Hi Leute, meine Uhr hat heute dreiviertel vier den Geist aufgegeben.
Also Batterie schwach. Frage mich gerade, wo die jetzt doch gut und gern
2 Jahre durchgehalten hat, hätte sie doch eigentlich etwa dreiviertel
neun stehenbleiben müssen. Warum ist das nicht so? Mit dreiviertel kam
ja schon mal gut hin. Evtl. ist die Antriebsleistung des Stundenzeigers
echt so schwach, daß er rein gar nicht ins Gewicht fällt? Aber gerade
bei dieser Uhrzeit "schiebt" er ja sogar mit.
Thermische Änderungen kann ich weitgehend ausschließen, der Raum ist
nahezu immer bei 24°, und zudem hängt die Uhr ja an einer Innenwand,
also da ist allenfalls mit einem Grad Unterschied zu rechnen.
Gibt es evtl. Statistiken, wo mech. Uhren durchschnittlich stehen
bleiben?
Dürfte ja tatsächlich etwa dreiviertel neun sein, aber wie oft?
[Ironie]
Ich vermute ehe die Menschheit im Strom der Zeit verschwindet, wird
irgendein BWL-Student bei Varta darüber auch noch eine Seminararbeit
schreiben. Bis dahin werden wir auf diese wertvolle Kenntnis verzichten.
[/Ironie]
Dönertier schrieb:> Frage mich gerade, wo die jetzt doch gut und gern 2 Jahre durchgehalten> hat, hätte sie doch eigentlich etwa dreiviertel neun stehenbleiben müssen.
Warum? Wenn irgendeine xx:45 Drehmomentspitze des Minutenzeigers
ausreicht, um die Batterie final in die Knie zu zwingen, läuft die Uhr
nicht mehr weiter, auch nicht bis dreiviertel neun.
Dönertier schrieb:> Gibt es evtl. Statistiken, wo mech. Uhren durchschnittlich stehen> bleiben?
Zu spät, gestern war der Tag der dummen Fragen. Nachzügler wie Du
bekommen
als Hauptgewinn statt der Waschmaschine eine Mehlsuppe zum umhängen.
Gruß Dolly
der Stundenzeiger hängt ja nicht direkt an einem Motor, er wird vielmehr
über eine art Getriebe vom Minutenzeiger angetrieben.
Und der Minutenzeiger ist ja nun am Punkt des höchsten Drehmoments
stehen geblieben.
Die Getriebeübersetzung des Stundenzeigers ist bekannter Maßen 1:12 -
entsprechend wird die Last des Stundenzeigers dann nichtmehr stark ins
Gewicht fallen...
@ Mani W. (e-doc):
Bist du nicht der, der hier im Forum bei jeder Gelegenheit immer wieder
dieses ewige "seid nett zueinander" und "alle Menschen sind lieb" und
"wenn Menschen nicht lieb sind, dann seid trotzdem lieb zu denen" usw.,
predigt?
Dann denk mal über deinen eben losgelassenen Beitrag nach.
Sinus Tangentus schrieb:> Dann denk mal über deinen eben losgelassenen Beitrag nach.
ich bin nicht immer lieb!
Sinus Tangentus schrieb:> Bist du nicht der, der hier im Forum bei jeder Gelegenheit immer wieder> dieses ewige "seid nett zueinander" und "alle Menschen sind lieb" und> "wenn Menschen nicht lieb sind, dann seid trotzdem lieb zu denen" usw.,> predigt?
Willst Du es anders hören? Brauchst Du andere Worte, um zu
verstehen?
Mani
Mani W. schrieb:> Willst Du es anders hören? Brauchst Du andere Worte, um zu> verstehen?
Diese Antwort verstehe ich nicht.
Dein Beitrag vom 17.06.2015 23:02 ist eindeutig eine Beleidigung.
Deine Uhr ist für Zeitmaschinen zertifiziert. Während des Sprunges
rotieren die Zeiger so schnell, daß sie ausgewuchtet werden müssen.
