Gast
#4163392
Morgen! Ich habe eine 230V Heizmatte, einen Triac und ein PT100 Temperatursensor. Angesteuert in LabVIEW und einer USB-Analog&Digital-Box zum Lesen des Analog- und Setzen des Digitalwertes. In ein LabVIEW-VI zusammengerührt funktioniert das schon, nur das klassische Zweipunktverhalten gefällt mir nicht so. Obwohl ich mich bemüht habe den PT100 in direkten Kontakt mit der Heiztmatte zu bekommen habe ich eine gewisse Zeitverzögerung (Wärmeleitverzögerung) und somit ein Überschwingen von ca. 2°C über den Sollwert. Der Triac schaltet in den Nulldruchgang, also rechnerisch bei 50Hz alle 10ms schaltbar*. Deswegen kam die Idee einer pseudo-Linearen Regelung über die Variation des ein/aus-Verhältnis der geschalteten Phasen. Ein "Linearer Stellbereich" von 0-100 Entspräche dann 0-100 Halbwellen pro Sekunde eingeschaltet. Beispiel: Stellwert=50 --> Jede zweite Halbwelle ein, jede andere aus. Stellwert=25 --> Drei halbwellen aus, eine an, drei aus, eine an ... Frage 1: Kann man sowas als quasi linear annehmen? Frage 2: Wird sowas irgendwo gemacht? Hab spontan nix gefunden. Frage 3: Wie kann man einen P(ID) Regler für sowas auslegen? Ideen oder in welches Kapitel der Regelungstechnik muss ich nochmal wühlen? * Natürlich ist klar dass ich mit LabVIEW unter Windows nicht unter ca. 200ms/Zyklus gehen kann. Aber prinzipiell sollte sich das Vorgehen auch in 200ms Intervallen imsetzen lassen sofern der Regler hinreichend lamarschig ausgelegt wird? Vollkommener Schwachsinn oder eine Idee dazu? Gruß Christoph