Hallo,
ich bin gerade dabei im Garten neue Zaunpfosten zu setzten.
Nun habe ich das Problem, dass an der Grundstücksgrenze ein Erdkabel
3x1,5 NYJ von der Garage zum Gartenteich verläuft. Natürlich habe ich
das auch direkt beim graben durchtrennt und nun aber wieder mit einer
Gießharzmuffe repariert.
Jetzt bin ich soweit dass ich den Pfosten an dieser Stelle einbetonieren
könnte und Frage mich, ob es so gut ist wenn Kabel und Muffe nachher
fest im Beton liegen oder ob ich da irgendwie was drum herum machen
sollte!?
Was denkt Ihr? An für sich dürfte der Beton dem Kabel und der Muffe
nichts machen, oder?
Gibt ja genügend Kabel die einbetoniert werden, aber auch Erdkabel???
Normalerweise gibt es für solche Sachen sog. Kabelformsteine. Das sind
halbrunde Ziegelsteine. Das Kabel wird mit Sand bedeckt und dann wird
der Formstein "aufgeritten".
MfG Paul
Für die Herren Minuspunktverteiler:
Ja, heißt so, ist nicht meine Idee
Ich würde da ein genügend großes Leerrohr einsetzen; möglicherweise auch
durch zwei miteinander verbundene Halbrohre, wenn man das Kabel nicht
wieder auftrennen möchte.
Das aber nicht wegen schädlicher Wechselwirkungen zwischen Beton und
Kabel/Isolierung, sondern damit man bei Bedarf das Kabel leicht wechseln
kann.
Paul Baumann schrieb:> Normalerweise gibt es für solche Sachen sog. Kabelformsteine.
Da merkt man, dass du älteren Baujahres bist ;)
christoph schrieb:> Was denkt Ihr? An für sich dürfte der Beton dem Kabel und der Muffe> nichts machen, oder?
Prinzipiell dürfte nichts passieren. Ein Problem bekommst du, wenn du in
10 Jahren denkst: Heute reiße ich den Zaun ab. Dann wirst du wieder an
da Kabel erinnert. Oder wenn jemand deinen Zaunspfosten umfährt. Eine
geregelte Bauweise ist sowas jedenfalls nicht.
Hallo, also ist der Beton nicht förderlich für eine langes Leben des
Kabels?
Die Gießharzmuffe ist recht groß,am Einfüllstutzen vlt. 6...8cm im
Durchmesser.
Ich verstehe sowieso nicht dass man da seinerzeit kein Leerrohr
verwendet hat...
Ich werden dann mal den Beton unten im Loch bis zum Kabel auffüllen,
dann ein U-Profilstein über die Muffen und Beton oben drauf...
Bin mal gespannt ob das was wird...
christoph schrieb:> Ich verstehe sowieso nicht dass man da seinerzeit kein Leerrohr> verwendet hat...
Ja, mancher braucht ein Lehrrohr, damit er lernt,
wie mans richtig macht. :-)
christoph schrieb:> Ich verstehe sowieso nicht dass man da seinerzeit kein Leerrohr> verwendet hat...
vergrabene Leerrohre haben manchmal die blöde Angewohnheit sich mit
Wasser zu füllen, vor allem wenn die Enden weiter oben liegen als der
Rest.
Dann sinds Voll-Rohre :-)
Ob das für das Kabel dann besser ist?
Hallo,
wenn es das richtige Kabel ist:
Es liegen von mehreren 100m bis zu einigen 1000km Kabel im Wasser (sogar
das wirklich fiese Salzwasser).
Frag mal die Energieversorger und telekommunikationsdienstleister.
Telekommunikationskabel haben sogar Abzapfstellen damit die Welt so
friedlich und geschützt bleibt wie sie aktuell ist.
Gruß an die NSA und Konsorten.
Hennes
Hennes schrieb:> Es liegen von mehreren 100m bis zu einigen 1000km Kabel im Wasser (sogar> das wirklich fiese Salzwasser).
Das ist aber kein im Baumarkt gekauftes NYJ
Dennis
christoph schrieb:> Hallo, also ist der Beton nicht förderlich für eine langes Leben des> Kabels?
Falls sich das Betonteil stark senken sollte, wird Dein Kabel im
schlmmsten Fall abgeschert. Daher konnte ein etwas längeres Leerohr
Lehrgeld sparen.
Wenn ich sowas lesen muß: Loch gebuddelt und dabei Kabel beschädigt, gut
kann passieren, dann eine aufwändige Gießharzmuffe > wie professionell,
nur leider nicht genügend Spielraum mehr, um das reparierte Kabel in
einem kleineren Bogen um das Fundament > einzubetonierender Pfosten
legen zu können.
Also sollte ab nun an alles eigentlich egal sein, denn wer solche Fragen
stellt, verdient es später nicht besser, wenn es nochmal bröselt.
Lernen aus und durch Fehler und Aufwand wie Schmerz.
Leg das Kabel in einem Bogen um den Pfosten und gut ist! Wird bloß nun
nicht mehr ganz reichen, gelle?
Karl (Gast) meinte
>> Paul Baumann schrieb:>> Normalerweise gibt es für solche Sachen sog. Kabelformsteine.> Da merkt man, dass du älteren Baujahres bist ;)
nicht nur das, der Paul ist sicherlich auch kein GroßStadtkind, die tun
sich nämlich regelmäßig mit solchen banalen Dingen etwas schwerer!
