Hautleitwertmessung

Gast #4168356
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Hallo Leute,

ich möchte den Hautleitwert mit einer Schaltung messen. Folgende 
Schaltung habe ich nun vorliegen.
Bei dieser Schaltung müsste doch über die Elektroden und somit über die 
Haut ein konstanter Strom von 1µA fließen sodass ich durch Messen der 
Spannung dann den Widerstand bzw. Hautleitwert berechnen kann.
Denn der OP versucht ja an beiden Eingängen eine Differenz von 0V zu 
erreichen, somit liegt an R2 die Eingangsspannung.

Ist das so richtig?

Gruß Hans
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#4168386
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Für die Schaltungsdimensionierung (Schwingneigung, Fehler durch 
endlichen Basisstrom, etc.  mal für einen Augenblick aussen vor 
gelassen) paßt das.

Aber für eine korrekte LW Messung an biologischen Systemen ist 
Wechselstrom  sinnvoll -- Du hast so unvermeidliche Elektrolyse- und 
Fehlereffekte bei DC.


Was soll es letzltich in der Gesamtheit werden? Erzähl mal etwas mehr, 
dann kann man Dir besser helfen.
Gast #4168404
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Ok danke schonmal!

Das hatte ich schon im Hinterkopf mit Verfälschungen durch Elektrolyse 
beim Gleichstrom.
Allerdings benötige ich auch keine exakten Werte des Hautleitwertes 
sondern möchte nur Veränderungen registrieren im Rahmen eines 
Biofeedback-Projektes.
Ich denke dass dafür eine Messung mit Gleichstrom ausreicht.

Hast du vielleicht noch Verbesserungsvorschläge für diese Schaltung?
#4168516
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Mit Gleichstrom können sich an den Elektroden durch Elektrolyse 
isolierende Oxidschichten bilden oder durch "Akkueffekt" 
Gleichspannungen im V-Bereich, die die Messung per DC unmöglich machen.
Nur das Messen mit Impulsen, die per Kondensator an die Elektroden 
kommen oder mit Wechselstrom kann diese bei DC bestehenden Störeffekte 
verhindern
Gast #4168656
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Wenn du die Stromregelung auf der hiside machst, könnte die Weiter 
Verarbeitung einfacher werden. Nur so als Überlegung.

Ist aber wahrscheinlich egal, da du ohnehin Batteriebetrieb und 
Analogoptos brauchst, damit das geeignet für "Messungen" am lebenden 
Menschen wird.

grüsse, John

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