Übrigens hätte ich meine Uhr gestern fast verloren.
Sie ist stehengeblieben und ich bin weitergelaufen.
Prost!
magic smoke schrieb:> Deine Uhr ist für Zeitmaschinen zertifiziert. Während des Sprunges> rotieren die Zeiger so schnell, daß sie ausgewuchtet werden müssen.>> Übrigens hätte ich meine Uhr gestern fast verloren.> Sie ist stehengeblieben und ich bin weitergelaufen.>> Prost!
Falkenfelser Premium
Machs halt wie die Uhrzeiger, renne im Kreis dann triffst du sie auch
wieder.
Kurt
Das Drehmoment des Stundenzeiger beträgt nominal 1/12 dessen des
Minutenzeigers. Durch die kleinen Radien der Verzahnung und die dadurch
bedingten Reibungsverluste liegt sie eher bei 1/16. Dazu kommt, dass der
Stundenzeiger nur etwa die halbe Hebellänge und das halbe Gewicht
besitzt. Sind wir bei ca. 1/64 des Drehmomentes vom Minutenzeiger. Alles
Pi mal dicker Daumen...
Nun kannst du zumindest grob abschätzen, warum die kombinatorischen
Maxima der Summe aus beiden Drehmomenten nicht bei dreiviertel neun
liegen muss.
Michael Sch. schrieb:> Alles Pi mal dicker Daumen...
Und dazu noch eine klitzekleine Unrundheit im Getreibe oder ein etwas
ausgefranster Zahn, dann merkt der Motor gar nicht mal, dass da eine
Stundenzeiger auch noch im Spiel ist...
Dieter S. schrieb:> Damit auch die Leute mitdiskutieren können, die mit dreiviertel neun> nichts anfangen können: Das ist viertel vor neun.
Aha. Deutscher Sprache = schwerer Sprache.
Viel erklärungsbedürftiger wäre da m.E. der Begriff: "Viertel neun"!
Harald Wilhelms schrieb:> Viel erklärungsbedürftiger wäre da m.E. der Begriff: "Viertel neun"!
Was ist daran erklärungsbedürftig?
viertel neun - halb neun - dreiviertel neun - neun (in dieser
Reihenfolge).
Genauso wie das berühmte Wasserglas. Es ist viertel voll, halb voll,
dreiviertel voll oder voll. Finde ich eigentlich überhaupt nicht
erklärungsbedürftig. Aber ich habe da auch schon die Erfahrung gemacht,
daß sich einige wenige Leute damit schwertun. Warum auch immer :-)
Bernd S. schrieb:> Genauso wie das berühmte Wasserglas. Es ist viertel voll, halb voll,> dreiviertel voll oder voll.
Kommt auf die Silikatmischung an... =8P
Bernd S. schrieb:> Harald Wilhelms schrieb:>> Viel erklärungsbedürftiger wäre da m.E. der Begriff: "Viertel neun"!>> Was ist daran erklärungsbedürftig?
Alles.
> viertel neun - halb neun - dreiviertel neun - neun (in dieser> Reihenfolge).
So hat mir das auch mal ein Süddeutscher erklärt. Ich weiss nur nicht
mehr, ob es mit neun oder einer anderen Stunde war. Das habe ich nach
einer gewissen Zeit auch verstanden. Damit gehöre ich aber in
Norddeutschland einer kleinen Minderheit an.
> Genauso wie das berühmte Wasserglas. Es ist viertel voll, halb voll,> dreiviertel voll oder voll. Finde ich eigentlich überhaupt nicht> erklärungsbedürftig. Aber ich habe da auch schon die Erfahrung gemacht,> daß sich einige wenige Leute damit schwertun. Warum auch immer :-)
Das zu verstehen, ist in Norddeutschland eher peinlich. Man kann es zwar
verstehen, sollte es aber nicht zugeben. Sonst setzt man sich
unwillkürlich dem Spott seiner Mitmenschen aus. Deswegen bringt die
Aussage "Dreiviertel neun" reflexartig ein "Häh?" hervor.
mfg.