Dennis H. meinte dazu
> Das ist aber kein im Baumarkt gekauftes NYJ> Dennis
wieso das denn, gibt es NYJ nur im Baumarkt, für allgemein Sterbliche?
;-)
Liebe Leute, mir ist kein Kabel-(oder Leitungs-)type "NYJ" bekannt..
Jetzt mal die Frage an Christoph -
Ist das Kabel a) schwarz ummantelt oder ist es b) eine Leitung mit
hellgrauem Mantel?
a) dann ist's ein Kabel NYY-J und für die Verlegung im Erdreich oder im
Aussenbereich geeignet.
b) dann ist's eine Leitung NYM-J und nur für die Verlegung auf oder
Unterputz in trockenen oder feuchten Räumen geeignet.
Wahrscheinlich ist nur ein "kleines" Loch für den Zaunpfosten
ausgehoben. Würde man das Kabel (o. die Leitung) freilegen, wird das
Loch zu groß und instabil, um darin einen vernünftigen Sockel
einzugießen.
Ich würde das Loch trotzdem vergößern, ein 150er KG-Rohr als verlorene
Schalung verwenden und das Kabel aussenrum legen. Das KG-Rohr kann dann
rings herum wieder mit Erdreich festgestampft werden. Pfosten im KG-Rohr
positionieren und mit Beton auffüllen.
Viel Erfolg
Oh je leg es im Beton rein und fertig! Ich lege täglich 100te Meter
Kabel im Beton ein. Vergiss das Schutzrohr du kannst nen
durchführungsrohr einsetzen so nen 60er pvc z.b. aber nen erdkabel darf
und kann im Beton eingelegt Werden
Michael P. schrieb:> erdkabel darf und kann im Beton eingelegt werden
... und wenn sich dieses Betonteil gegenüber dem Erdreich senkt, wird
Dein Kabel immer länger an der Schnittstelle?
Dennis H. schrieb:>> Es liegen von mehreren 100m bis zu einigen 1000km Kabel im Wasser (sogar>> das wirklich fiese Salzwasser).>> Das ist aber kein im Baumarkt gekauftes NYJ
Was hast du an der Aussage: "wenn es das richtige Kabel ist" nicht
verstanden?
oszi40 schrieb:> ... und wenn sich dieses Betonteil gegenüber dem Erdreich senkt, wird> Dein Kabel immer länger an der Schnittstelle?
Das hast du doch am 13.06.2015 um 18:27 Uhr schonmal geschrieben.
Ich denke, es lohnt den Aufwand nicht.
Wenn es denn ein "echtes" Erdkabel ist, so ist es völlig egal, ob im
Rohr oder nicht.
Warum:
1. Ein Rohr, um ein bereits verlegtes Kabel zu bekommen, ist
bestenfalls mit einem Seitenschneider einfach.
2. Ob ein Kabel im Erdreich liegt, oder im Wasser ist in der Praxis
kein Unterschied. Es muss beides abkönnen.
3. Gefriert das Wasser im Rohr, so wurde es mittelprächtig verlegt.
Vielen scheint nicht klar zu sein, das das Vergraben von
elektrischen Leitungen kein Optisches Unterfangen ist. Es dient
auch nicht der Vermeidung von Stolperungen.
4. Senkungen der Mauer, oder ein falsch eingelegter Gang beim Auto,
können auch nicht durch ein Rohr gemildert werden. Einfach
deshalb nicht, weil kein Mensch ein Rohr verwendet, dass 10
oder 20 cm (und nicht Millimeter) größer ist, wie das verlegte
Kabel. Senkt sich also die Mauer oder Kippt sie sogar, kommt es
in jedem Falle zu einer extremen Dehnung oder sogar zum Abscheren.
Amateur schrieb:> Ich denke, es lohnt den Aufwand nicht.>> Wenn es denn ein "echtes" Erdkabel ist, so ist es völlig egal, ob im> Rohr oder nicht.> Warum:> 1. Ein Rohr, um ein bereits verlegtes Kabel zu bekommen, ist> bestenfalls mit einem Seitenschneider einfach.
Es gibt Halbrohre, die man um das Kabel legt und dann einfach
zusammenklipst.
Wenn man nicht mal das wissen hat ein betonfundament bzw nen Pfahl so
einzubetonieren das er nicht sinkt oder umkippt sollte man die Finger
von lassen.. Straßenlaternen und Ampeln sind auch einbetoniert und da
senkt sich auch nichts oder schneidet es Durch...
Genau! und so eine Muffe einbetonieren, die mit Gießharz
gefüllt wurde, sollte überhaupt kein Problem sein...
Die wird sowieso nie wieder geöffnet!
Mani
oszi40 schrieb:> Michael P. schrieb:>> erdkabel darf und kann im Beton eingelegt werden>> ... und wenn sich dieses Betonteil gegenüber dem Erdreich senkt, wird> Dein Kabel immer länger an der Schnittstelle?
Quasi die Schnittstelle um einen elektrischen Zaun zu erhalten. Das
stärkt auch die Beziehung zur Nacbbarschaft...