4162643
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Da mein Smartphone auch ohne Root OpenVPN unterstützt, habe ich mein 
ownCloud hinter VPN versteckt. Damit sind die einzigen offnen  Ports und 
potentiellen Sicherheitsprobleme SSH und VPN an meinem Router.
Gast #4164961
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Bernd schrieb:
> ob man die Cloud besser noch in ein namentlich nur mir bekanntes
> Unterverzeichnis installiert und sämtliches Directory Listing natürlich
> unterbindet?
> Würde das einen akzeptablen Schutz gegen Hacker bieten, sofern der
> Verzeichnisname relativ kryptisch ist?

Ja, auf jeden Fall. Nicht-Standard Verzeichnisnamen (bei Diensten auch 
Ports) hilft schon mal gegen die ganzen Botnetze, die nur die Standards 
probieren und ca. 90% der Angriffe ausmachen.

Die Variante mit VPN ist zwar recht sicher aber nicht so ganz praktisch, 
wenn man mal eben die Weboberfläche der Cloud von außen nutzen möchte.
Gast #4166822
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Bernd schrieb:
> Hallo,
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> dafür müsste ich aber wohl root Zugriff bzw. einen eigenen Server haben,
> oder?
> Ein VPN bietet mir mein WebHoster in den normalen WebHosting-Tarifen
> jedenfalls nicht an.

Das ist richtig, aber was spricht denn gegen einen günstigen virtuellen 
Server?
Ich nutze seit geraumer Zeit einen für €1,50 von php-friends und bin mit 
der Leistung voll zufrieden.
Persönliche Seite #4166954
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Sicherheit ist eine Illusion und einen ungarischen Hacker zitierend gibt 
es bei der Computersicherheit nur 2 Regeln: 1.) Kaufen Sie keinen 
Computer. 2.) Wenn Sie einen Computer gekauft haben, schalten Sie ihn 
nicht ein. Für einen effektiven Schutz müsste man die Interna der 
eingesetzten Systeme kennen und eine Sicherheitsüberprüfung ist 
langwierig.
#4167095
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Psycholösungen:

1.Wenn Du sowieso eine Webseite mit Login Laufen hast könntest über den 
aktiven Login, bzw bei Login Deine IP in der htaccess des Owncloud 
Ordners aktualisieren.

#####letzten 3 Zeilen aktualisieren
order deny,allow
deny from all
allow from DEINE IP

Oder sogar ganz einfach gleich das Cookie des Usersystem das den Login 
deiner gehosteten Webseite benutzt mit in die Ownclod header Datei 
rein.. Wenn Du dann nicht auf der webseite eingeloggt bist kriegste 
nichtmal das Owncloud Login bzw irgendwas angezeigt.
#4168389
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Ich kenne mich nun nicht so richtig mit Cloud-Diensten bei den Hostern 
aus, kann dir aber folgendes empfehlen:

Bernd schrieb:
> Sicherheit noch andere sinnvolle Maßnahmen gibt...ich frage mich z.B.,
Falls du Vollzugriff auf den Server hast möchte ich dir zu Portknocking 
raten. Das nimmt so ziemlich alle Risiken aus der Sache, wenn du das nur 
für dich selber betreibst und keine Webseiten bereitstellen willst / 
mußt. Dabei möchte ich aber von einer Lösung mit dem "knockd" explizit 
abraten, weil das bei Ausfall dieses Daemon unweigerlich zum Lock deines 
Servers führt. Besser ist eine Lösung direkt auf iptables- (Linux) bzw. 
pf-Basis (BSD).
Bei dieser Lösung ist dein System von außen vollkommen dicht und läßt 
nur bei passender knock-Reihenfolge ausschließlich die anfragende IP zum 
Dienst (ownCloud) bzw. Port durch.
Knock-Clients gibt es auch für Android.

> ob man die Cloud besser noch in ein namentlich nur mir bekanntes
> Unterverzeichnis installiert und sämtliches Directory Listing natürlich
> unterbindet?
Das nützt dir auch nichts wenn du eine Schwachstelle im z.B. Apache oder 
einem seiner vielen Module hast. Dann wird der Server direkt über diese 
angegriffen (siehe z.b. ShellShock).

> Würde das einen akzeptablen Schutz gegen Hacker bieten, sofern der
> Verzeichnisname relativ kryptisch ist?
Wer tatsächlich den Dienst hacken will findet bestimmt auch hier einen 
Weg. Security-by-Obscurity war bisher noch immer ein großer Fehler.

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