Thomas Eckmann schrieb:> Das zu verstehen, ist in Norddeutschland eher peinlich. Man kann es zwar> verstehen, sollte es aber nicht zugeben.
Na dann bin ich ja beruhigt, wenn man es zwar versteht, das aber
leugnet.
Dazu fällt mir ein Sprichwort ein:
"Ich bin schlau und stell' mich dumm.
Schwieriger ist es anders rum."
Nix für ungut ;-)
Michael Sch. schrieb:> "Es ist fünf nach dreiviertel Neune", versteht hier im Süden> jeder... :)
Im Norden auch, hat Thomas doch gerade geschrieben... :-)
Bernd S. schrieb:> Na dann bin ich ja beruhigt, wenn man es zwar versteht, das aber> leugnet.
Nein, das hast du falsch verstanden. Nur sehr wenige, eigentlich fast
keiner, versteht das. Und damit die wenigen, die es verstehen, nicht als
Sonderlinge oder gar als Süddeutsche angesehen werden, geben die das
natürlich nicht zu.
Bernd S. schrieb:> Michael Sch. schrieb:>> "Es ist fünf nach dreiviertel Neune", versteht hier im Süden>> jeder... :)>> Im Norden auch, hat Thomas doch gerade geschrieben... :-)
Das ist natürlich ein ganz schöner Hammer.
Spätestens wenn dann noch irgendwas mit "eeh" dazukommt, steht man kurz
vor der Einweisung in die Psychiatrie.
mfg.
Thomas Eckmann schrieb:> Nein, das hast du falsch verstanden. Nur sehr wenige, eigentlich fast> keiner, versteht das.
Wir im Süden gehen in die Schule und lernen dort unter anderem, wie man
eine Uhrzeit logisch ausdrückt.
Im Norden dagegen geht man zur Schule. Der wesentliche Unterschied ist
das Hineingehen.
Noch Fragen, wie es zu deutlich unterschiedlichem Abschneiden bei
PISA-Studien kommt?
Grüße
Richard
Thomas Eckmann schrieb:> Nur sehr wenige, eigentlich fast> keiner, versteht das.
Ich bin hier in Nordthüringen, dort ist es so, daß um Viertel Neun das
Abendprogramm beginnt. Als ich noch das Vergnügen hatte, auf Montage zu
fahren, habe ich es auch sonst nirgendwo anders gehört.
Das erste Mal, daß es "Viertel nach Acht" war, war in Gießen.
MfG Paul
Thomas Eckmann schrieb:>> Genauso wie das berühmte Wasserglas. Es ist viertel voll, halb voll,>> dreiviertel voll oder voll. Finde ich eigentlich überhaupt nicht>> erklärungsbedürftig. Aber ich habe da auch schon die Erfahrung gemacht,>> daß sich einige wenige Leute damit schwertun. Warum auch immer :-)>> Das zu verstehen, ist in Norddeutschland eher peinlich.
Wie sagt dann der Norddeutsche zum viertel vollen Wasserglas?
Vermutlich doch "Viertel nach leer", oder?
Und ein drei viertel volles Glas ist in Norddeutschland sicher "Viertel
vor voll"?
Thomas Eckmann schrieb:> Deswegen bringt die Aussage "Dreiviertel neun" reflexartig ein "Häh?"> hervor.
Erntet man eigentlich das gleiche "Häh" auch als Reaktion auf "halb
neun"?
Der Norddeutsche sagt doch sicher stattdessen "halb nach acht" oder
"halb vor neun"?
Ich habe kein Problem damit, dass es zwei Systeme zur Verbalisierung
von Uhrzeiten im 15-Minuten-Raster gibt, nämlich
Ich finde es auch nicht arg schlimm, dass es bei System 2 für die Mitte
zwischen zwei vollen Stunden zwei konkurierende Ausdrucksweisen gibt.
Ich finde es aber etwas komisch, wenn jemand beide Systeme mischt, d.h.
für 8:30 System 1, für 8:15 und 8:45 aber System 2 anwendet.
Ich kenne viele Leute, die System 1, aber überhaupt keine, die System 2
konsequent praktizieren. Deswegen habe ich mich persönlich nach langer
und sorgfältiger Abwägung aller Fakten für System 1 entschieden ;-)
Paul Baumann schrieb:> Das erste Mal, daß es "Viertel nach Acht" war, war in Gießen.
Hast du demjenigen einen ausgegeben? Das war zwar auch in
Süddeutschland, aber schliesslich war es der erste Norddeutsche, dem du
in deinem Leben begegnet bist.
mfg.
Yalu X. schrieb:> Wie sagt dann der Norddeutsche zum viertel vollen Wasserglas?
Das ist doch egal. Wir trinken nicht, wo Fische drin ficken.
Yalu X. schrieb:> Der Norddeutsche sagt doch sicher stattdessen "halb nach acht" oder> "halb vor neun"?
Nein "halb neun".
"viertel nach acht", "halb neun", "viertel vor neun"
Das ist natürlich zu kompliziert für die meisten Süddeutschen, aber wir
kommen damit klar.
mfg.
Thomas Eckmann schrieb:> Hast du demjenigen einen ausgegeben? Das war zwar auch in> Süddeutschland, aber schliesslich war es der erste Norddeutsche, dem du> in deinem Leben begegnet bist.
Du suchst Stunk. Dafür ist mir die Zeit zu schade.
-Paul-
Yalu X. schrieb:> Ich habe kein Problem damit, dass es zwei Systeme zur Verbalisierung> von Uhrzeiten im 15-Minuten-Raster gibt,
Sind die "Wordclocks" diesbezüglich eigentlich umschaltbar?
Thomas Eckmann schrieb:> Yalu X. schrieb:>> Der Norddeutsche sagt doch sicher stattdessen "halb nach acht" oder>> "halb vor neun"?>> Nein "halb neun".>> "viertel nach acht", "halb neun", "viertel vor neun">> Das ist natürlich zu kompliziert für die meisten Süddeutschen, aber wir> kommen damit klar.
Etwas kompliziert (oder besser gesagt: leicht konfus) ist es schon, da
hast du recht. Das heißt aber nicht, dass es ein Süddeutscher nicht
verstehen würde. Oder hast du im Süden schon mal jemanden getroffen, der
auf deine Angabe der Uhrzeit mit einem
Thomas Eckmann schrieb:> "Häh?"
reagiert hat?
Die Formulierung mit "vor" und "nach", jeweils bezogen auf die volle
Stunde, gibt es übrigens auch außerhalb von Norddeutschland. Nur wird
dort der "Offset" in Minuten (und nicht, wie bei euch, in Stunden)
angegeben.
Beispiel:
zehn nach acht = zehn Minuten nach acht Uhr = 8:10
fünf vor neun = fünf Minuten vor neun Uhr = 8:55
Logisch fortgesetzt, müsste "viertel nach acht" eigentlich "eine viertel
Minute nach acht Uhr", d.h. 8:00:15 bedeuten. Ich schreibe das
allerdings im Konjunktiv, denn fernab der Waterkant sagt so etwas
sowieso kein Mensch.
:)
Dieter S. schrieb:> Damit auch die Leute mitdiskutieren können, die mit dreiviertel> neun> nichts anfangen können: Das ist viertel vor neun.
Leute, die diese hochgradig logischen Stundenbezeichnungen bezogen auf
die aktuell ablaufende Stunde des Tages nicht verstehen, denen ist
ohnehin nicht mehr zu helfen. Vergleichbar mit dem Affentanz in der
englischen Sprache.
Dipl.- Gott schrieb:> Leute, die diese hochgradig logischen Stundenbezeichnungen bezogen auf> die aktuell ablaufende Stunde des Tages nicht verstehen, denen ist> ohnehin nicht mehr zu helfen.
Ich bin da wohl so ein hoffnungsloser Fall. Deswegen bestehe ich immer
auf eine vollständige Meldung unter Verwendung der NATO-Zeit. Wegtreten!
Um viertel neun ist ein Viertel der 9-nten Stunde um.
Um halb neun ist die Hälfte der 9-nten Stunde um.
Um dreiviertel neun sind drei Viertel der 9-nten Stunde um.
Um neun ist die 9-nte Stunde um.
Was gibt es daran nicht zu verstehen?
PS: Das geht übrigens auch mit 10, 11 und 12...
Gruß,
thoern
Harald Wilhelms schrieb:> Sind die "Wordclocks" diesbezüglich eigentlich umschaltbar?
Ja, sind sie - zumindest diese beiden hier auf µC.net:
https://www.mikrocontroller.net/articles/Word_Clock#Konzepthttps://www.mikrocontroller.net/articles/WordClock24h
Während letztere noch feinere Unterschiede in der deutschen Sprache
kennt, beherrschen aber beide gemeinsam diese, welche sich in folgenden
Formulierungen bei Viertel- und Drittel-Stunden unterscheiden:
Wessi-Modus:
es ist viertel nach eins
es ist zehn vor halb zwei
es ist zehn nach halb zwei
es ist viertel vor zwei
Rhein-Ruhr-Modus:
es ist viertel nach eins
es ist zwanzig nach eins
es ist zwanzig vor zwei
es ist viertel vor zwei
Ossi-Modus:
es ist viertel zwei
es ist zehn vor halb zwei
es ist zehn nach halb zwei
es ist dreiviertel zwei
Die WordClock24h beherrscht außer einem weiteren Ösi-Modus noch andere.
Insgesamt werden 16 "Sprachvarianten" unterschieden. Eine
Online-Simulation gibts hier:
http://uclock.de
In Franken gibt's auch noch den intellektuellen Modus:
Komm bitte bis fünf vor dreiviertel zwei!
Versteht hier jeder! Nur die Nordlichter sind dann entweder schon kurz
vor viertel zwei , kurz nach viertel zwei, kurz vor oder nach viertel
drei oder um kurz vor oder nach dreiviertel drei hier...
Gruß,
thoern
T. Thoern schrieb:> In Franken gibt's auch noch den intellektuellen Modus:>> Komm bitte bis fünf vor dreiviertel zwei!
Danke! Wird in einer der nächsten WordClock24h-Releases als
"Intellect-Mode" eingebaut :-)
Klaus I. schrieb:> Ich bin da wohl so ein hoffnungsloser Fall. Deswegen bestehe ich immer> auf eine vollständige Meldung unter Verwendung der NATO-Zeit. Wegtreten!
Wie ist es denn mit den beim Miltär üblichen Richtungsangaben?
Heisst es da auch "Feind bei Viertel Zwölf"?
Dönertier schrieb:> Gibt es evtl. Statistiken, wo mech. Uhren durchschnittlich stehen> bleiben?
Also ich kann mich nicht daran erinnern, daß meine mechanischen
Zeigeruhren früher zu einer bestimmten Zeit stehen blieben. Die Zeiten
waren stets beliebig, und sowas war auch nie ein Gesprächsthema.
Der Haupt-Energievernichter wird die Unruh sein, die wegen erheblich
höherer Bewegungsaktivität als die anderen Rädchen wohl auch die meisten
Reibungsverluste in Lager und Antrieb hat.
Ich wuchs ja noch in diesem Zeitalter auf, erlebte viel Mechanik noch
gut 20 Jahre lang, die heute Elektronik und billige Elektronik bzw.
Elektronik mit billiger Mechanik ist.
Gute Uhren hatten Lager aus Steinen bzw. Kristallen. Meine Kommunionsuhr
hatte 17 Steine, das stand auf dem Rückseitendeckel. Jedes Kind bekam
zur Kommunion die erste Uhr im Leben geschenkt, und die war auch nicht
aus dem Supermarkt.
In den 1980-ern zerlegte ich just for fun mal einen alten Wecker. Auch
hatte ich ein Druckgasfläschchen Silikonöl mit Sprühröhrchen zur
punktgenauen Dosierung, was ich daran mal testen wollte. Ich entfernte
die Unruh, so daß nach Spannen der Antriebsfeder das Zahnradwerk schnell
ganz ablief, wie bei einem mechanisch aufziehbaren Spielauto für Kinder,
was es damals auch gab. Mann, was ging das Zahnradwerk auf einmal ab,
als ich etwas Silikonöl an die Lager brachte! Ein billiger Wecker für
20DM hatte natürlich niemals Steine zur Lagerung, höchstens für die
Unruh alleine. Da sah ich leibhaftig, wo die Verluste waren.
Ist doch gar nicht so schwer: die erste Stunde des Tages ist ein Kuchen.
Der ganze Kuchen ist 1 Uhr. Wenn es 00:45 ist, dann sind dass
dreiviertel Kuchen bzw. dreiviertel eins. Wenn es 00:15 ist, ist das ein
viertel Kuchen bzw. (ein) viertel eins.
Und alle, denen Bruchrechnung mit drei Vierteln zu schwer ist, sagen
eben "viertel vor" ;-)
Und alle, denen Bruchrechnnug überhaupt zu schwer ist, sagen 20 vor und
runden auf! :-)
In dem Sinne - schönes Wochenende
Michael Bauer schrieb:> Der Seicher ist halb fünf stehengeblieben!> Wegen der matten Batterie ging er nämlich schon deutlich nach.
Du weißt, was ein Seicher ist?
Da mögen durchaus mehrere Bedeutungen hinter dem Begriff stehen.
Neben Sieb kenne ich auch die Deutung als (schlechte/billige) Uhr.
Vielleicht bezeichnen manche auch ihr Urinierorgan so?
http://www.woerterbuchnetz.de/PfWB?lemma=seicher> Neben Sieb kenne ich auch die Deutung als (schlechte/billige) Uhr
Ein Sieb ist doch ein Seier, den Schlag zur Uhr krieg ich jetzt nicht
hin.
Ist dann wohl eher wertend, egal. :)
have fun.
Dönertier schrieb
> Warum bleibt meine mechanische Uhr nicht dreiviertel Neun stehen?
Aha, also eine mechanische Uhr.
> Hi Leute, meine Uhr hat heute dreiviertel vier den Geist aufgegeben.> Also Batterie schwach.
Eine mechanische Uhr mit Batterie? Du hast keine Ahnung was eine
mechanische Uhr ist. Schau dir mal das Bild an, da siehst du eine. Und
eine gute mechaische Uhr bleibt stehen, wenn die Aufzugsfeder entspannt
ist, und nicht da wo die Plastikzähne des Schrottteils den übelsten Grat
haben.
Nick K. schrieb:> Eine mechanische Uhr mit Batterie? Du hast keine Ahnung was eine> mechanische Uhr ist.
Nach meinem Verständnis sind alle Uhren mit Räderwerk und Zeigern
mechanische Uhren.
> Ein Sieb ist doch ein Seier, den Schlag zur Uhr krieg ich> jetzt nicht hin.
Ich nehm Deine Wanduhr und meine Schrotflinte und schon hast Du ein
Sieb.
> Heisst es da auch "Feind bei Viertel Zwölf"?
Nein. "Feind auf zwölf Uhr", nur "Stundenteilung". Genauer brauchts nur
die Artillerie, die nehmen dann die Gradzahlen bzw. Koordinaten.
magic smoke schrieb:> Oder steck mal eine Sonnenuhr in die Mikrowelle.
Wäre äußerst interessant, aber für die, die gerne
experimentieren:
Glühlampe in den Mikro, egal ob gut oder
Glühfaden weg...
Einfach einschalten (max 2-3 Sekunden) und staunen...
PS: Blitzschaden am Handy ist im Mikro möglich, für die
Versicherung unwahrscheinlich, da der Besitzer fast
untrennbar damit verbunden ist und dadurch selbst
Schaden erleiden müsste...
Zumindest meine Version...